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Spitzkohl: Alte und neue Sorten im Überblick

Simon
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Ich habe Gartenbauwissenschaften studiert und bin ein richtiges Dorfkind. Ich baue Kräuter, Naschobst und Gemüse an, wobei ich ausschließlich biologische Produkte einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur koche ich für mein Leben gern - natürlich am liebsten mit frischem Gemüse aus meinem Garten.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel

Wir zeigen die drei Spitzkrautsorten: Als Hobbygärtner hat man die Qual der Wahl, ob man zu altbewährten oder zu den produktiveren Neuzüchtungen greift.

spitzkohl im Gemüsebeet
Spitzkohl: Der Name ist Programm [Foto: Carsten Medom Madsen/ Shutterstock.com]

Die Spitzkrautsorten unterscheiden sich hauptsächlich in der der Aussaat- und Erntezeit, Größe und Farbe. Hier haben wir von Plantura ein paar bekannte Sorten des Spitzkrauts für Sie aufgelistet:

  • Caraflex tolerant (F1): Spitzzulaufende Sorte mit mittleren Köpfen zwischen 1-2 Kilogramm Kopfgewicht; aromatischer Geschmack; sowohl für Rohkost als auch zum Kochen gut geeignet.
  • Erstling: Rasant im Wachstum; gut im Frühjahr anzupflanzen; Erstling wird meistens vorgezogen und ab März ins Freiland ausgepflanzt. Ab Ende Mai dann erntereif.
  • Kalibos: Kreuzung aus Spitz- und Rotkohl; schön rot-violett gefärbte und locker gepackte Köpfe; die ca. 1 kg schweren Köpfe sind je nach Aussaat im September oder Oktober erntereif; eine Lagerung ist nur eingeschränkt möglich.

Unser Hinweis: Die drei Sorten oberhalb dürfen nicht mit der Sorte Fliederkraut aus dem Schwabenland verwechselt werden, die zum Weißkohl gehört, dabei aber eine spitz zulaufende Form hat.

Der Anbau unterscheidet sich vom Weißkraut lediglich in der Aussaat- und Erntezeit. Für alle anderen Aspekte verweisen wir gerne auf unser Portrait des Weißkohls.