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Okra: Alles zum Anbau im eigenen Garten

Die gesunden grünen Schoten liegen gerade voll im Trend. Hier erfahren Sie, was man beim Kaufen, Anbauen und Pflegen von Okra beachten sollte.

Okra-Pflanze mit grünen Früchten
Wir verraten Ihnen alles über den Anbau von Okra – dem neuen Superfood [Foto: Saksri Kongkla/ Shutterstock.com]

Okra (Abelmoschus esculentus) mag es gern möglichst warm und sonnig. Unmöglich also, das Gemüse aus den Tropen bei uns im Garten anzubauen? Mit genügend Fachkenntnissen und der richtigen Vorgehensweise kann Okra tatsächlich auch in Ihrem Garten wachsen. Alles, was Sie dafür wissen müssen, erfahren Sie in unserem Artikel. Hier verraten wir Ihnen, woher die Okra stammt, welche Sorten es gibt und wie sie anzubauen, zu pflegen und zu ernten ist.

Okra

Die Okra gehört zu der Gattung der Bisameibische (Abelmoschus) und stammt aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Zur gleichen Familie zählt übrigens auch der Hibiskus (Hibiscus), was die schönen Blüten der Okra-Pflanze erklärt. Bei uns wird Okra Gemüse-Eibisch genannt und auf der ganzen Welt ist die leckere Schote unter vielen verschiedenen Namen bekannt. In Asien wird sie wegen ihrer Form Lady Fingers (auf Deutsch „Damenfinger“) genannt oder auch Bhindi, in Brasilien Quiabo, in Kuba Quimbombó und im Mittelmeerraum Bamya. Weitere Namen für Okra sind Essbarer Eibisch, Gombobohne oder Okolo, Ägyptische Bohne, Gambo, Gombo, Griechenhorn, Grünschnabel oder Hibiskusfrucht.

Gerade in Afrika und in Asien wird die Schote mit den zahlreichen Namen als wichtiges Gemüse geschätzt und vielfältig in der dortigen Küche verwendet. So kommt sie beispielsweise in würzigen Currys, Suppen oder Chutneys zum Einsatz. Aus den Samen der Okra kann Öl gewonnen werden – geröstet und gemahlen diesen sie sogar als Kaffeeersatz. Bei uns ist die Okra noch immer ein Geheimtipp. Das kann auch daran liegen, dass die klimatischen Bedingungen hierzulande nicht optimal für das tropische Gemüse sind. Ist es nicht warm und sonnig genug, gelingt der Anbau von Okra nicht. Sie gilt als noch schwieriger im Anbau in unseren Breiten als beispielsweise Paprika (Capsicum) oder Aubergine (Solanum melongena). Geschmacklich erinnern die Schoten der Okra an grüne Bohnen und sind nicht nur lecker, sondern auch kalorienarm und gut für die Verdauung. In der traditionellen Medizin werden sie sogar zur Behandlung von Magenreizungen eingesetzt.

Herkunft und Eigenschaften von Okra

Die Okra gehört mit zu den ältesten Nutzpflanzen der Erde – bereits vor 4000 Jahren soll sie angebaut worden sein. Ursprünglich stammt das Gemüse aus dem Hochland Äthiopiens. Von dort breitete es sich rasch über den gesamten afrikanischen Kontinent aus und gelangte weiter nach Südeuropa. Durch den Sklavenhandel fand die Okra ihren Weg dann nach Nord- und Südamerika. Heute wird sie in allen tropischen Gebieten der Welt kultiviert, die Hauptanbaugebiete sind Nigeria, Indien und Pakistan.

Gelbe Blüte der Okra-Pflanze
Als enge Verwandte des Hibiskus blüht die Okra besonders schön [Foto: chanus/ Shutterstock.com]

Okra ist eine einjährige Pflanze und kann unter optimalen Bedingungen bis zu zwei Meter in die Höhe wachsen. Die Stängel der Pflanze sind hellgrün bis rötlich und mit Haaren bedeckt. An den Knotenpunkten der Stängel wachsen auf langen Stielen große Blätter. Ab Juli erscheinen an den Blattachseln hübsche Blüten in Weiß bis Hellgelb oder auch in Purpur. Daraus entwickeln sich recht schnell 10 bis 20 Zentimeter lange spitz zulaufende Schoten, die mit einem Flaum bedeckt sind. Je nach Sorte können die Früchte hellgrün, dunkelgrün, gelb oder auch rot sein. Im Querschnitt der fünf- bis sechseckigen Schoten bilden sich kleine, weiße Samen.

Okra-Sorten

So vielfältig wie die Namen für die Okra sind, so ist es auch die Sortenauswahl, die es von dem Gemüse gibt. Die Sorte entscheidet über die Fruchtform sowie über die Farbe der Schoten. Im Folgenden haben wir eine Auswahl verschiedener Okra-Sorten für Sie zusammengestellt.

Okra-Sorten mit grüner Schale:

  • Sonnenliebe‘: Die Schoten dieser Sorte sind satt grün
  • Alabama Okra’: Das Besondere an dieser Sorte sind die zweifarbigen Früchte: Sie sind sowohl grün als auch rot
  • ‘Cajun Delight’: Diese Sorte schenkt Ihnen grüne Schoten und außerdem schöne, weiße Blüten
  • ‘Cow horn’: Wie Kuhhörner sind die Früchte dieser Sorte besonders lang
  • ‘Eagle Pass’: Diese Sorte trägt kurze, dicke Schoten sowie gelbe Blüten
  • ‘Clemson Spineless’: Diese Sorte ist ertragreich und ohne Stacheln
  • ‘Emerald’: Keine Stacheln trägt diese Sorte, die rundliche Schoten produziert
  • ‘Lee’: Die Schoten dieser Sorte sind klein und schmackhaft

Okra-Sorten mit roter Schale:

  • ‘Red Velvet’: Die Früchte dieser Sorte tragen ein schönes Hellrot
  • ‘Bowling Red’: Diese Sorte trägt hell- bis dunkelrote Schoten
  • ‘Red Burgundy’: Besonders intensiv gefärbt sind die Früchte dieser Sorte; sie erstrahlen in sattem Dunkelrot bis Lila
Frische rote Okra-Schoten
Die Okra-Sorten mit roter Farbe sind besonders schön [Foto: David Kay/ Shutterstock.com]

Okra-Sorten mit gelblicher und weißer Schale:

  • ‘Five Creek Cowhorn’: Diese Sorte trägt hellgrüne bis gelbe lange Schoten
  • ‘Burmese’: Die hellgrünen bis gelben Schoten dieser Sorte sind genauso schön wie die weißen Blüten mit lila Mitte
  • ‘Edna Slaton‘s Candelabra’: Die Früchte dieser Sorte sind besonders lang, dafür aber auch eher dünn
  • ‘White Velvet’: Die Schoten dieser Sorte sind weiß

Okra kaufen

Leider ist es nicht ganz einfach, Okra zu kaufen. Jungpflanzen finden Sie bei uns im Handel äußerst selten bis gar nicht. Leichter ist es daher, auf Saatgut zurückzugreifen und sich Jungpflanzen selbst heranzuziehen. Das ist günstiger, erfordert aber natürlich etwas mehr Zeit und Arbeit. Beim Kauf von Okra-Samen sollten Sie vor allem auf die Sorte und auf die Haltbarkeit des Saatgutes achten. Dieses können Sie im Frühjahr in Gärtnereien kaufen oder bei einem Online-Händler bestellen.

Worauf Sie beim Kauf von Okra sonst noch achten müssen, außerdem eine Liste mit empfehlenswerten Bezugsquellen finden Sie hier.

Okra anbauen

Aus ihrer tropischen Heimat kennt die Okra es nur sonnig und heiß. Und so will sie es auch bei uns im Garten haben. Im Folgenden stellen wir Ihnen vor, an welchem Standort Okra sich wohlfühlt und wie die Pflanze vorgezogen und schließlich ausgepflanzt wird.

Der richtige Standort für Okra

Bei Okra empfiehlt sich am besten der Anbau im Gewächshaus. Nur in sonnenverwöhnten Weinlagen kann man den Anbau auch draußen im Garten wagen. Mindestens sechs Stunden Sonne möchte die tropische Frucht am Tag abbekommen, sonst trägt sie nur wenig bis gar keine Schoten. Der Boden für den Anbau sollte locker und durchlässig sein. Außerdem ist die Okra immer hungrig, sie benötigt viele Nährstoffe. Der optimale pH-Wert für die Kultivierung von Okra liegt zwischen 6,5 und 7,0.

Ein Gewächshaus im Garten im Sommer
Ideal ist der Anbau von Okra im Gewächshaus [Foto: sirtravelalot/ Shutterstock.com]

Was ist der richtige Standort und Boden für Okra?

  • Möglichst warm
  • Sonnig
  • Am besten im Gewächshaus
  • Lockerer, durchlässiger Boden
  • Nährstoffreicher Boden
  • Idealer pH-Wert: 6,5 bis 7,0

Okra vorziehen

Um der Okra einen Vorsprung im Garten zu verschaffen, empfehlen wir Ihnen, bereits im Frühjahr Jungpflanzen aus Samen vorzuziehen. Damit können Sie ab Anfang April beginnen. Bereiten Sie dafür Töpfchen mit passendem Anzuchtsubstrat vor. Die Samen werden vor dem Aussäen für 24 Stunden in lauwarmem Wasser eingeweicht – das beschleunigt die Keimung. In die Töpfchen werden die Samen dann einen Zentimeter tief abgelegt, mit Substrat bedeckt und befeuchtet. Am wohlsten fühlen sich die Keimlinge jetzt in einem selbstgebauten Mini-Gewächshaus. Bei Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad, aber niemals unter 21 Grad, stellen Sie die Saatschalen an einen Platz auf der Fensterbank. Nun sollte die Saat innerhalb von zehn Tagen keimen. Eine Woche nach dem Aufgehen werden die Keimlinge vereinzelt und die schwachen Pflänzlein aussortiert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung Okra vorziehen:

  1. Samen 24 Stunden in Wasser einweichen
  2. Töpfchen mit Anzuchtsubstrat vorbereiten
  3. Samen ca. 1 cm tief einpflanzen
  4. Mit Erde bedecken
  5. Angießen
  6. Töpfchen in Mini-Gewächshaus stellen
  7. Ideale Keimtemperatur: 22 – 25 °C
  8. Keimdauer: 10 Tage
  9. Eine Woche nach dem Auflaufen vereinzeln
Eine kleine Okra-Pflanze wird in einen Topf eingepflanzt
Am besten gelingt der Anbau von Okra, wenn die Jungpflanzen vorgezogen werden [Foto: Wasitt Hemwarapornchai/ Shutterstock.com]

Okra auspflanzen

Mitte Mai ist es dann soweit: Die Jungpflanzen können ins Gewächshaus gepflanzt werden. Bereiten Sie dafür zunächst das Beet gut vor, indem Sie den Boden auflockern und alles Unkraut oder Steine entfernen. Um den hohen Nährstoffansprüchen der Okra gerecht zu werden, reichern Sie den Boden mit Kompost oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung an. Bestens dafür geeignet ist unser Plantura Bio-Universaldünger mit organischer Langzeitwirkung, der die Okra ausreichend und langfristig mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Nun bereiten Sie Pflanzlöcher mit einem Pflanzabstand von 30 Zentimetern und einem Reihenabstand von 90 Zentimetern vor. Lösen Sie dann ganz vorsichtig die Jungpflanzen aus den Anzuchttöpfchen. Hierbei ist es besonders wichtig, die empfindlichen Wurzeln der Pflanzen nicht zu beschädigen. Die Pflänzchen werden danach nur so tief in den Boden gesetzt, wie sie auch im Topf standen. Abschließend gießen Sie alles gut an.

Wie wird Okra ausgepflanzt?

  • Beet auflockern und von Unkraut befreien
  • Erde mit Kompost oder einem Dünger mit organischer Langzeitwirkung anreichern
  • Pflanzlöcher mit dem Abstand 30 cm x 90 cm vorbereiten
  • Jungpflanzen sehr vorsichtig aus den Anzuchttöpfchen lösen
  • Pflänzchen nur so tief einsetzen, wie sie auch im Topf standen
  • Angießen

Tipp: Gute Nachbarn im Gartenbeet für Okra sind Erbsen (Pisum sativum) oder Mairüben (Brassica rapa subsp. rapa var. majalis). Weniger gut eignen sich Nachtschattengewächse wie Kartoffeln (Solanum tuberosum) oder Tomaten (Solanum lycopersicum).

Okra pflegen

Der Anbau von Okra ist eher nichts für Menschen ohne grünen Daumen, denn die Pflanze stellt auch an ihre Pflege gewisse Ansprüche. Worauf beim Gießen und Düngen der Pflanze zu achten ist, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Eine einzelne Okra-Schote an der Pflanze
Für eine reiche Ernte benötigen Ihre Okras eine ausgiebige Pflege [Foto: Monthira/ Shutterstock.com]

Okra gießen

Die leckere und gesunde Schote benötigt viel Wasser, damit sie wachsen und gedeihen kann. Trockenheit übersteht die Okra nicht, zu viel Wasser hingegen kann man ihr eigentlich nicht verabreichen. Gießen Sie Ihre Okra daher regelmäßig, an heißen Tagen sogar täglich. Die beste Zeit dafür ist am frühen Morgen.

Okra düngen

Um schöne, große und vor allem viele Schoten bilden zu können, benötigt die Okra ausreichend Nährstoffe. Düngen Sie sie daher den ganzen Sommer hindurch. Bewährt haben sich drei Düngungen über den Sommer: Das erste Mal vor dem Einpflanzen, das zweite Mal nach der Blüte und das dritte Mal, nachdem die ersten Schoten geerntet wurden. Bestens geeignet, die Okra ausreichend lang zu düngen, ist Kompost oder ein Dünger mit organischer Langzeitwirkung. Unser Plantura Bio-Universaldünger setzt die wertvollen Pflanzennährstoffe nach und nach frei und ist so besonders schonend für die Pflanze und die Umwelt. Außerdem wird durch den Dünger das Bodenleben angeregt, was wichtig für einen gesunden Garten ist.

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Okra vermehren

Okras lassen sich gut über Samen vermehren. Wer Okra-Schoten für die Saatgutgewinnung ernten möchte, sollte etwas länger warten als bei der Ernte zum Verzehr der Schoten, damit die Okra-Samenschale so groß wie möglich wird. Für die Ernte der Samen müssen die Samenkapseln an der Rebe trocknen und anfangen, von allein aufzuknacken oder zu splittern. Nun können Sie die Schoten ernten. Die Samen lösen sich zu diesem Zeitpunkt schon selbst aus der Samenhülle und sind auch nicht mit Fruchtfleisch besetzt. Sie müssen sie also nicht waschen. Trocknen Sie die Samen für einige Tage an der frischen Luft. An einem kühlen, dunklen und trockenen Ort halten sich die Samen dann bis zur nächsten Gartensaison.

Wie wird Okra vermehrt?

  • Schoten an der Pflanze ausreifen und abtrocknen lassen
  • Dann ernten, wenn sich die Schoten von allein öffnen
  • Samen aus den Samenhüllen entnehmen
  • An der Luft trocknen lassen
  • An einem kühlen und trockenen Ort lagern

Okra ernten und lagern

Etwa zwei Monate nach dem Auspflanzen der Okra ist es Zeit für die erste Ernte. Benutzen Sie hierfür ein scharfes Messer oder eine Gartenschere. Die Schoten sollten für die Ernte zwischen acht bis zehn Zentimeter lang sein. Der Stiel wird genau vor der Schote abgeschnitten. Werden die Okras so geerntet, können sich den ganzen Sommer hindurch immer wieder neue Schoten bilden.

Frische geerntete Okra-Schoten in einem Korb
Zwei Monate nach dem Pflanzen können die ersten Schoten geerntet werden [Foto: Fit Ztudio/ Shutterstock.com]

Tipp: Tragen Sie bei der Ernte am besten Handschuhe, um sich nicht an den stacheligen Härchen der Stiele und Blätter zu verletzen.

Okras mögen es auch nach der Ernte nicht gern kalt und sollten daher am besten so bald wie möglich verwendet und nicht im Kühlschrank gelagert werden. In der Speisekammer halten sich die frischen Okra-Schoten daher auch nur einige Tage. Eine Möglichkeit, das leckere Gemüse zu konservieren, besteht im Einfrieren. Das schadet den Schoten nicht, eingefroren halten sich die Schoten nämlich bis zu einem Jahr. Oder aber Sie legen Ihre Okras in Salzlake ein, so bleiben der Geschmack und die Textur des Gemüses für lange Zeit erhalten.

Okra ernten und lagern:

  • 2 Monate nach der Pflanzung erste Ernte
  • Schoten ab 8 – 10 cm Länge ernten
  • Stiel kurz vor der Schote abschneiden
  • Pflanzen den ganzen Sommer hindurch ernten
  • Schoten nicht im Kühlschrank lagern
  • Frische Schoten innerhalb von wenigen Tagen verbrauchen
  • Konservieren durch Einfrieren oder Einlegen möglich

Inhaltsstoffe und Verwendung von Okra

Das exotische Gemüse wird in der Küche vor allem aufgrund seiner tollen Inhaltsstoffe geschätzt. 100 Gramm frischer Okra enthalten gerade mal 19 Kilokalorien und nur 0,2 Gramm Fett. Dafür steckt in den Schoten aber reichlich Vitamin C, Beta-Carotin sowie die Vitamine K, E, B1 und B2. Auch mit Mineralstoffen und Spurenelementen kann die Okra dienen. Sie enthält neben Calcium, Kalium und Magnesium auch Eisen, Zink und Folsäure. Dank ihres Reichtums an Ballast- und Schleimstoffen ist die Okra äußerst heilsam für die Verdauung und die Darmflora.

Curry mit Okra-Schoten
In verschiedenen Gerichten, wie beispielsweise Currys, macht sich die Okra-Schote besonders gut [Foto: vm2002/ Shutterstock.com]

Obwohl Okra-Schoten roh gegessen werden können, werden sie meistens gekocht oder gegart. Seien Sie aber nicht überrascht: Beim Kochen sondert die Okra eine schleimige Substanz ab. Diese hat den gleichen Effekt wie Speisestärke, sie eignet sich gut zum Eindicken von Speisen aller Art. Wenn Sie allerdings nicht möchten, dass diese Substanz austritt, können Sie die Schoten für einige Minuten in Essigwasser kochen und danach mit kaltem Wasser abschrecken. Eine andere Möglichkeit ist, die Schoten für einige Stunden vor der Verwendung in Zitronenwasser einzulegen.

Für die Verwendung in der Küche schneiden Sie den Stiel und das trockene Ende der Schote ab. Nun kann das leckere Gemüse vielfältig verarbeitet und verwendet werden. Gut schmecken die gesunden Schoten in Suppen, Eintöpfen, Currys oder Nudelgerichten. Als beliebte türkische Vorspeise werden Okra-Schoten frittiert und mit Zwiebeln und Knoblauch gewürzt. Eine weitere leckere Zubereitungsart ist die als Eintopf, zusammen mit Tomaten, Knoblauch und Chili. Ein bekanntes afrikanisches Eintopfgericht ist Gumbo mit Meeresfrüchten, Geflügel, geräucherten Würsten oder anderem Fleisch, mit Sellerie, Zwiebeln, Paprika und natürlich Okra-Schoten.

Wenn Sie sich nun dazu entschieden haben, die exotische Pflanze selbst anzubauen, erfahren Sie hier alles zum Kauf von Okra.

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