skip to Main Content

Drachenbaum-Arten: Die besten Arten (Übersicht)

Der Drachenbaum ist eine beliebte Zimmerpflanze mit einer Vielfalt verschiedener Drachenbaum-Arten. Wir stellen die beliebtesten und schönsten Arten vor.

Dracaena deremensis nah grüne Bläter

Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Arten des Drachenbaums [Foto: hilmawan nurhatmadi/ Shutterstock.com]

Der Drachenbaum (Dracaena) zeigt sich in über fünfzig verschiedenen Arten. Die Gattung gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und ist weit verbreitet. Dabei variiert das Erscheinungsbild des Drachenbaums in Größe, Blattform und -farbe. Wir listen die beliebtesten und schönsten Arten für Sie auf und nennen besondere Merkmale.

Sie ist die wohl beliebteste Art unter den Drachenbäumen. Das Aussehen von Dracaena reflexa steht mit ihren langen, spitz zulaufenden, meist zweifarbigen Blättern synonym für die Gattung der Drachenbäume. Bis vor einiger Zeit wurde die Art noch als Dracaena marginata bezeichnet. Mittlerweile stellt Dracaena marginata nur noch eine Unterart von Dracaena reflexa dar, deren Unterarten sich in der Blattfarbe unterscheiden.

Diese Art fällt durch ihre relativ breiten Blätter auf, die meist mit einem hellen Rand gesäumt sind. Dabei stehen die leicht matten bis glänzenden Blätter im ersten Blattabschnitt tendenziell aufrecht, während sie zur Spitze hin leicht abfallen. Die Wuchshöhe der Dracaena deremensis liegt im Bereich 80 bis 100 cm.

Dracaena deremensis blätter

Die Blätter des Dracaena deremensis sind etwas breiter [Foto: jaimie tuchman/ Shutterstock.com]

Dracaena compacta, auch Ananas Dracaena genannt, ist in Wirklichkeit keine Art für sich, sondern eine Züchtung, die der Art Dracaena deremensis entstammt. Sie zeichnet sich durch ihr tiefgrünes und dichtes Blattwerk aus, welches vermehrt aufrecht steht. Die Wuchshöhe dieser Züchtung variiert im Raum von 80 bis 90cm.

Übrigens: In den 70er Jahren experimentierte die NASA mit dieser Drachenbaum-Sorte und wies nach, dass sie nachhaltig die Raumluft säubert. Das tun jedoch auch die anderen Arten und Sorten, weshalb sie nicht zuletzt schon lange ein Dauerbrenner in unseren Wohnzimmern sind.

Dracaena compacta in weißen Töpfen weißer Hintergurnd

Der Dracaena compacta ist etwas kleiner [Foto: Pekka Nikonen/ Shutterstock.com]

Die Art Dracaena fragans ist ebenfalls eine sehr beliebte Drachenbaum-Art und ist in vielen Wohnzimmern zu finden. Bei richtiger Pflege und den passenden Temperaturen bildet sie sogar eine kräftig duftende Blüte aus – das gelingt allerdings selten. Die Blätter sind leicht bauchig, glänzend und häufig grün panaschiert.

Tipp: Dracaena fragans lässt sich auch wunderbar in Hydrokultur anbauen. Besonders für Allergiker kann der Verzicht auf Erde als Pflanzsubstrat viele Vorteile bieten. Außerdem sinkt die Gefahr von auftretender Staunässe.

Dracaena fragrans auf Holztisch

Der Dracaena fragrans ist ebenfalls ein Klassiker unter den Drachenbäumen [Foto: Six_Characters/ Shutterstock.com]

Die Unterart Dracaena draco wird häufig auch als kanarischer Drachenbaum bezeichnet, weil er auf den kanarischen Inseln im subtropischen Klima auch im Freien anzutreffen ist. Dracaena draco ist eher ein Exot in deutschen Wohnzimmern. Diese Art zeichnet sich durch ihre langen, schwertförmigen Blätter aus, die mit rötlich panaschierten Rändern gesäumt sind. Dracaena draco erreicht Höhen von bis zu 1,60 m.

Drago Milenario (dracaena draco) Teneriffa 1000 Jahre

Dieser Drachenbaum auf Teneriffa ist über 1000 Jahre alt [Foto: Tony Baggett/ Shutterstock.com]

Diese Art ist optisch ein kleiner Exot unter den Drachenbäumen. Dracaena surculosa wirkt durch seine Wuchsform eher wie ein kleiner Bambus. Die Ursprünge dieser Art liegen in den tropischen Regionen Afrikas, weshalb es Dracaena surculosa bis heute gern warm hat. Die Temperatur sollte stets über 15 °C liegen. Die Blätter sind vergleichsweise breit mit einem fleckig gesprenkelten Muster.

Dracaena surculosa gefleckte blätter

Der Dracaena surculosa mit seinen gefleckten Blättern [Foto: pisitpong2017/ Shutterstock.com]

Drachenbaum als Bonsai?

Der Drachenbaum eignet sich auf den ersten Blick nicht als Bonsai-Material, da er relativ große Blätter proportional zu seiner Wuchshöhe ausbildet. Deshalb ist es schwierig, trotz seines kurzen Stämmchens die Illusion eines Miniaturbaumes (beziehungsweise einer Miniaturpalme) zu erzeugen. Vorteilhaft ist aber, dass Sie nicht mit einem sehr jungen Exemplar beginnen müssen, wenn Sie einen Drachenbaum-Bonsai erziehen möchten. Auch in einem fortgeschrittenen Wachstumsstadium verträgt der Drachenbaum eine radikale Kürzung des Stämmchens, sodass Sie ihn auf die gewünschte Größe zurückschneiden können.

Dracaena mit Pinseln auf Schreibtisch

Der Dracaena kann auch als Bonsai gehalten werden [Foto: GoodMood Photo/ Shutterstock.com]

Wir empfehlen für Zimmerpflanzen folgende Produkte:
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.
  • Floragard Aktiv Grünpflanzen- & Palmenerde: Spezialerde zum Topfen und Umtopfen von Palmen und Grünpflanzen. Tongranulat sorgt für eine stabile Struktur sowie eine optimale Luft- und Wasserversorgung. Der Naturdünger Guano versorgt Ihre Pflanzen optimal und langanhaltend mit Nährstoffen.
  • Cuxin Universaldünger plus: Verbessert die Bodenstruktur, liefert Humus sowie Nährstoffe für Obst-, Gemüse- und Ziergarten und stimuliert das Bodenleben.

Lukas

Ich studiere mit voller Überzeugung Agrarwissenschaften – für mich eine naheliegende Wahl, da ich auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern groß geworden bin und früh gelernt habe, fürsorglich mit Pflanzen und Tieren umzugehen.
Lieblingsobst: Weintrauben, Mango und Bananen
Lieblingsgemüse: Rosenkohl, Spinat und Kartoffeln

Back To Top
[i]
[i]