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Olivenbaum: Alles zum Pflanzen, Pflegen & Überwintern

Olivenbäume sind der Inbegriff für Mediterranes. Doch mit etwas gärtnerischem Geschick können Olivenbäume auch hier wachsen. Wir zeigen, was zu beachten ist.

Mit einem Olivenbaum (Olea europaea) bringen Sie das Mittelmeer in Ihren Garten. Der Baum überzeugt nicht nur mit seinen silbrig-schimmernden Blättern und einem knorrigen Stamm, sondern hat auch noch einen Mehrwert: Denn nach ein paar Jahren können Sie sogar von den leckeren Früchten naschen. Doch damit die Ernte klappt, muss ein wenig Zeit in die Pflege und die Standortwahl investiert werden. Dafür werden Sie mit einem gesunden Baum belohnt, der unglaublich alt werden kann. Der älteste Olivenbaum der Welt ist circa 4000 Jahre alt. Da profitieren auch die nächsten Generationen an Hobbygärtnern auf Ihrem Grundstück noch lange.

Der Olivenbaum: Ein kurzer Steckbrief

Olivenbäume liefern nicht nur köstliche Früchte, sondern sind auch für das Auge ein Hochgenuss. So schwärmte schon Vincent van Gogh von ihrem charakteristischen Äußeren und dem wunderschönen Spiel der Farben, das sich bei der Betrachtung der Blätter offenbart. Hier haben wir die wichtigsten Informationen über den Olivenbaum zusammengefasst:

  • Olivenbaum, auch echter Ölbaum
  • Botanischer Name: Olea europaea
  • Gattung: Ölbaum (Olea)
  • Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
  • Verbreitungsgebiet: Mittelmeergebiet, Naher Osten, Südafrika
  • Lebenserwartung: Mehrere hundert Jahre
  • Wuchshöhe: Bis 20 m; im Kübel bis zu 2 m, langsamer Wuchs
  • Wurzelsystem: Flachwurzler bis 1 m Tiefe; bei sehr lockerem Boden bis 7 m Tiefe
alter Olivenbaum mit Loch im Stamm
Olivenbäume haben eine sehr hohe Lebenserwartung [Foto: alisasphoto/ Shutterstock.com]
  • Wuchsform: Strauch oder Stamm
  • Blätter: Immergrün; Blattoberseite: Graugrün; Blattunterseite: Silbrig glänzend
  • Blüte: Blütenstände aus bis zu 40 weißen oder gelben zwittrigen Blüten, werden an diesjährigem Holz gebildet
  • Blütezeit: Temperatur- und lichtabhängig, zwischen April und Juni
  • Boden: Durchlässig, mit Sand & Humus vermischte Gartenerde
  • Standort: Volle Sonne und windgeschützt
  • Wasserbedarf: Gering
  • Düngung: Ab 2 Jahren alle 2 Wochen mit Flüssigdünger
  • Vermehrung: Samen oder Stecklinge

Olivenbaum kaufen: Darauf ist zu achten

Da das Angebot die Nachfrage bestimmt, findet man immer mehr Gartencenter, Baumärkte und Online-Pflanzenversandhändler, die die mediterranen Gewächse verkaufen. Denn immer mehr Pflanzenfreunde wollen das Mittelmeerambiente auch außerhalb des Spanien- oder Italienurlaubs genießen. Dabei reichen die Preise von Discounter-Niveau bis hin zu ordentlich gepfeffert. Leider sagt der Preis meist recht wenig über die Qualität der Ware aus. Da heißt es: Augen auf beim Olivenbaumkauf. Stellen Sie sich am besten folgende Fragen, bevor Sie sich für einen Baum entscheiden:

  • Bis zu welcher Temperatur ist der Baum winterhart?
  • Öl-Olive oder soll geerntet werden?
  • Sieht die Pflanze gesund aus?

Trauen Sie keinem Verkäufer, der seine Ware als komplett winterhart verkauft. Das ist schlichtweg gelogen und schreit nach Inkompetenz. Wer Wert auf Qualität und gute Beratung legt, sucht am besten einen Fachhandel für mediterrane Gewächse auf. Der kleine Aufpreis ist es definitiv wert.

Junge Olivenbäume in Töpfen
Beim Kauf sollte auf ein gesundes Äußeres der Pflanze geachtet werden [Foto: Shosmikov/ Shutterstock.com]

Olivenbaum pflanzen

Da Olivenbäume nicht an das deutsche Wetter gewöhnt sind und schon gar nicht an unsere nass-kalten Winter, ist die richtige Wahl des Standortes noch viel wichtiger als die Pflege des genügsamen Baumes. Was das Gießen und Düngen angeht, ist der robuste Baum eher anspruchslos. Doch der falsche Platz bedeutet das frühzeitige Ende für den Baum, der eigentlich mehrere hundert Jahre alt werden kann.

Olivenbaum: Der richtige Standort 

Das Verbreitungsgebiet des Olivenbaums ist vorranging das Mittelmeergebiet. Auch im Nahen Osten und Südafrika sind die knorrigen Gewächse zu finden. Daher gilt es in unseren doch etwas kühleren, heimischen Gärten einen Platz zu finden, der den wärmeverwöhnten Südländern gerecht wird. Der Standort Ihres Olivenbaumes sollte sorgfältig ausgewählt werden, da die Bäume zwar robust sind, aber es so sonnig und warm wie möglich brauchen. Außerdem sind manche Sorten extrem windempfindlich. Daher gilt:

  • Standort: Volle Sonne, warm & windgeschützt
Olivenbaum im Topf auf dem Balkon
Der Olivenbaum bevorzugt einen windgeschützten und sonnigen Standort [Foto: Ania K/ Shutterstock.com]

Am besten gedeiht der Olivenbaum bei einer Jahresdurchschnittstemperatur von 15 bis 20°C. Das klappt bei uns draußen leider nicht. Doch eine reine Zimmerhaltung mag der Olivenbaum gar nicht. Zimmeroliven wachsen nicht so schön und werfen schnell die Blätter ab. Daher ist der ideale Ganzjahresplatz für einen Olivenbaum ein geheizter Wintergarten. Doch auch eine geschützte Stelle im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse wird im Sommer dankend angenommen.

Im Winter müssen die Bäume jedoch in ein geschütztes Winterquartier umziehen oder einen ordentlichen Winterschutz erhalten. Falls Sie sich trotz der winterlichen Schwierigkeiten für eine Auspflanzung entscheiden, sollten Sie bedenken, dass Oliven einen Durchmesser von bis zu 5 Metern haben können. Damit sind sowohl die Krone als auch die Wurzeln gemeint. Also schön viel Abstand zum nächsten Gehölz halten, damit sich die Pflanzen nicht in die Quere kommen.

Hinweis: Eine Unterpflanzung mit Thymian und Rosmarin ist nicht nur der gekonnte Abschluss für einen Garten im mediterranen Stil, sondern lockert und schützt den Boden zusätzlich.

Olivenbaum im Topf oder ins Beet auspflanzen?

Olivenbäume sind das warme, trockene Wetter maritimer Gebiete gewohnt. Eine Auspflanzung ist in unseren Gefilden daher nur bedingt bei robusten und kältetoleranten Sorten möglich und mit Problemen und Risiken verbunden.

Olivenbaum im Topf im Garten
In Deutschland lohnt sich eine Kultivierung im Topf [Foto: Ania K/ Shutterstock.com]

Den Pflanzen wird es im Winter bei uns meist zu nass und kalt, da sie nur bedingt winterhart sind. In Deutschland eignet sich meist nur das Rheintal mit seinem wärmeren Mikroklima zur Auspflanzung und auch hier muss ein ordentlicher Winterschutz her. Sicherer und komfortabler ist es, wenn Sie Ihre Olive im Kübel kultivieren. Dieser kann im Winter einfach an einen hellen, vor Frost und Regen geschützten Standort umziehen. Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Topfkulturgibt es hier.

Olivenbaum: Die richtige Erde

Beim Boden sind die Bäumchen anspruchsloser als beim Standort. Schließlich werden sie in ihrem Hauptanbaugebiet Spanien nicht gerade verwöhnt.

  • Boden: Locker, durchlässig

Verwenden Sie bei der Pflanzung einfach Gartenerde, die Sie mit Sand und Humus mischen. Zur Not tut auch Blumenerde ihren Dienst. Die Bodendurchlässigkeit entscheidet über das spätere Wurzelwachstum der Pflanzen. Bei sehr lockerem Boden können die Wurzeln bis zu 7 Meter tief in die Erde reichen. Ansonsten sind Oliven Flachwurzler. Die meisten Wurzeln reichen bis maximal 1 Meter Tiefe. Deshalb eigen sich Olivenbäume auch so gut als Kübelpflanze. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass der Boden gut wasserdurchlässig ist. Staunässe wird gar nicht gut vertragen.

Olivenbaum im Topf mit Erde
Die Erde sollte locker und durchlässig sein (Anzeige: Herzlichen Dank an Floragard)

Olivenbaum pflegen: Gießen, düngen und Co.

Zwar rückt beim Gedeihen Ihres Olivenbaumes der Standort in den Vordergrund, doch mit der richtigen Pflege vermeiden Sie Krankheiten und Schädlinge. Denn besonders zu viel Nässe kann schnell zu einem großen Problem werden.

Olivenbaum richtig gießen

Ein Olivenbaum kommt auch mal mit Trockenphasen und heißen Temperaturen klar. Im Garten ausgepflanzt, muss daher in der Regel gar nicht gegossen werden. Mit ihren langen Wurzeln reichen die Bäume tief in die Erde und holen sich das Wasser, das sie brauchen. Topfpflanzen hingegen müssen regelmäßig gegossen werden. Die Pflanzen vertragen aber keine Staunässe. Gießen Sie, wenn die Erde oberflächlich ausgetrocknet ist. Zwischendurch kann der ganze Baum mit einem Wasserzerstäuber besprüht werden.

viele Olivenbäume sonniger Standort
Olivenbäume kommen gut mit Trockenphasen klar [Foto: Toniflap/ Shutterstock.com]

Olivenbaum richtig düngen

Bei jungen Pflanzen sollte die Düngung nur sehr sparsam erfolgen. Ab einem Alter von 2 Jahren wird im Sommer alle 2 Wochen mit etwas Flüssigdünger im Gießwasser gedüngt. Da die Bäume sehr empfindlich auf eine Überdüngung reagieren können, empfiehlt sich die Verwendung eines organischen Düngers. Dieser hat eine sich langsam freisetzende Depotwirkung und reduziert so die Gefahr einer Überdüngung. Achten Sie besonders bei ausgepflanzten Bäumen auf eine ausreichende Versorgung mit Kalium, welches die Pflanzen resistenter gegenüber Kälte macht. Mischen Sie der Erde bei der Pflanzung Eierschalen, Pottasche oder Knochenmehl unter oder mulchen Sie mit Beinwell oder Farnkraut.

Olivenbaum umtopfen

Olivenbäume sind zwar sehr gemächlich was das Wachstum angeht, doch irgendwann wird auch ihnen ihr alter Topf zu klein. Topfen Sie Ihren Olivenbaum spätestens dann um, wenn die ersten Wurzeln aus dem Abflussloch des Topfes wuchern. Zum einen haben die Wurzeln dann keinen Platz mehr, um weiter zu wachsen, zum anderen verstopft so der Wasserabfluss und es besteht eine erhöhte Gefahr für Staunässe. Für ein optimales Wachstum sollten Sie nicht so lange warten. Hierfür topfen Sie Ihren Olivenbaum regelmäßig alle 2 bis 3 Jahre um. Lösen Sie den Olivenbaum einfach aus seinem alten Topf und gönnen Sie Ihrer Olive einen etwa 4 Zentimeter größeren Topf mit frischer Erde. Den genauen Ablauf und weitere nützliche Infos zum Umtopfen Ihrer mediterranen Bäumchen finden Sie hier.

Olivenbaum schneiden: So wird´s gemacht

Olivenbäume lassen sich mit ein paar gezielten Schnitten auch von Anfängern zu eindrucksvollen Bonsais erziehen. Kleinere Rückschnitte können das ganze Jahr über gemacht werden. Ansonsten wird im frühen Frühjahr Hand angelegt, wenn der Baum durch die Winterruhe ordentlich Kraft getankt hat. Unterschieden werden hier zwei Arten von Rückschnitt:

  • Erziehungsschnitt: Zu lange Triebe werden eingekürzt, damit die äußere Krone in Form bleibt
  • Innerer Kronenschnitt: Bei sich kreuzenden Trieben wird der schwächere Trieb entfernt
Olivenbaum wird mit Gartenwerkzeug geschnitten
Kleinere Rückschnitte können das ganze Jahr über gemacht werden [Foto: Georgios Tsichlis/ Shutterstock.com]

Durch den Rückschnitt wird Ihr Olivenbaum nicht nur in Form gebracht. Es wird außerdem garantiert, dass alle Blätter genug Sonne abbekommen. Zusätzlich sollten Sie ganzjährig kranke oder tote Pflanzenteile entfernen. Das erhält die Gesundheit Ihres Olivenbaumes. Eine detaillierte Anleitung für den optimalen Rückschnitt finden Sie hier.

Olivenbaum überwintern

Olivenbäume sind nur bedingt winterhart. Unsere kalten und nassen Winter sind einfach zu viel für die an die Mittelmeersonne und ein trockenes Klima angepassten Pflanzen. Damit Sie sich in Ihrem Garten oder auf dem Balkon trotzdem wie im Urlaub fühlen können, muss Ihr Olivenbaum im Winter ordentlich gelagert werden. Bei ausgepflanzten Exemplaren werden Stamm und Krone mit Wintervlies eingepackt und die Wurzelscheibe mit einer schützenden Schicht aus Laub, Reisig, Mulch oder Nadelbaumzweigen abgedeckt. Topfoliven wandern in ein helles Winterquartier, das kühl, aber frostfrei ist. Wie Sie die Chancen für eine erfolgreiche Überwinterung des Olivenbaums möglichst hoch halten, können Sie in unserem Spezialartikel nachlesen.

Olivenbaum mit Schnee bedeckt
Die meisten Olivenbäume sind für unsere kalten Winter nicht geeignet [Foto: Marina VN/ Shutterstock.com]

Olivenbaum selbst vermehren

Olivenbäume sind nicht gerade preiswert. Doch wie jede Pflanze kann auch der Olivenbaum mit dem richtigen Know-How selbst vermehrt werden. Dies klappt hervorragend über Samen und Stecklinge. Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden, bei der erfolgreichen Vermehrung von Olivenbäumen kommt es auf kuschelig warme Temperauren an.

Olivenbaum aus Samen ziehen

Die Nachzucht aus Samen ist möglich, aber bei weitem nicht immer erfolgreich. Falls Sie sich dennoch an die Aufzucht Ihres eigenen Olivenbaums aus Samen wagen wollen, eignen sich dafür Samen aus dem Handel oder die von frischen, vollreifen Früchten. Sie können dafür nicht die Kerne von eingelegten oder anders verarbeiteten Oliven verwenden. Diese sind leider nicht mehr keimfähig. Auch ganze Früchte können nicht einfach in die Erde gesteckt werden. Entfernen Sie vorher das Fruchtfleisch und weichen Sie den Kern für 24 Stunden in warmem Wasser ein. Erst dadurch wird die Samenschale wasserdurchlässig und die Keimung kann beginnen. Für eine noch bessere Wasseraufnahme können Sie den Kern vor der Pflanzung leicht mit Schleifpapier anrauen. Nach der Vorbehandlung kann es mit der Aussaat losgehen.

  • Befüllen Sie einen kleinen Topf mit Anzuchterde
  • Stecken Sie den Kern etwa 1 cm tief in einen Topf mit Anzuchterde
  • Nutzen Sie einen Wasserzerstäuber, um die Erde mit dem Kern feucht zu halten
  • Standort: Hell, mindestens 20°C
  • Keimzeit: Einige Wochen
grüne Oliven an einem Olivenbaum
Die Nachzucht aus Samen ist möglich, aber bei weitem nicht immer erfolgreich [Foto: IgorAleks/ Shutterstock.com]

Olivenbaum über Stecklinge vermehren

Die Vermehrung über Stecklinge sollte besonders für Ungeübte die Variante der Wahl sein, denn sie ist einfach durchzuführen und verspricht eine höhere Erfolgsrate, als bei der Vermehrung über Samen. Hierfür suchen Sie sich einen möglichst jungen, unverholzten Trieb aus. Habe Sie einen gesunden Kandidaten auserwählt, wird wie folgt vorgegangen:

  • Schneiden Sie den Steckling mit einer Länge von etwa 5 bis 10 cm
  • Der Schnitt wird möglichst schräg gesetzt
  • Kleiner Topf wird mit Anzuchterde gefüllt
  • Die unteren Blätter des Stecklings werden entfernt
  • Steckling wird 1 bis 2 cm in die Erde gesteckt und die Erde rundherum leicht festgedrückt
  • Leicht angießen
  • Standort: Hell und warm, z.B. Fensterbank
  • Optimale Temperatur: 20 bis 25°C
  • Substrat feucht, aber nicht nass halten
  • Der Steckling hat gewurzelt, wenn sich erste neue Blätter entwickeln
Steckling Olivenbaum
Die Vermehrung über Stecklinge ist erfolgsversprechender [Foto: Tenkorys/ Shutterstock.com]

Oliven selbst ernten

Olivenbäume blühen nach 7 bis 8 Jahren das erste Mal. Aber auch nur, wenn der Standort und die Pflege stimmen. Die jahrelange Arbeit wird dann mit köstlichen Oliven belohnt. Wer vor hat, Oliven zu ernten, bedient sich am besten einer selbstbefruchtenden, winterharten Sorte. Fremdbefruchtete Sorten brauchen einen zusätzlichen zweiten Baum, damit aus den Blüten etwas Nahrhaftes wird. Doch auch bei Selbstbefruchtern hat ein zweiter Baum in der Nähe positive Effekte auf den Ernteertrag.

Hinweis: Bäume aus der Baumschule sind meist zwischen 3 und 4 Jahre alt.

Der Zeitpunkt für die Ernte lässt sich schwer nach dem Kalender festlegen. Er ist abhängig vom Zeitpunkt der Blüte. Diese findet aber nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr statt, sondern ist abhängig von den lokalen Licht- und Temperaturverhältnissen. In unserer Klimazone zeigen sich die Blüten meist von April bis Ende Juni. Besonders viele Blüten gibt es, wenn man vor der Blüte darauf achtet, dass die Pflanze weder Trockenstress noch Nährstoffmangel ausgesetzt ist. Nach der Bestäubung der Blüten kommt es zur Fruchtbildung. Diese kann sich bis in den Herbst oder sogar den Winter ziehen. Geerntet werden kann, wenn Folgendes auf die Früchte zutrifft:

  • Farbwechsel von grün zu rot-violett oder schwarz (je dunkler, desto milder das Aroma)
  • Fruchtfleisch gibt auf Druck nach
geerntete Oliven werden in Händen gehalten
Die jahrelange Arbeit wird mit köstlichen Oliven belohnt [Foto: N. F. Photography/ Shutterstock.com]

Auch die noch unreifen grünen Früchte können geerntet werden. Diese müssen vor dem Genuss jedoch durch Einlegen entbittert werden. Ärgern Sie sich nicht, wenn die erste Ernte klein ausfällt. Der maximale Ertrag wird von den Bäumchen erst in einem Alter zwischen 50 und 100 Jahren geliefert.

Folgende Produkte empfehlen wir für Ihren Olivenbaum:
  • Plantura Bio-Universaldünger: Ideales Nährstoffverhältnis für alle Pflanzen ohne erhöhten Kaliumbedarf. Als organischer Dünger ist er für die langfristige Nährstoffversorgung von so gut wie allen Pflanzen geeignet.
  • Floragard Kübelpflanzenerde mediterran: Torfreduzierte Spezialerde zum Umtopfen von hochwertigen, Kübelpflanzen. Ideal auf die Bedürfnisse mediterraner Pflanzen, wie Olivenbäume oder Zitruspflanzen, abgestimmt.
  • Cuxin Flüssigdünger für mediterrane Pflanzen: Spezialdünger mit vielen organischen Rohstoffen für eine milde Düngewirkung. Ein höchst nährstoffreiches Flüssigkonzentrat, das reich an Spurenelementen ist und für schöne Blätter und gesunde Früchte sorgt.
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