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Pflaumenbaum: Alles vom Pflanzen & Pflegen bis hin zum Schnitt

Pflaumen aus dem eigenen Garten können den Sommer versüßen. Wir zeigen Ihnen, was beim Pflanzen, Schneiden und dem Kauf von Pflaumenbäumen zu beachten ist.

Unter der Bezeichnung „Pflaumen” werden mehrere von unterschiedlichen Wildformen abstammende und mehr oder weniger stark vermischte Unterarten zusammengefasst. Dazu gehören unter anderem die Zwetsche, die auch Zwetschge oder Zwetschke genannt wird, die Mirabelle, die Reneklode, die Kriechen-Pflaume und natürlich die Rund- und Eierpflaume. All diese Pflaumenarten sind Unterarten (subspecies) der Prunus domestica und gehören zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Die verschiedenen Pflaumenspezies variieren hinsichtlich Fruchtform, -größe und -farbe, Geschmack, Konsistenz des Fruchtfleischs und Verwendungsmöglichkeiten.

Pflaumenbaum

Der Hybrid aus Kirschpflaume und Schlehdorn namens Prunus domestica stammt ursprünglich aus Vorderasien. Er kann bis zu 120 Jahre alt werden und eine Höhe von stolzen 10 Metern erreichen. Die Blütezeit beginnt im April und schmückt den Baum bis in den Mai hinein mit einem duftend weißen Blumenkleid. Aus den hellen Blüten entwickeln sich dann die gelben, roten oder blau-violetten rundlichen Früchte mit charakteristischer Bauchnaht. Pflückreif sind diese ab Juni bis September.
Was Sie beachten sollten, wenn es um die Wahl der richtigen Sorten, das Pflanzen, Pflegen und Schneiden Ihres Pflaumenbaums geht, haben wir in diesem Artikel mit Experten-Tipps zusammengetragen.

Geerntete Pflaumen in Kiste

Pflaumen gibt es in verschiedenen Farben und Formen [Foto: pilipphoto/ Shutterstock.com]

Pflaumensorten: Beliebte und leckere Sorten

Ob als saftige Frucht, eingekocht in Form von Marmelade oder Kompott, auf dem Kuchen oder im Crumble, als Schnaps oder Chutney: Pflaumen sind sehr facettenreich und lassen sich in vielen verschiedenen Formen genießen. Die einzelnen Pflaumenunterarten und deren jeweils verschiedenen Sorten eignen sich unterschiedlich gut für Frischverzehr, Kuchen oder Marmelade. Manche Früchte sind saftiger, manche saurer und auch in der Konsistenz gibt es große Unterschiede. Folgende, relativ universell fürs Naschen und Verarbeiten einsetzbare Sorten, sind für den Hausgarten empfehlenswert:

Pflaumensorten (Prunus domestica)

Ontariopflaume

  •  Tiefgelbe Eierpflaume, die Anfang bis Mitte August reift
  • Sehr hoher und regelmäßiger Ertrag
  • Große, wohlschmeckend süßliche, leicht würzige Früchte
  • Starkwüchsig mit großer Krone
  • Blüte sehr frosthart, Holz dagegen wenig
  • Geringe Ansprüche an Boden und Lage
    Ontariopflaumenbaum trägt viele Früchte

    Die Ontariopflaume ist eine gelbe Pflaumensorte [Foto: olpo/ Shutterstock.com]

 Zwetschen/Zwetschgen/Zwetschkensorten (Prunus domestica subsp. domestica)

‚Katinka’

  • Qualitativ beste Frühsorte, die häufig schon Ende Juli geerntet werden kann
  • Geschmackvoll aromatisch, fruchtig-frisch mit geringem Säuregehalt
  • Festes, hellgelbes Fruchtfleisch
  • Zum Frischverzehr oder als Backzutat geeignet (sehr gute Steinlösbarkeit)
  • Hoher und regelmäßiger Ertrag
  • Mittelstarke Wuchskraft und einfacher Pflegeschnitt
  • Scharka-tolerant und wenig empfindlich gegen Frost (mehr zu Scharka unter „Häufige Krankheiten und Schädlinge“)

‚Hauszwetschge’

  • Klassiker unter den Zwetschgenbäumen mit süß-säuerlichen, sehr angenehmen, gut steinlösenden Früchten
  • Regelmäßiger, hoher Ertrag von Mitte September bis Oktober
  • Starkwüchsig, großkronig
  • Qualitativ eine der besten Sorten, allerdings anspruchsvoll und Scharka-anfällig
    Hauszwetschgenbaum trägt viele Früchte

    Die ‚Hauszwetschge‘ ist der absolute Klassiker, aber leider nicht mehr für scharka-anfällige Regionen geeignet [Foto: Catalin Petolea/ Shutterstock.com]

‚Jojo’

  • Erste absolut Scharka-resistente Sorte
  • Große und feste Früchte mit ausgewogenem süß-säuerlichem Geschmack, leicht aromatisch
  • Ernte Anfang bis Ende September; nicht zu früh ernten (Blaufärbung beginnt schon 2 − 3 Wochen vor der Vollreife)
  • Frühe Blüte, nicht für frostempfindlichen Lagen geeignet
  • Mittelstarker Wuchs

Mirabellensorten (Prunus domestica subsp. syriaca)

‚Mirabelle von Nancy’

  • Vorzüglicher, süß-aromatischer Geschmack
  • Sehr saftiges Fleisch, das sich gut vom Kern löst
  • Hervorragend zum Frischverzehr, als Backzutat, zum Einkochen oder Brennerei geeignet
  • Ernte Mitte bis Ende August
  • Benötigt viel Platz, sehr wüchsig
  • Gute Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten
    Mirabellenbaum trägt viele gelbe Früchte

    Die Sorte ‚Mirabelle von Nancy‘ schmeckt ausgezeichnet [Foto: encierro/ Shutterstock.com]

Bellamira’

  • Neue Kreuzung (‚Cacaks Beste’ x ‚Mirabelle von Nancy’) für frostgefährdete und raue Lagen (späte Blüte)
  • Reife Ende August bis Mitte September
  • Früh einsetzender, hoher und regelmäßiger Ertrag
  • Sehr gute und süße Früchte, gut steinlösend, etwas weniger aromatisch als ‚Mirabelle von Nancy’
  • Starker Wuchs

Wichtig: Manche Pflaumensorten sind selbstunfruchtbar, auch selbststeril genannt. Sie brauchen eine andere Pflaumensorte in der näheren Umgebung, damit die Blüten befruchtet werden und sich Früchte entwickeln können. Abgesehen von der Reneklode, sind alle von uns empfohlenen Sorten selbstfruchtbar. Bei der Wahl einer dieser Sorten brauchen Sie sich also keine Gedanken über die Fruchtbildung machen.

Reneklodensorten (Prunus domestica subsp. italica)

‚Große grüne Reneklode’

  • Besonders süß, saftig und wohlschmeckend
  • Ertrag setzt erst einige Jahre nach der Pflanzung richtig ein ist dann unregelmäßig hoch
  • Ernte Ende August bis Mitte September
  • Ziemlich starker Wuchs
  • Holz recht frosthart
  • Nicht selbstfruchtend, braucht Bestäubersorte (zum Beispiel ‘Hauszwetschge’)

Aufgrund der Komplexität der Unterarten und deren Sorten im Reich der Pflaumen war dies nur eine kleine und unvollständige Auflistung ganz unterschiedlicher aber besonders beliebter Pflaumensorten. Lesen Sie hier mehr zu den Pflaumen-Unterarten und -sorten.

weiße Blüten eines Pflaumenbaums

Pflaumenbäume haben auch wunderschöne Blüten [Foto: AlexBuess/ Shutterstock.com]

Pflaumenbaum kaufen

Pflaumenbäume sind ganzjährig als Containerpflanzen und im Frühjahr und Herbst als Ballenware erhältlich. Bei der Sortenwahl sollten Sie sich vor allem an den in Ihrem Garten herrschenden Bedingungen orientieren und dementsprechend eine Sorte als veredelten Obstbaum wählen. Beim Kauf sollten Sie dann darauf achten, dass die Pflanze gesunde Wurzeln und eine gleichmäßige Krone aufweist. Die Veredlungsstelle sollte unbeschädigt sein.

Mehr Informationen zum Kauf eines Pflaumenbaums finden Sie hier.

Pflaumenbaum pflanzen

Neben dem Kauf ist auch beim Pflanzen des Pflaumenbaums einiges zu beachten. Wir zeigen Ihnen, wo und wie man einen Pflaumenbaum richtig pflanzt, damit die eigene Pflaumenernte auch erfolgreich ist.

Der richtige Standort für den Pflaumenbaum

Damit Ihr Bäumchen gut anwächst und sich in seinem neuen Zuhause auch wohlfühlt, ist der passende Standort sehr wichtig. Pflaumenbäume bevorzugen einen humosen und nährstoffreichen Boden mit pH-Wert zwischen 6 und 7. Der Standort sollte warm und windgeschützt sein, eine Hauswand eignet sich beispielsweise sehr gut. Da einige Sorten recht groß werden können, sollten mehrere Meter Abstand in alle Richtungen vorhanden sein.

Obstbäume auf Feld in Sonne

Genau wie andere Obstbäume plfanzt man Pflaumenbäume am besten im Herbst [Foto: sripfoto/ Shutterstock.com]

Pflaumenbaum pflanzen: Anleitung & Vorgehen

Ist der richtige Standort gefunden, kann es ans Pflanzen gehen. Der beste Pflanztermin liegt dabei im Herbst zwischen Oktober und November, sodass der Pflaumenbaum über den Winter neue Wurzeln bilden und im Frühjahr gut anwachsen kann. Alternativ kann das Bäumchen auch im Frühling gepflanzt werden, dann sollte jedoch besonders gründlich gegossen werden.

Beim Pflanzen sollte vor allem auf ein ausreichend großes Pflanzloch geachtet werden. Ist das Loch etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen des Bäumchens, kann etwas Kompost hinzugegeben werden. Dann wir der Stützpfahl an der Westseite angebracht. Ist der Baum dann eingesetzt, wird gründlich angegossen. Jetzt noch den Baum an den Stützpfahl binden und die Pflanzscheibe mit Mulchmaterial bedecken.

Eine genaue Anleitung zum Pflanzen eines Pflaumenbaumes finden Sie hier.

ausgegrabenes Erdloch für Apfelbaum

Vor dem Pflanzen wird ein großes Pflanzloch ausgehoben und mit etwas Komposterde aufgefüllt [Foto: pryzmat/ Shutterstock.com]

Pflaumenbaum richtig pflegen

Pflaumen gehören zu den pflegeleichtesten Obstkulturen. Ein bisschen Zeit und Mühe zu investieren, ist dennoch sehr lohnenswert. Ein gesunder Baum und eine reichliche Ernte sind der Dank. Vor allem junge Bäumen wachsen besser, wenn ihre Baumscheiben frei von dichtem Bewuchs wie Rasen sind. Denn dichter Rasen und dessen Wurzeln wirken wie ein Filz und saugen Regenwasser schnell auf. Um den Baum zu fördern und eine gute Wasserzufuhr herzustellen, werden die Baumscheiben in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßig mit organischem Mulchmaterial abgedeckt. Eine 10 bis 20 cm hohe Schicht Grasschnitt oder weniger hohe Lagen Stroh oder gehäckselte Gartenabfälle eignen sich ideal, um die Erde um den Baumstamm locker und feucht zu halten und unterdrücken das Ansiedeln nährstoff- und wasserraubender Pflanzen. Rindenmulch versauert den Boden und ist deshalb für diesen Zweck nicht zu empfehlen. Drei bis fünf Jahre nach der Pflanzung verträgt der Baum konkurrierende Pflanzen an seiner Baumscheibe bereits ganz gut. Dann können Sie dort Rasen, eine Blumenwiese oder Ähnliches säen.

Pflaumenbaum gießen

Mädchen gießt frisch eingepflanzten Pflaumenbaum

Nach der Pflanzung und anschließend auch noch einige Wochen soll regelmäßig gegossen werden [Foto: Inc/ Shutterstock.com]

In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist das Wurzelwerk der jungen Bäume noch spärlich und flach. Zu dieser Zeit gilt es, einen guten Kompromiss zwischen Gießen und der Förderung tiefer Wurzeln zu finden. Auf der einen Seite brauchen junge Bäume viel Wasser und sollten bei Trockenheit auf keinen Fall an Wassermangel leiden. Auf der anderen Seite bilden Pflanzen, die ständig bewässert werden, weniger tiefe Wurzeln. Warum sollten sie auch, das Wurzeln kostet schließlich Energie. Tiefe Wurzeln sind für ausgewachsene Bäume aber sehr wichtig, damit es ihnen nicht bei jeder kleinen Trockenperiode an Wasser mangelt. Deshalb empfehlen wir Ihnen, junge Bäume bei Trockenheit lieber ein- bis zweimal wöchentlich durchdringend mit ungefähr 20 Liter Wasser zu gießen als täglich. Dann ist auch der Boden unter dem Baum gut wassergesättigt und der Baum kann einige Zeit davon zehren. Reduzieren Sie die Gießregelmäßgkeit mit zunehmendem Alter des Baums. Fünf Jahre nach der Pflanzung ist der Baum dann gut angepasst und muss nur noch bei länger anhaltender Trockenheit bewässert werden.

Pflaumenbaum düngen

Mistgabel steht in Kompostdünger für Pflaumenabum

Kompost ist ein hervorragender Langzeitdünger für Obstbäume [Foto: Elena Elisseeva/ Shutterstock.com]

Einmal im Jahr unterstützt natürlicher Dünger die Entwicklung und den Ertrag des Pflaumenbaumes. Solange die Baumscheibe noch frei liegt beziehungsweise regelmäßig gemulcht wird, ist Kompost die ideale Form, um den jungen Baum zu düngen. Statt mit Mulch wird die Baumscheibe im Februar oder März, wenn der Schnee geschmolzen ist, komplett und großzügig mit Kompost oder kompostiertem Stallmist abgedeckt. Diese Dünger lassen die Nährstoffe sehr langsam frei und bieten dem Baum damit eine ausgeglichene, langfristige Versorgung mit Nährstoffen. Ist die Baumscheibe bereits mit Rasen oder anderen Pflanzen bewachsen, ist Flüssigdünger besser geeignet, damit nicht nur der Baumscheibenbewuchs, sondern auch der Baum profitiert. Mischen Sie einen organischen Dünger ins Gießwasser und gießen Sie Ihren Baum im Frühjahr damit. Beachten Sie dabei die auf der Packung empfohlene Düngermenge. Durch die meist gut versorgten Gartenböden und die weitreichenden Wurzeln der Obstbäume ist oft gar kein Dünger notwendig. Einmal im Jahr oder alle zwei Jahre kleine Mengen zu düngen fördert Ihren Baum und den Ertrag. Zuviel Dünger sollte es jedoch nicht sein, denn das kann negative Auswirkungen auf den Baum und das Grundwasser haben.

Mann hält Mistgabel in kompostiertem Mist

Ebenso eignet sich kompostierter Mist zur Düngung von Pflaumenbäumen [Foto: sharon kingston/ Shutterstock.com]

Pflaumenbaum: Häufige Krankheiten und Schädlinge

Obwohl Krankheits- und Schädlingsbefall bei Obstbäumen im Hausgarten vergleichsweise selten vorkommt, ist es wichtig zu wissen, was im Fall der Fälle zu tun ist. Denn wer den Schaden oder die Symptome früh erkennt, kann schnell handeln und diesen rechtzeitig eindämmen. Die schlechte Nachricht vorweg: Als Mitglied der Rosengewächs-Familie (Rosaceae), zu denen auch viele andere Obstarten und Beeren gehören, fallen die verschiedenen Pflaumenarten in das Befallsraster der an diese Pflanzenfamilie angepassten Schaderreger. Aber keine Panik, wenn sich Ihr Baum an seinem Standort wohlfühlt und Sie viele Nützlinge im Garten haben, sind die Voraussetzungen gut, dass Ihr Baum gesund bleibt.

Einige der häufigsten Schädlinge und Erkrankungen und passende Gegenmaßnahmen haben wir hier für Sie aufgelistet:

Übersicht zu den häufigsten Schädlingen und Krankheiten

Angefressen Pflaume an Baum

Am besten Schaden an Pflanzen früh erkennen [Foto: Axente Vlad/ Shutterstock.com]

Tipp: Untersuchen Sie Ihren Pflaumenbaum regelmäßig auf Fraßspuren, Verfärbungen und pilzige Beläge. Kranke Triebe können so zeitnah entfernt werden. Um eine weitere Verbreitung von Pilzen zu reduzieren, befallenes Pflanzenmaterial immer im Restmüll entsorgen.

Pflaumenbaum umpflanzen

Zum Umpflanzen eignen sich – wie beim Pflanzen selbst auch – der Herbst oder das zeitige Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist. Wichtig ist, dass ein Großteil der Wurzeln des Baumes erhalten bleibt. Geknickte Ausläufer sollten Sie entfernen. Nachdem der Baum den Standort gewechselt hat, bekommt ihm ein großzügiger Schnitt sehr gut. Das Entfernen der Blüten und eine gute Wasserversorgung nach dem Umpflanzen unterstützen zudem den raschen Anwurzelungsprozess. Das Umsetzen größerer Pflaumenbäume kann auch noch im Winter geschehen. Stechen Sie dafür schon im Hochsommer rings um den Wurzelballen einen breiten Graben. Als Nächstes wird der Ballen leicht gelockert. Danach wird der Graben mit Heu oder Laub befüllt. Graben Sie ebenfalls schon während des Sommers das Pflanzloch am neuen Standort für den Pflaumenbau mit aus. Sobald der Boden anfängt zu frieren, kann der Baum nun samt Wurzelballen ausgehoben werden. Vor dem Einsetzen des Baumes wird der Boden leicht mit Erde aufgefüllt. Füllen Sie nach dem Einsetzen weitere Hohlräume des Pflanzlochs mit Erde auf. Abschließend schützt eine Schicht Mulch (optimalerweise getrocknetes Gras) die Baumscheibe. Auch bei der Wintervariante ist ein Rückschnitt empfehlenswert. Entfernen Sie die Blüten in der folgenden Vegetationsperiode.

Pflaumenbaum richtig schneiden

Ein fachgerechter Schnitt des Pflaumenbaums begünstigt, wie bei allen Obstbäumen die Ertragsbildung und die Entwicklung junger Bäume. Wer meint, der Ertrag wäre ausreichend, dem sei trotzdem empfohlen, alle paar Jahre zu schneiden. Der Schnitt verjüngt den Baum und verleiht ihm neue Kraft. Außerdem sorgt der Obstbaumschnitt nicht unbedingt für mehr, sondern für größere und schönere Früchte.

Zuschneiden eines Pflaumenbaums

Ein Obstbaumschnitt sorgt für größere und schönere Früchte [Foto: Somogyi Laszlo/ Shutterstock.com]

Die wichtigsten Eckdaten zum Schneiden eines Pflaumenbaumes haben wir nachfolgend als Überblick für Sie zusammengetragen:

  • Pflaumenbaum wann schneiden?
    Ein Pflaumenbaum kann an trockenen Tagen im Winter (Winterschnitt) oder im Sommer (Sommerschnitt) geschnitten werden.
  • Pflaumenbaum wie schneiden?
    Unterschieden werden je nach Entwicklung des Baumes Erziehungs-, Erhaltungs- und Verjüngungsschnitt.
  • Das richtige Schnittwerkzeug
    Verwenden Sie stets scharfes und sauberes Schnittwerkzeug – das mindert die Gefahr von Quetschungen und das Verschleppen unliebsamer Krankheiten.

Eine ausführliche Anleitung zum Schneiden von Pflaumenbäumen finden Sie hier in unserem Experten-Artikel.

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