Ungiftige Pflanzen für Hunde: Garten- & Zimmerpflanzen

Jelka
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Ich studiere Biologie und lebe in einem kleinen Dschungel in meiner Wohnung in Köln. In meiner Freizeit liebe ich es, mit meinem Hund lange Spaziergänge in der Natur zu machen und dabei verschiedene Pflanzen zu finden und zu bestimmen. Im Frühjahr wird dann auf dem Balkon alles angepflanzt, was essbar ist, sodass ich beim Kochen frische Zutaten verwenden kann.

Lieblingsobst: Jede Art von Beeren
Lieblingsgemüse: Gurken, Tomaten

Nicht jedes Gewächs, das unser Zuhause dekoriert, ist eine hundefreundliche Pflanze – da stellt sich schnell die Frage: Welche Zimmer- und Gartenpflanzen sind nicht giftig für Hunde?

Hund neben einer ungiftigen Pflanze
Zu einer hundefreundlichen Wohnung gehören ungiftige Zimmerpflanzen [Foto: TammyVyy/ Shutterstock.com]

Wer einen Hund zu Hause hat, weiß, dass man nicht immer alles beeinflussen kann, was der Vierbeiner im Garten oder in der Wohnung treibt. Da kann es passieren, dass man einen Moment nicht hinsieht und im nächsten knabbert der Hund an der neuen Zimmerpflanze oder an einem heruntergefallenen Blatt. Die meisten Tiere haben zwar einen guten Instinkt dafür, was sie vertragen und was nicht – gerade bei jungen Hunden ist das aber oft noch nicht der Fall. Deshalb ist es besser zu wissen, welche Garten- und Zimmerpflanzen für Hunde ungiftig sind.

Tipp: In unserem Online Shop können Sie haustierfreundliche Zimmerpflanzen im Set kaufen. Diese sind nicht nur ungefährlich für Ihre neugierigen Vierbeiner, sondern punkten auch optisch.

Haustierfreundliche Zimmerpflanzen (6er Set)
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  • Zimmerpflanzen-Set für Haushalte mit Katzen & Hunden
  • Pflegeleicht, dekorativ & ungiftig für Vierbeiner
  • Mit Calathea, Peperomia, Krokodilfarn & mehr
Im Set
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Ungiftige Zimmer- und Balkonpflanzen für Hunde

In der Wohnung gibt es so manches Detail zu beachten, wenn ein Hund in unser Leben tritt. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich nur ungiftige grüne Mitbewohner in Reichweite des Hundes befinden. In unserem Spezialartikel stellen wir giftige Zimmerpflanzen für Haustiere vor, damit Sie wissen, welche Gewächse Sie vermeiden sollten. Und im Folgenden stellen wir einige schöne Pflanzen für Innenräume vor, die ungiftig für Hunde sind.

Hund neben einer ungiftigen Zimmerpflanze
In der Wohnung sollte auch auf ungiftige Pflanzen für Hunde geachtet werden [Foto: Jus_Ol/ Shutterstock.com]

Calathea

Calathea rufibarba
Calathea rufibarba
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(4.8/5)
  • Samtige, grüne Blätter mit weichem Flaum & welligem Rand
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28,99 €

Korbmaranten (Calathea) sind beliebte Zimmerpflanzen mit einer großen Arten- und Sortenvielfalt. Diese sind alle ungiftig für Hunde und fallen durch ihre großen, dekorativen Blätter auf. Viele Arten sind zwar anspruchsvoll – doch für den Hingucker in der Wohnung lohnt sich die Pflege allemal.

Hundefreundliche Zimmerpflanze Calathea
Die Gattung Calathea überzeugt mit ihren besonderen Blättern [Foto: IZZ HAZEL/ Shutterstock.com]

Wer sich die schöne Zimmerpflanze direkt nach Hause holen will, sollte einmal unseren Online Shop besuchen. Dort können Sie die Calathea rufibarba bestellen und bequem nach Hause liefern lassen.

Grünlilie 

Grünlilie
Grünlilie
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(4.8/5)
  • Haustierfreundliche Hängepflanze mit weiß-grün gestreiften Blättern
  • Pflegeleichte Mitbewohnerin – auch perfekt für Einsteiger
  • Fühlt sich in jedem Raum wohl, solange es hell bis halbschattig ist
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Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist die perfekte Pflanze für Einsteiger. Sie ist sehr pflegeleicht und kommt mit kurzen Trockenphasen gut zurecht. Dazu sieht sie einfach schön aus und hat auch noch luftreinigende Eigenschaften. Zu beachten ist, dass die Samen der Grünlilie als leicht toxisch gelten.

Ungiftige Blume für Hunde
Die Grünlilie bildet schnell viele Ableger [Foto: Bozhena Melnyk/ Shutterstock.com]

Goldfruchtpalme

Die Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens) ist sehr dekorativ und hat wie die Grünlilie luftreinigende Eigenschaften. Anstatt sie wie andere Zimmerpflanzen in Erdkultur zu pflanzen, kann man sie sogar im Wasser halten. Dazu gilt sie als vollkommen ungiftig für Hunde.

Ungiftige Palme für Hunde
Die Goldfruchtpalme ist ungiftig für Hunde [Foto: Pixel-Shot/ Shutterstock.com]

Pilea

Die ungiftige Ufopflanze (Pilea peperomioides) ist eine beliebte Zimmerpflanze, die schnell mehrere Ableger bildet und so leicht zu vermehren ist. An einem hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung erstrahlen die tellerrunden Blätter in einem dunklen Grün – wenn sie sich gelb verfärben, sollte ein neuer Standort gefunden werden.

Ungiftige Zimmerpflanze Pilea
Die Pilea ist eine ungiftige Zimmerpflanze [Foto: Pelinyasar/ Shutterstock.com]

Venusfliegenfalle

Die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) ist mit ihren Fangblättern etwas ganz Außergewöhnliches – und für Hunde ungiftig. Bei richtiger Pflege entwickelt das Sonnentaugewächs im Frühjahr sogar Blüten. Wie Sie die Venusfliegenfalle pflegen, erfahren Sie in unserem Spezialartikel.

Ungiftige Zimmerpflanze Venusfliegenfalle
Die Venusfliegenfalle ist eine etwas anspruchsvollere Pflanze [Foto: Sofiia Tiuleneva/ Shutterstock.com]

Glückskastanie

Glückskastanie
Glückskastanie
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(4.8/5)
  • Auffällig geflochtener Stamm mit glänzend grünen, handförmigen Blättern
  • Luftreinigende Zimmerpflanze – steht gerne hell ohne direkte Sonne
  • Pflegeleicht & auch für Einsteiger perfekt geeignet
16,99 €

Die Glückskastanie (Pachira aquatica) ist eine weitere beliebte Zimmerpflanze, die ungiftig für Hunde ist. Nur ihr Stamm sondert manchmal eine Flüssigkeit ab, die giftig sein kann – allerdings müsste ihr Hund schon den ganzen Glückskastanienstamm verspeisen, um tatsächlich eine Vergiftung zu erleiden. Die exotische Pflanze ist pflegeleicht und braucht einen hellen Standort.

Ungiftige Zimmerpflanze Glückskastanie
Glückskastanien sind ungiftig für Hunde [Foto: Toyakisphoto/ Shutterstock.com]

Ungiftige Gartenpflanzen für Hunde

Hunde haben etwas andere Ansprüche an den Garten als wir: Ihnen ist es wichtig, dass es genügend freie Rasenfläche gibt, um zu toben. Trotzdem ist es empfehlenswert, dass nicht alles zu sauber und ordentlich ist, sodass die Spürnasen noch etwas zu entdecken haben. Wenn hier und da mal ein paar Äste rumliegen, kann der Hund diese als Spielzeug benutzen. Im Sommer braucht der Vierbeiner unbedingt einen Schattenplatz und außerdem könnte durch eine mit Wasser gefüllte Wanne oder ein Kinderplanschbecken für eine Abkühlung gesorgt werden.

Hund im Garten neben ungiftigen Pflanzen
Auch über einen Ort zum Buddeln freuen sich unsere Vierbeiner [Foto: Ratikova/ Shutterstock.com]

Es gibt womöglich auch Orte im Garten, an denen der Hund Schaden anrichten kann. Wenn Sie zum Beispiel ein Beet haben, in dem Sie Ihren Hund lieber nicht haben wollen, können Sie die sogenannte Verpiss-dich-Pflanze (Plectranthus ornatus) um das Beet herum pflanzen. Diese wird von Hunden gemieden und dient so als natürliche Barriere. Am besten sollte diese nur in etwas größeren Gärten gepflanzt werden, sodass der Hund noch genügend Platz für sich im Garten hat. Nicht jeden Hund wird die Pflanze von seinem Spieldrang abhalten – Zäune oder Hochbeete anzulegen, ist da eine sicherere Methode, die Pflanzen zu schützen.

Unter den Gartenpflanzen gibt es einige, die dringend zu meiden sind, weil sie sehr giftig für unsere Haustiere sind. In unserem Magazin stellen wir 10 giftige Gartenpflanzen für Haustiere vor. Hierbei ist zu beachten, dass die meisten Pflanzen bei Ihrem Hund durch den Verzehr von sehr großen Mengen zu gesundheitlichen Problemen führen können.

Ungiftige Sträucher für Hunde

Im Folgenden stellen wir einige Sträucher und Bäume vor, die ungiftig für Hunde sind und damit zu einer hundefreundlichen Gartengestaltung beitragen.

Haselnuss

Die bei uns heimische Haselnuss, die Gemeine Hasel (Corylus avellana), bringt uns nicht nur schmackhafte Haselnüsse, sondern dient auch als früher Pollenspender für Wild- und Honigbienen. Der ist Strauch ein pflegeleichter Gartenmitbewohner: Er wird nur selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen und die Pflege ist vergleichsweise einfach und wenig zeitintensiv. Dabei ist die Haselnuss vollkommen ungiftig für Hunde.

Ungiftiger Haselnusstrauch
Ein Haselnussstrauch passt in jeden Garten [Foto: Cromo Digital/ Shutterstock.com]

Johannisbeeren

Johannisbeeren (Ribes rubrum) dürfen in keinem Garten fehlen. Der sommergrüne Strauch ist dekorativ und bildet je nach Sorte zwischen Juni und August leckere Früchte, die wertvolles Vitamin C enthalten. Am besten pflanzen Sie den Johannisbeerstrauch im Herbst – nun müssen Sie sich nur noch für eine der vielen Johannisbeersorten entscheiden.

Hund isst ungiftige Johannisbeeren
Auch für Hunde sind Johannisbeeren vollkommen ungiftig [Foto: JiVa Images/ Shutterstock.com]

Gewöhnlicher Flieder

Der Gewöhnliche Flieder (Syringa vulgaris) bringt in seiner Blütezeit zwischen April und Mai strahlende Farbakzente in jeden Garten. Seine Blüten verströmen dazu einen besonderen Duft. Dieser ungiftige Strauch kann bis zu 5 m groß werden und vermehrt sich schnell durch Ausläufer – dementsprechend ist er eher für größere Gärten geeignet.

Hund unter ungiftigem Flieder
Im Sommer können sich Hunde im Schatten des Flieders entspannen [Foto: alexei_tm/ Shutterstock.com]

Ungiftige Bäume für Hunde

Auch Bäume können giftig für Hunde sein. Hier finden Sie einige Bäume, die Ihren Garten hundefreundlich machen:

Ahorn

Die Baumgattung Ahorn (Acer) enthält zahlreiche verschiedene Arten, wobei bei uns vor allem Varianten wie der Spitzahorn (Acer platanoides) und der Bergahorn (Acer pseudoplatanus) vorkommen. Diese werden zu großen Bäumen – es gibt aber auch japanische Ahornarten, die klein bleiben und mit ihrer prächtigen Herbstfärbung beeindrucken.

Hund unter ungiftigem Ahornbaum
Der Spitzahorn (Acer platanoides) ist beliebt bei Hundebesitzern [Foto: ezjay/ Shutterstock.com]

Apfelbaum

In einem hundefreundlichen Garten bietet es sich an, einen Apfelbaum (Malus) zu pflanzen. Dieser beglückt seinen Besitzer im Herbst mit Früchten und ab Ende April mit beeindruckenden weißen oder leicht rosafarbenen Apfelbaumblüten.

Hund unter ungiftigem Apfelbaum
Viele Hunde freuen sich über die Früchte des Apfelbaums [Foto: otsphoto/ Shutterstock.com]

Kirschbaum

Der Kirschbaum (Prunus avium) ist ein praktischer Gartenmitbewohner für Hundebesitzer. Er ist ungiftig für Hunde und fasziniert im Frühjahr von April bis Mai mit schönen Blüten. Im Herbst offenbart er seine leckeren, süßen Früchte. Damit der Baum diese ausbildet, brauchen manche Arten einen weiteren Kirschbaum in der Nähe, weil nicht alle Arten selbstfruchtbar sind. In unserem Magazin finden Sie Infos dazu, wie Sie einen Kirschbaum pflanzen und düngen.

Hund unter ungiftigem Kirschbaum
Ein Kirschbaum ist nicht nur wegen seiner Blüte schön [Foto: Pictures_for_You/ Shutterstock.com]

Abgesehen von den Pflanzen ist es natürlich essentiell für einen hundefreundlichen Garten, keine giftigen Substanzen in Dünger oder Pflanzenschutzmitteln zu verwenden. Gerade Rasendünger kann von Hunden schnell verspeist werden. Verwenden Sie also immer natürliche Dünger wie unseren Plantura Bio-Rasendünger, um Ihre Haustiere zu schützen. Mehr Infos zum richtigen Rasendünger für Hundebesitzer finden Sie in unserem Magazin.

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Auch die meisten Kräuter sind ungiftig für Hunde und manchen wird sogar eine heilende Wirkung nachgesagt. Lesen Sie in unserem Magazin mehr über Kräuter für Hunde, die Sie im Garten pflanzen können.

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