Pilze im Rasen: Ursachen, häufige Arten & Gegenmaßnahmen

Katja
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Ich studiere Landschaftsökologie und habe durch mein Studium die Liebe zu Pflanzen entdeckt. Pflanzen sind nicht nur schön, sondern faszinieren mich auch durch ihre unterschiedlichen Überlebensstrategien. Um mir etwas Natur in die Wohnung zu holen, hege und pflege ich meine Zimmerpflanzen und Kräuter auf jeder verfügbaren Fensterbank.

Lieblingsobst: Rhabarber und alle Arten von Beeren
Lieblingsgemüse: Zwiebeln und Knoblauch

Ob verfärbte Flecken im Gras oder kleine, braune Pilze im Rasen – Pilze im Garten sind keine Seltenheit und können ganz unterschiedlich in Erscheinung treten.

Pilze im Rasen
Pilze im Rasen sind kein gutes Zeichen, müssen aber auch nicht automatisch etwas Schlechtes sein [Foto: Daniel Patrick Martin/ Shutterstock.com]

Bei Pilzen denkt man meist direkt an klassische Hutpilze. Pilze wachsen aber vor allem unterirdisch. Was wir im Rasen sehen, sind bloß die Fruchtkörper, die manchmal an die Oberfläche dringen. Die Geflechte unter der Erde sind wichtig, denn sie sorgen wie Mikroorganismen für einen fruchtbaren Boden. Viele Pilze leben in Symbiosen mit Pflanzen, wobei von einem Stoffaustausch sowohl Pilz als auch Pflanze profitieren. Jedoch gibt es Pilze, die als Krankheitserreger Schaden im Garten anrichten. Einige leben nicht symbiontisch, sondern parasitär: Das heißt, sie profitieren von der Pflanze, aber nicht umgekehrt. So kann ein Rasenpilz essbar und wünschenswert sein, oder aber zu Schwierigkeiten führen.

Warum wachsen Pilze im Rasen?

Es gibt viele verschiedene Gründe, weshalb Pilze auf dem Rasen auftreten. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass Pilzsporen stets in der Luft anwesend sind und immer dann auskeimen und einen Standort besiedeln, wenn die Bedingungen ihnen zusagen. Dabei sind unterschiedliche Pilze auf unterschiedliche Bedingungen spezialisiert. Pilze im Rasen treten vor allem auf, wenn es feucht und schattig ist. Auf einem stark moosigen Rasen fühlen sich Pilze beispielsweise besonders wohl. Dies sind Bedingungen, die dem Rasen weniger zusagen, sodass dieser oft bereits geschwächt ist, wenn Pilze auftauchen. Rasenpilz, der parasitisch am Rasen lebt und ihn schädigt, ist somit selten Ursache für Rasenprobleme, sondern ein Schwächeparasit. Doch nicht jeder Pilz im Rasen parasitiert ihn auch – vielmehr sind fast alle Hutpilze für den Rasen völlig ungefährlich. Sie sind aber ein Indikator dafür, dass Bedingungen herrschen, die dem Rasen eher nicht zuträglich sind.

Pilz-Myzel unter der Erde
Unterirdisch befindet sich das Pilz-Myzel, ein weitreichendes Geflecht [Foto: wararara/ Shutterstock.com]

Sind Pilze im Rasen ein gutes Zeichen? Pilze selbst sind sehr spannende Lebewesen und an sich nichts Schlechtes. Da Pilze jedoch ganz andere Standortbedingungen benötigen als Rasengräser, deutet ihre Anwesenheit auf Bedingungen hin, die für den Rasen eher ungünstig sind. Der Rasen wird durch die schlechten Wuchsbedingungen geschwächt. Außerdem treten Rasenkrankheiten als Schwächeparasiten auf: Ein gesunder Rasen fällt ihnen nur selten zum Opfer. Damit ist die wichtigste Vorbeugung und Bekämpfung immer eine gute Rasenpflege.

Auf einen Blick: Ursachen für Pilze im Rasen

  • Sporenverteilung durch die Luft
  • Vorhandene Pilzhyphen im Gartenboden
  • Feuchtigkeit, auch Staunässe
  • Schatten
  • Passende Standortbedingungen durch falsche Bodenvorbereitung oder Pflege des Rasens
  • Totholz im Gartenboden
Pilz-Myzel
Gräbt man ein wenig im Boden, so kann man das Myzel teilweise auch sehen [Foto: content_creator/ Shutterstock.com]

Welche Pilze wachsen im Rasen?

Zunächst muss man unterscheiden zwischen Hut- und Ständerpilzen, deren Fruchtkörper man oberirdisch sehen kann, und solchen Pilzen, die nur unterirdisch vorkommen. Manche Pilze zählen heute streng genommen zu den Algen, sind aber als Pilze bekannt. Saprobiontisch lebende Pilze, die nicht auf bestimmte Bäume, sondern auf totes, organisches Material angewiesen sind, können frei im Rasen vorkommen. Grundsätzlich wachsen im Rasen kaum essbare Pilze. Die allermeisten sind ungenießbar, einige sogar giftig. Da die Bestimmung so schwierig ist, sollte man wildwachsende Pilze aus dem Garten sicherheitshalber nicht verzehren. Es gibt dennoch ein paar essbare Hutpilze im Rasen, die man manchmal im Garten findet. Diese können sich, zum Beispiel durch die Bildung von Hexenringen, als unerwünscht herausstellen.

Tipp: Hexenringe sind ringförmige Erscheinungen im Rasen, die von Pilzen hervorgerufen werden. Die Ringe können aus den Fruchtkörpern der Pilze bestehen, oder nur aus abgestorbenem oder besonders wüchsigem Gras. Sie entstehen durch das unterirdische Pilzgeflecht.

Gemeiner Riesenschirmling (Macrolepiota procera)

Dieser Speisepilz wird auch Parasol genannt. Er gehört zu den Lamellenpilzen, die man sehen kann, wenn man unter den weiß-braun gemusterten Schirm guckt. Ein Merkmal des Gemeinen Riesenschirmlings ist der Ring am Stiel, den man verschieben kann. Der Parasol kann ebenso Hexenringe bilden und mit giftigen Doppelgängern verwechselt werden.

Braune Pilze im Rasen
Der Gemeine Riesenschirmling hat einen beweglichen Ring am Stiel, den man auf und ab schieben kann [Foto: LianeM/ Shutterstock.com]

Nelkenschwindling (Marasmius oreades)

Auch dieser Speisepilz hat Lamellen, die unter einem breiten, flachen, bräunlichen Hut sitzen. Er kann allerdings ebenfalls Hexenringe bilden und leicht mit anderen, giftigen Pilzarten verwechselt werden.

Kleine braune Pilze im Rasen
Der Nelkenschwindling ist häufig im Rasen anzutreffen [Foto: Marsan/ Shutterstock.com]

Schopf-Tintling (Coprinus comatus)

Der Schopf-Tintling ist unter Pilzkennern ein gern gesehener Speisepilz, der in der Regel keine Hexenringe im Rasen bildet. Der weißlich-längliche, nach unten gezogene Schirm kann jedoch nicht als eindeutiges Bestimmungsmerkmal herangezogen werden.

Schwarze Pilze im Rasen
Schopf-Tintlinge sind nur in jungem Alter genießbar, später zerfließen sie wie Tinte [Foto: Predrag Lukic/ Shutterstock.com]

Feld-Trichterling (Clitocybe quisquiliarum)

Dieser Gartenpilz kommt auf Wiesen und Rasenflächen vor und gehört zu den Lamellenpilzen. Er hat einen flachen, später trichterförmigen, weißlichen bis gelblichen Hut. Er ist giftig und darf nicht verzehrt werden. Auch der Feld-Trichterling kann Hexenringe bilden.

Weiße Pilze im Rasen
Der Hut des giftigen Feld-Trichterlings reißt mit der Zeit ein [Foto: Lulub/ Shutterstock.com]

Hexenringe im Rasen

Ein sehr bekanntes und unbeliebtes Phänomen von Pilzen im Rasen sind Hexenringe. Hierbei treten die Fruchtkörper der Pilze ringförmig in Erscheinung. Hexenringe können von ganz unterschiedlichen Pilzarten hervorgerufen werden. Sie können jedes Jahr wieder auftreten und nehmen dabei an Größe zu. Nicht immer müssen dabei Pilzfruchtkörper zu sehen sein. Der Ursprung liegt hier ebenfalls im unterirdischen Pilz-Myzel, also dem Hyphengeflecht. Dies kann auch sichtbar werden, indem Rasen ringförmig vertrocknet und abstirbt. Man unterscheidet drei Typen von Hexenringen:

Hexenringe im Rasen
Je nach Typ können Hexenringe kaum oder sehr schädlich für den Rasen sein [Foto: Sashko/ Shutterstock.com]

Typ 1: Hier sind meist gar keine Pilzfruchtkörper zu sehen, sondern nur ein heller Ring aus chlorotischen gelben Gräsern, der von zwei dunkelgrünen Ringen eingeschlossen ist. Gräbt man an dieser Stelle ein wenig, so sieht man im Boden das weiße Myzel.

Typ 2: Bei diesem Typ können, sofern die Bedingungen stimmen, die Fruchtkörper der Pilze zu Tage treten. Ansonsten ist bloß ein einzelner, dunkelgrüner Ring erkennbar, an dem die Gräser verstärkt wachsen.

Typ 3: Dies ist der auffälligste Typ, denn hier sind die Fruchtkörper zu sehen. Sie sind oft ringförmig angeordnet, können aber auch andere Formen annehmen. Es kann vorkommen, dass Gräser im inneren Bereich des Rings chlorotisch gelb sind oder absterben.

Hexenring ohne sichtbare Pilze
Es gibt auch Hexenringe ohne Pilz-Fruchtkörper [Foto: JohnatAPW/ Shutterstock.com]

Doch Hexenringe im Rasen sind kein Grund zur Panik. Man kann dagegen vorgehen und den Rasen so bearbeiten, dass einem weiteren Auftreten vorgebeugt werden kann. Vor allem gegen Typ 1 sollte vorgegangen werden, da dieser den Rasen stark schädigt. Um gegen den Hexenring vorzugehen, sollten zunächst Bedingungen geschaffen werden, die für Pilze unpassend, für den Rasen hingegen förderlich sind. Die Fruchtkörper werden, falls vorhanden, mit einem Messer abgetrennt und entsorgt, damit sich die Sporen nicht weiterverbreiten. Der Rasen sollte mit einer Grabgabel aufgelockert oder anderweitig aerifiziert werden, das sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens. Zusätzlich sollte man den Boden sanden, damit dieser durchlässiger wird. Als Sand für eine bessere Durchlüftung des Bodens eignet sich zum Beispiel unser Plantura Rasensand hervorragend. Er lässt sich händisch oder mit dem Streuwagen ausbringen und rieselt durch seine feine Körnung tief in den zuvor geöffneten Boden. Im Anschluss an die Bodenbearbeitung sollten an betroffenen Stellen neue Gräser eingesät werden. Beim zukünftigen Mähen des Rasens sollte das Schnittgut entfernt werden, damit die Oberfläche des Rasens nicht verfilzt.

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Schneeschimmel im Rasen

Der sogenannte Schneeschimmel wird ebenfalls durch Pilze hervorgerufen. Er zeigt sich in hellen, gelblichen Flecken auf dem Rasen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit sieht man das gräuliche Myzel. Ist der Boden stark verdichtet, überdüngt und die Gräser geschwächt, so ist der Rasen besonders anfällig. Auch ein hoher, also basischer, pH-Wert begünstigt den Schneeschimmel. Im Herbst oder Frühjahr, wenn Regen und niedrige Temperaturen verstärkt auftreten, ist die Zeit des Schneeschimmels. Er tritt vor allem bei Temperaturen von 0 bis 10 °C auf. Ist es zu kalt oder zu warm, so wird die Ausbreitung verhindert. Da die idealen Bedingungen für die Krankheit unter einer Schneedecke im Frühjahr vorkommen, erhielt sie die Bezeichnung Schneeschimmel. Die pilzlichen Erreger sind meist Microdochium nivale oder Monographella nivalis.
Eine Bekämpfung ist nicht zwingend notwendig, da die Krankheit mit den steigenden Temperaturen selbst verschwindet.

  • Man kann Schneeschimmel vorbeugen, indem man durch Vertikutieren und Sanden mit Rasensand für eine gute Durchlässigkeit und Belüftung sorgt und Schnittgut sowie Laub vom Rasen entfernt.
  • Durch einen kaliumbetonten Herbstrasendünger, wie zum Beispiel unseren Plantura Bio-Herbstrasendünger, werden die Gräser vor dem Winter noch einmal gestärkt und sind so besser gegen einen winterlichen Pilzbefall gewappnet. Unser Dünger fördert zudem ein aktives Bodenleben, welches ebenso wichtig für einen gesunden Rasen und Boden ist.
Schneeschimmel im Rasen
Schneeschimmel äußert sich in hellen Flecken auf dem Rasen [Foto: Floki/ Shutterstock.com]

Rotspitzigkeit

Auch die Rotspitzigkeit, die durch den Pilz Laetisaria fuciformis hervorgerufen wird, äußert sich zunächst in hellen, gelblichen oder rötlichen Flecken auf dem Rasen. Bevorzugt wird Rasen befallen, der geschwächt oder aufgrund von Witterungsbedingungen gestresst ist. Ein Auftreten der Krankheit ist ganzjährig möglich, im Winter und Sommer jedoch weniger wahrscheinlich. Für einen Ausbruch sind Temperaturen von 5 bis 30 °C notwendig. Vor allem, wenn es draußen feucht ist, kann man an den befallenen Gräsern das Pilzmyzel sehen, dass wie ein rosafarbenes Wattestück aussieht. Zudem bilden sich rötliche oder rosafarbene Auswüchse an den Gräsern, die wie ein Geweih aussehen.

Da die Rotspitzigkeit im Rasen vermehrt bei feuchtwarmem Wetter und auf geschwächten Rasenflächen auftritt, ist die richtige Pflege entscheidend:

  • Der Rasen sollte nicht zu häufig oder zu stark gewässert werden, damit die Feuchtigkeit nicht auf den Gräsern verbleibt.
  • Zudem ist eine ausreichende Stickstoffversorgung der Gräser, insbesondere im Frühjahr, wichtig.
  • Um Verfilzungen und Moosbildung vorzubeugen, sollte regelmäßig gedüngt, gemäht, das Schnittgut abtransportiert und alle paar Jahre vertikutiert werden.
Rotspitzigkeit im Rasen
Solche wattebauschartigen Auswüchse sind typisch bei der Rotspitzigkeit [Foto: weinkoetz/ Shutterstock.com]

Stängelgrundfäule

Von der Stängelgrundfäule sind vor allem junge Gräser im Keimlingsstadium betroffen. Erreger der Stängelgrundfäule sind Pilze der Gattung Pythium. Eine feuchtwarme Witterung begünstigt den Ausbruch der Krankheit. Erkennbar ist sie am faulenden Triebgrund der Keimlinge, sowie an schwarzen, absterbenden Wurzeln. Aber auch weiter entwickelte Rasenflächen können befallen sein und entwickeln sich zu braunen, schleimigen Flächen. Die braunen Wurzeln der Gräser werden mit der Zeit vollständig zersetzt. Nach und nach kann die gesamte Rasenfläche betroffen sein.

  • Wie bei den anderen Pilzkrankheiten ist eine gute Durchlüftung des Bodens ein wirksames Mittel, um dem Befall vorzubeugen. Das Lüften und Sanden wirkt Wunder bei Problemen mit Stängelgrundfäule. Verfilzte Rasenflächen sollten bei Bedarf vertikutiert werden.
  • Zudem ist es ratsam, in den Morgenstunden zu wässern, damit das Wasser über den Tag verdunsten kann und nicht als feuchter Film auf den Gräsern zurückbleibt.
Rasen mit hellem Fleck
Auch die Stängelgrundfäule ist an hellen Flecken auf dem Rasen erkennbar [Foto: SingjaiStocker/ Shutterstock.com]

Weitere Pilze im Rasen

Es gibt noch mehr Rasenpilze, die nicht besonders häufig in Gärten vorkommen, jedoch ab und zu auf Wiesen oder Rasenflächen wachsen:

  • Riesen-Bovist (Calvatia gigantea)
  • Weißer Anis-Champignon (Agaricus arvensis)
  • Gemeiner Safranschirmling (Chlorophyllum rhacodes)
  • Maipilz (Calocybe gambosa)
  • Riesen-Rötling (Entoloma sinuatum)

Pilze im Rasen bekämpfen und entfernen 

Sie haben Pilze im Rasen und fragen sich, was zu tun ist? Pilze im Rasen zu bekämpfen, ist grundsätzlich schwierig. Der Fokus sollte vielmehr auf vorbeugenden Maßnahmen liegen, sodass die Pilze gar nicht erst auftreten. Hier ist eine gute Bodenvorbereitung vor der Rasenneuanlage das A und O. Die regelmäßige Pflege ist ebenso hilfreich, um Pilzen zuvorzukommen. Folgende Maßnahmen sind wirksam, um einem Pilzbefall im Rasen vorzubeugen und helfen gleichzeitig, dass der Rasen gesund bleibt:

  • Für Durchlüftung sorgen: Im Wurzelraum durch Harken, in der Tiefe durch Aerifizieren und Sanden des Bodens. Sand sorgt auch für mehr Durchlässigkeit des Bodens.
  • Regelmäßig vertikutieren, um Rasenfilz und Moos zu beseitigen und die Grasnarbe zu belüften.
  • Laub vom Boden entfernen.
  • Morgens wässern, damit keine Feuchtigkeit auf längere Zeit auf der Fläche verbleibt.
  • Angemessen Düngen: Ausreichend, doch gerade im Herbst nicht zu stickstoffreich.
  • Für passenden Boden-pH sorgen: Lesen Sie bei uns, wie Sie den Rasen richtig kalken.
  • Auf schweren Böden gelegentlich mit Korb mähen, um die Häufung von organischem Material in der Narbe und damit Filz-Bildung zu vermeiden.
Rechen auf Rasen
Das Entfernen des Rasenfilzes und das Durchlüften des Bodens sind wichtig, um Pilzen vorzubeugen [Foto: philmillster/ Shutterstock.com]

Um die Pilze im Rasen zu entfernen, können die Fruchtkörper mit einem Messer abgetrennt und entsorgt werden. Unterirdisch leben sie aber im Boden weiter. Der Gartenboden sollte deshalb für schädliche Pilze unattraktiv gemacht werden. Wichtig ist vor allem ein pH-Wert, der zur Bodenart passt und somit auch für einen gesunden Rasen sorgt. Ist der Boden-pH zu niedrig oder zu hoch, sollten Maßnahmen ergriffen werden. Bei einem zu niedrigen, also sauren, pH-Wert bietet es sich an, den Rasen zu kalken, damit der pH-Wert ansteigt. Dazu kann beispielsweise unser Plantura Bio-Rasen- & Gartenkalk an, der für Fruchtbarkeit sorgt und durch den Kalk dabei hilft, saure Böden wieder in einen für den Rasen passenden Bereich zu bringen. Unser Kalk ist für Haus- und Gartentiere unbedenklich.

Verschwinden Pilze im Rasen von selbst? Betrachtet man bloß die Fruchtkörper der Pilze, dann verschwinden Pilze im Rasen von selbst. Das unterirdische Myzel bleibt jedoch erhalten, sodass die Fruchtkörper erneut erscheinen werden. Um das zu vermeiden, muss der Rasen entsprechend gepflegt werden.

Da Pilze unterirdisch überall im Boden zu finden sind und die Sporen an organischem Material anhaften, kann schon mal ein Pilz aus gekaufter Blumenerde sprießen und sich so im Hochbeet breit machen. Weitere Informationen zu Pilzen im Hochbeet gibt es in unserem Spezialartikel.

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