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Hirse im Rasen: Erkennen & bekämpfen

Katharina Heynen
Katharina Heynen
Masterstudentin Nutzpflanzenwissenschaften
Katharina Heynen
Katharina Heynen
Masterstudentin Nutzpflanzenwissenschaften

Pflanzen und Natur haben mich schon immer begeistert, deshalb studiere ich Nutzpflanzenwissenschaften. Mein besonderes Interesse gilt dem Pflanzenschutz, Biodiversität und Ökosysteme. Das Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren mit ihrer Umwelt finde ich unglaublich spannend. In meiner Freizeit bin ich gerne im Freien, genieße die Natur und sammle Inspiration für Kreativprojekte. Mein Traum ist es, irgendwann einmal einen großen Gemüsegarten zu haben.

Hirse stellt besonders im Sommer ein Problem für den Rasen dar. Das Unkraut kann aber leicht beseitigt werden, damit der Rasen das ganze Jahr über schön bleibt.

Hirse wächst im Rasen
Hirse stellt als Unkraut ein Problem für den Rasen dar [Foto: Sudhakar Bisen/ Shutterstock.com]

Wenn es im Sommer warm und trocken wird, fühlt sich Hirse besonders wohl und breitet sich gerne im Rasen aus. Hier erfährst du, wie du das Unkraut im Garten erkennen, bekämpfen und die Verunkrautung vorbeugen kannst.

Wie sieht Hirse im Rasen aus?

Unter dem Namen Hirse sind Spelzgetreide der Familie der Süßgräser (Poaceae) zusammengefasst. Während einige Gattungen wie zum Beispiel Sorghum angebaut und gegessen werden, sind andere Arten im Rasen nicht mehr als lästige Unkräuter. Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli) und Fingerhirse (Digitaria sanguinalis) sind im Rasen am häufigsten als Unkraut vertreten. Hirse im Rasen ist an den hellgrünen, matten Blättern zu erkennen. Die Halme sind oftmals breiter als der des Rasens und wachsen an vielen Sternförmigen Seitentrieben. Sie kann bis zu 1 m groß werden, durch regelmäßiges Mähen bleibt Hirse im Rasen jedoch klein.

Hirse Unkraut auf einem Acker
Hirse braucht zum Keimen Temperaturen von mindestens 20°C [Foto: Sumita Basak/ Shutterstock.com]

Hirse wächst gut auf warmen und trockenen Standorten und ist oftmals dort zu finden, wo der Rasen Lücken zeigt. Bei einer Bodentemperatur von 20-22°C fühlt sie sich am wohlsten und keimt je nach Witterung ab Mai aus. In der Blütezeit von Juli bis September produziert die Hirse Samen zur Reproduktion. Hirse ist einjährig, bedeutet, dass sie zum Winter hin abstirbt. Die Samen überwintern jedoch im Boden und treiben im nächsten Jahr wieder aus. Hirse kann leicht ihren Weg in deinen Garten finden. Meist werden die leichten Samen vom Wind von außen eingetragen. Hirse eignet sich gut, um Vogelfutter selber zu machen. Aber auch über diesen Weg gelangen die Samen der Hirse in deinen Rasen. Um das zu vermeiden, sollte die Vogelfutterstelle nicht so nahe an der Rasenfläche liegen.

Lückiger Rasen fördert Hirsewuchs
Hirse wächt vor allem dort, wo der Rasen Lücken zeigt [Foto: GreenThumbShots/ Shutterstock.com]

Hirse im Rasen bekämpfen

Gegen Hirse im Rasen ist in Deutschland kein Herbizid zugelassen, trotzdem gibt es andere Möglichkeiten, das Unkraut Hirse im Rasen zu bekämpfen. Wenn du in deinem Rasen Hirse findest, sollte diese möglichst sofort bekämpft werden, damit sie keine Möglichkeit zum Blühen bekommt und sich noch weiter ausbreitet. Rasenmähen allein reicht da leider nicht aus. Die Rasenhirse muss einzeln gejätet werden, aber weil Hirse eine ziemlich flache Wurzel hat, sollte sie relativ leicht zu entfernen sein. Bei hartnäckigen Fällen von Hirse im Rasen kann man sie auch ausstechen oder mit einem Spaten ausheben.

Rasen mähen gegen Hirse
Rasen mähen alleine hilft nicht, um Hirse zu bekämpfen [Foto: Magic Lens/ Shutterstock.com]

Hirse im Rasen kann ein Indikator dafür sein, dass der Rasen Unterstützung braucht. Um Hirse, aber auch andere Unkräuter zu vermeiden, ist eine gute Rasenpflege wichtig. Dazu gehören das regelmäßige Mähen ab Frühjahr und ausreichendes Rasen Düngen. Außerdem kannst du im Frühjahr oder Herbst deinen Rasen vertikutieren, um Rasenfilz und Unkräuter zu entfernen. Anschließend sollte unbedingt nachgesät werden, um Lücken zu schießen. Bei einem gut gepflegten Rasen mit dichter Grasnarbe hat Rasenhirse kaum eine Chance sich durchzusetzen. Hirse bevorzugt zum Wachsen einen eher sauren Boden, wenn der Boden also zu sauer ist, kann dies ebenfalls eine Verunkrautung mit Hirse begünstigen. Durch Kalken kann der PH-Wert leicht ausgeglichen werden, damit die Hirse sich weniger wohl fühlt.

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Hirse ist aber nicht das einzige Gras, das in deinem Rasen auftauchen kann. Wenn du Probleme mit Unkraut im Rasen hast, kannst du hier erfahren, wie du sie erkennen und bekämpfen kannst.