Frühblühende Stauden: Die besten Pflanzen für einen bunten Start ins Gartenjahr
Ab März bringen die ersten frühjahrsblühende Stauden Farbe und Frühlingsgefühle in den Garten. Welche Stauden Frühlingsblüher sind, erfährst du hier.

Im März beginnt der Frühling und bringt mit Sonne und den ersten Blumen Freude in den Garten. Wer jetzt durch die ersten Sonnenstrahlen Lust auf Gartenarbeit bekommt, fragt sich vielleicht, welche Stauden blühen im Frühjahr? In diesem Artikel stellen wir dir die schönsten frühjahrsblühende Stauden vor und erklären das Wichtigste, was du über ihre Pflege wissen solltest.
Inhaltsverzeichnis
Diese Stauden blühen im Frühjahr
Bereits im März beginnen die ersten Frühjahrsstauden zu blühen und bringen Frühlingsgefühle in den Garten. Mit ihren bunten Farben läuten sie im März den Frühling ein und erfreuen uns bis zum Frühlingsende im Mai. Im Folgenden stellen wir dir Stauden vor, die im Frühjahr blühen und so den Start in die Gartensaison markieren.

Welche Stauden blühen im März?
Lungenkraut
Das Lungenkraut ist (Pulmonaria) eine äußerst dekorative Staude, die bereits ab März mit violetten, blauen oder rosafarbenen Blüten blüht. Die pflegeleichte Staude braucht nur wenig Sonnenlicht, dadurch eignet es sich ideal für schattige bis halbschattige Standorte im Garten. Das Lungenkraut sollte regelmäßig gegossen werden, dabei sollte Staunässe unbedingt vermieden werden. Eine Düngung erfolgt zweimal jährlich und unterstützt ein gesundes Wachstum sowie eine reiche Blüte.
Kuhschelle
Ab März beginnt die Kuhschelle (Pulsatilla) zu blühen und bringt mit ihren farbenfrohen Blüten echte Frühlingsstimmung in den Garten. Am wohlsten fühlt sich die Staude an einem sonnigen Standort. Die Kuhschelle ist äußerst pflegeleicht, da sie Trockenheit gut verträgt und nur mäßige Wassergaben benötigt. Um ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte zu fördern, sollte sie zweimal im Jahr gedüngt werden.
Duftveilchen
Ab März bereichert das Duftveilchen (Viola odorata) mit seinen violetten Blüten den Garten und sorgt für Frühlingsstimmung. Die Staude eignet sich ideal für schattige bis halbschattige Standorte. Für ein gesundes Wachstum und eine schöne Blütenbildung sollte das Duftveilchen zweimal im Jahr gedüngt werden. Duftveilchen brauchen einen gleichmäßig feuchten Boden. Während längerer Trockenperioden oder bei Hitze sollte daher regelmäßig gegossen werden. Kurzzeitige Trockenheit vertragen sie jedoch problemlos.
Welche Stauden blühen im April?
Bergenie
Ab April zeigt die Bergenie (Bergenia) ihre weißen bis rosafarbenen Blüten und setzt damit attraktive Akzente im Garten. Die Staude ist äußerst pflegeleicht und verträgt Trockenheit gut. Im ersten Jahr sowie während längerer Trockenperioden sollte sie dennoch gelegentlich gegossen werden. Eine Düngung zweimal im Jahr ist ausreichend, um ein gesundes Wachstum zu unterstützen. Werden die verblühten Blütenstände und Stiele nach der Blüte zurückgeschnitten, fördert dies zusätzlich das Wachstum der Pflanze.
Schaumblüte
Mit ihren zarten, weißen bis rosafarbenen Blüten ist die Schaumblüte (Tiarella) eine attraktive Gartenstaude. Von April bis Mai sorgt sie für frühlingshafte Stimmung im Garten. Am wohlsten fühlt sie sich an einem halbschattigen bis schattigen Standort. Da sie einen gleichmäßig feuchten Boden bevorzugt, sollte sie besonders während längerer Trockenperioden regelmäßig gegossen werden. Im Frühjahr freut sich die Schaumblüte über eine Düngergabe, die eine reiche Blüte unterstützt.
Teppich-Phlox
Mit seinen violetten oder weißen Blüten verwandelt der Teppich-Phlox (Phlox subulata) den Garten ab April in ein wahres Blütenmeer. Am besten gedeiht die Staude an einem sonnigen Standort. Besonders im ersten Jahr sowie während längerer Trockenperioden benötigt der Teppich-Phlox regelmäßige Wassergaben, damit der Boden nicht austrocknet. Eine Düngung im Frühjahr unterstützt ein kräftiges Wachstum und fördert eine üppige Blütenpracht.
Frühlings-Nabelnüsschen
Im April beginnt das Frühlings-Nabelnüsschen (Omphalodes verna) mit seinen kleinen blau-violetten Blüten zu bezaubern. An einem sonnigen bis halbschattigen Standort gedeiht die Staude besonders gut. Da das Frühlings-Nabelnüsschen einen gleichmäßig feuchten Boden bevorzugt, sollte es insbesondere während längerer Trockenperioden regelmäßig gegossen werden. Eine Düngung im Frühjahr ist ausreichend, um eine reiche Blüte zu fördern. Werden die verblühten Blütenstände rechtzeitig entfernt, kann die Pflanze sogar ein zweites Mal blühen.
Welche Stauden blühen im Mai?
Schleifenblume
Mit ihren üppigen weißen Blüten ist die Schleifenblume (Iberis) eine beliebte Frühjahrsstaude, die bereits ab April bis in den Juni blüht. Am besten gedeiht sie an einem sonnigen Standort mit trockenen bis leicht feuchten Böden. Die Schleifenblume ist gut trockenheitsverträglich und muss daher nur mäßig, bei langer Trockenheit gegossen werden. Eine Düngung im Frühjahr ist ausreichend, um eine kräftige und reiche Blüte zu fördern.
Waldmeister
Im Mai zeigt der Waldmeister (Galium) seine weißen, filigranen Blüten und verströmt dabei einen angenehmen Duft. Die Staude gedeiht am besten an schattigen bis halbschattigen Standorten und bevorzugt einen gleichmäßig leicht feuchten Boden. Insbesondere in längeren Trockenperioden sollte daher regelmäßig gegossen werden. Für ein gesundes Wachstum sollte im Frühjahr einmal gedüngt werden.
Elfenblume
Ob eine weiße, violette oder gelbe Frühlingsstauden, die Elfenblume (Epimedium) verzaubert im Mai mit ihren wunderschönen, eleganten Blüten jeden Garten. Die Elfenblume ist pflegeleicht und wächst sowohl an schattigen als auch an halbschattigen Standorten im Garten. Gedüngt wird die Staude einmal jährlich im Frühjahr, idealerweise vor der Blüte. Während der Wachstumsphase sowie in längeren Trockenperioden sollte sie regelmäßig gegossen werden, damit der Boden nicht austrocknet.
Wer im Frühling Lust auf Gartenarbeit bekommt, möchte vielleicht jetzt selbst ein Staudenbeet anlegen. Was dabei alles beachtet werden muss, erfährst du hier.
















