skip to Main Content

Pampasgras: Alles zum Pflanzen, Pflegen & Schnitt

Das Pampasgras ist mit seinen flauschigen Blüten im Sommer ein echter Hingucker im Garten. Alles Wichtige rund ums Pampasgras finden Sie hier.

Pampasgras als Zierde

Pampasgras ist als Zierde im Garten sehr beliebt [Foto: Michael Urmann/ Shutterstock.com]

Das Pampasgras (Cortaderia) ist eines der beliebtesten Ziergräser in unseren Gärten. Man findet es in Einzelstellung, als attraktive Solitärpflanze, oder in Ansammlungen, als dekorativen Sichtschutz. Das Pampasgras wächst in Horsten, treibt also immer von der Mutterpflanze wieder aus und gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae).

Pampasgras: Eigenschaften und Aussehen

Vor allem das Amerikanische Pampasgras (Cortaderia selloana) ist bei uns stark verbreitet. Ursprünglich kommt es aus einem subtropischen Gebiet, der Grassteppe „Pampas“ an der Südostküste Südamerikas. Im Sommer bildet die nicht giftige Pflanze große, meist silbrigweiße Blütenrispen, die durch ihre Stängellänge von bis zu 2,50 m und mehr ein beeindruckendes Schauspiel darbieten. Das Ziergras zeigt sich jedoch, je nach Sorte, auch mit Blütenwedeln in anderen Pastelltönen.
Die wintergrünen Blätter werden allerdings maximal 1 m hoch. Auch hier finden sich verschiedenste Blattmuster. Durch seinen anmutigen Wuchs und die besondere Höhe seines Blütenstandes ist das Pampasgras ein beeindruckender Exot im Ziergarten.

Pampasgras in der Sonne

Pampasgras liebt die Sonne aufgrund seiner südamerikanischen Herkunft [Foto: Ender BAYINDIR/ Shutterstock.com]

Pampasgras: Verschiedene Formen und Sorten

Weltweit finden wir eine riesige, bisher nicht dokumentierte Vielfalt an verschiedenen Formen und Sorten des Pampasgrases. Das schöne Süßgras wird vor allem nach Höhe des Wuchses und der Farbe seiner Blütenrispen unterschieden.

Pampasgras-Sorten: Die 5 beliebtesten Sorten

‚Compacta‘ ist ein robustes kleines Ziergras. Seine Blütenstängel erreichen eine Höhe von bis zu 120 cm. Auch in der Breite des Horstes bleibt die Pflanze bei einem Durchmesser von einem halben Meter. Die im September bis Oktober blühende Rispe hat eine cremeweiße Farbe.
Die Blätter des Pampasgrases ‚Compacta‘ sind grün und laubabwerfend. Solange die Zierstaude keiner Staunässe ausgesetzt ist, kann sie gut in Steinbeeten oder Steinanlagen angesiedelt werden. Durch ihren nicht allzu hohen Wuchs ist sie ein guter Blickfang, ohne einem gleichzeitig die ganze Sicht zu versperren.

Evita‘ gehört ebenfalls zu den kleineren, aber durchaus sehr eleganten Gräsern. Eine große Anzahl hellgelber bis gelbgoldener Blütenwedel bilden sich von August bis Oktober aus. Die Blätter sind graugrün und winterfest. Die ganze Pflanze wächst sehr ausladend. Durch den kompakten Wuchs und einer lang anhaltenden Blütenpracht eignet sich ‚Evita‘ auch gut für Gartenkübel. Wichtig ist hierbei, dass die Pflanze genug Raum hat, um sich zu entfalten, also keinen zu kleinen Kübel wählen und bitte Pflanzerde verwenden, die gut wasserdurchlässig ist. Das Pampasgras wird circa 1,20 m hoch und bevorzugt einen halbschattigen Platz. Bei Kübelbepflanzung wäre ein Platzwechsel in einen frostgeschützten Raum am günstigsten für eine schadlose Überwinterung. Oft blüht diese Art Ziergras schon im ersten Auspflanzungsjahr.

‚Rosea‘ zeichnet sich durch ihre seltenen rosafarbenen Rispen aus. Sie ist eine ganz besondere Schönheit für den Garten und wird bis zu 2 m hoch. Die Blüten der ‚Rosea‘ erscheinen im September und Oktober und sind rosa- bis graufarben.
Die Belaubung besteht aus schmalen, grüngrauen Blättern, die etwa 1 m lang werden.

‚Rendatleri‘ ist eine ebenfalls rosablühende Ziergraspflanze, die eine Höhe von bis zu 250 cm erreichen kann. Ihre Blätter sind sommergrün und werden fast 150 cm lang. Die wunderschönen Blüten können wir von September bis November sehen. Sie sind ein echter Hingucker für jeden Garten.

‚Sunningdale Silver‘ erreicht eine imposante Größe von 250 cm. ‚Sunningdale Silver‘ ist mit seinen langen silbrigweißen Wedeln eine schlanke Grasschönheit und kann als robuster Klassiker unter den Pampasgräsern bezeichnet werden. Als Solitärpflanze kommt sie am eindrucksvollsten zur Geltung. Die Blätter sind sehr schmal graugrün und wie alle Pampasblätter scharfkantig. Sie können eine Länge von 120 cm erreichen. Der Horst der Pflanze kann sich bis zu einem Durchmesser von 130 cm ausbreiten.

Pampasgras als Sichtschutz

Wer Pampasgras als Sichtschutz anpflanzen möchte, der sollte auf Gräser mit hohem Wuchs zurückgreifen. ‚Sunningdale Silver‘, ‚Rendatleri ‚und auch die ‚Weiße Feder‘ erreichen eine Höhe von bis zu 250 cm. Pampasgras ist sehr dekorativ und schnellwüchsig. Gerade wenn der grasige Sichtschutz im Sommer vor Sonne schützen soll, kommt ein solcher Standort den Vorlieben der Pflanzen sehr entgegen – sonnige Plätze mögen sie besonders gern.

Pampasgras als Sichtschutz im Garten

Pampasgras kann als Sichtschutz verwendet werden [Foto: Filippo Carlot/ Shutterstock.com]

Bevor der Winter einsetzt, sollten die Wedel zusammengebunden werden, damit das Gras vor der Winternässe besser geschützt ist. Dadurch ist der Sichtschutz allerdings eingeschränkt.
Einmal im Jahr in den Frühlingsmonaten werden die Pflanzen zurückgeschnitten. Für kurze Zeit verliert sich der Blickschutz fast völlig. Doch schon nach ein paar Wochen sind die Neutriebe wieder hochgewachsen und man kann sich auf das Austreiben der Blüten freuen.

Pampasgras pflanzen: Standort und Vorgehen

Für das Pampasgras will der Standort sorgfältig ausgewählt sein – nicht, weil es so große Ansprüche stellt, sondern vielmehr aufgrund seiner enormen Wuchskraft.

  • Pampasgras benötigt ausreichend Platz
    Möchten Sie das Pampasgras als Zierpflanze in Ihren Garten einbringen, dann beachten Sie bitte von vornherein, dass selbst die kleinen Sorten gut 120 cm groß werden und durchaus einen Durchmesser von einem Meter und mehr erreichen können. Sie benötigen also genügend Platz.
  • Pampasgras liebt sonnige und warme Standorte
    Hat man einen sonnigen und warmen Standort ausgewählt, dann muss der Lebensraum für die Wurzeln des Pampasgrases noch locker und wasserdurchlässig gemacht werden. Zu lehmhaltige Böden würden im Winter zu viel Nässe speichern und die Wurzeln würden faulig werden. Das Ziergras mag es, wenn man Sand oder kleinen Kies untermischt. Auch sollte eine gute Gabe Humus beigemischt werden.
    Pampasgras wächst in der Sonne

    Pampasgras braucht einen sonnigen Platz [Foto: Karel Stipek/ Shutterstock.com]

Pampasgras wann pflanzen?

Pampasgras sollte man im Frühjahr oder Frühsommer pflanzen.  So kann der neue Gartenbewohner sich im Jahresverlauf gut entwickeln und ist zur nächsten Überwinterung gut am Standort eingewurzelt und bereit für kalte Temperaturen.

Wie pflanze ich Pampasgras?

Das Pflanzloch wird etwa 40 bis 45 cm tief ausgehoben. Es ist ratsam, den Horst der Pflanze vor dem Einsetzen gut zu wässern. Das geht am besten, wenn man ihn in einen großen Eimer oder eine Wanne mit Wasser taucht, bis er sich vollständig vollgesogen hat. Dann in das Pflanzloch setzen, mit Erde auffüllen und fest andrücken. Auf die Abstände zwischen den einzelnen Pflanzen achten (100 bis 130 cm). Beim Pampasgras bilden sich keine Ausläufer, daher ist eine Rhizomsperre nicht nötig.

Pampasgras einpflanzen

Das Pflanzloch wird etwa 40 bis 45 cm tief ausgehoben [Foto: Poprotskiy Alexey/ Shutterstock.com]

Pampasgras pflanzen: Schritt für Schritt Anleitung

  • Nachdem der Boden frostfrei ist (die Eisheiligen sollten vorbei sein), kann das Pampasgras im Freiland eingepflanzt werden.
  • Ein circa 40 − 45 cm großes Pflanzloch ausheben – auch auf ausreichende Breite achten.
  • Wenn der Boden nicht durchlässig genug ist, dann etwas Sand oder feinen Kies unter den Aushub mischen.

Etwas humusreiches Pflanzsubstrat zugeben und die gewässerte Pflanze einsetzen.

  • Je nach Wuchshöhe des Grases sollte ein Abstand von 1 – 1,3 m zwischen den Pflanzen eingehalten werden.
  • Die nächsten 14 Tage besonders gut wässern, aber Staunässe vermeiden.

Achtung: Ziehen Sie beim Einpflanzen von Pampasgras unbedingt Handschuhe an. Das Laub ist äußerst scharfkantig und kann üble Schnittwunden zufügen.

Pampasgraspflanze zuschneiden

Die Blätter sind scharf, Vorsicht beim Zuschneiden [vasanty/ Shutterstock.com]

Eine genaue Experten-Anleitung zum Einpflanzen von Pampasgras finden Sie in hier.

Pampasgras im Topf und auf dem Balkon

Das Pampasgras ist nicht nur im Beet eine attraktive Bereicherung für den Garten. Auch in Kübeln und Töpfen, auf Terrassen und Balkonen, wirkt es sehr dekorativ. Im Topf oder Kübel erreicht das Pampasgras in der Regel nicht die Wuchshöhe wie im Beet, sondern bleibt etwas kleiner als im Freiland. Dennoch muss das Pflanzgefäß in Tiefe und Breite großzügig gestaltet sein, ein Fassungsvermögen von 40 bis 45 Litern sollte es mindestens haben.

Pampasgras im Topf pflanzen

Beim Pflanzen von Pampagras im Topf ist von Vorteil, wenn dieser im Boden Ablauflöcher hat, damit es nicht zu Staunässe kommt. Man kann auch als untere Einfüllschicht Tonscherben oder größere Kieselsteine legen, so erhält man eine einfache Drainage, die den gleichen Effekt hat. Bei Ablauflöchern sollte der Kübel auf einen Untersetzer gestellt werden. Um die schweren Gefäße im Winter ohne große Anstrengung versetzen zu können, und sie so sie vor großer Kälte zu schützen, ist es ratsam, sie gleich beim Einpflanzen auf kleinen Rollbrettern zu platzieren.

Pampasgras im Topf anbauen auf Balkon oder Terrasse

Pampasgras kann man auch im Topf anbauen [Foto: nicoletta zanella/ Shutterstock.com]

Mehr nützliche Tipps für das Pflanzen von Pampasgras im Topf finden Sie hier.

Pampasgras vermehren und teilen

Sie haben zwei Möglichkeiten, um Ihr Pampasgras zu vermehren: Zum einen können Sie das Gras selbst aussäen. Zum anderen können Sie durch das Teilen des Pampasgrases schnell und einfach aus einer Pflanze mehrere machen. Egal auf welche Vermehrungsweise die Wahl fällt – wir nehmen beide Wege genauer unter die Lupe.

Pampasgras aussäen und im Topf vorziehen

Sollten Sie Pampasgras aussäen wollen, so kann entweder selbst gesammelter Samen schon vorhandener Pflanzen aus Ihrem Garten verwendet werden, oder Sie kaufen Samen beim Fachhändler. Letzteres ist die bessere Variante, da das Pampasgras zweihäusig ist (es also männliche und weibliche Pflanzen gibt). Da man am Samen nicht erkennt, um was für eine Pflanze es sich handelt, sollte man die Händlerware vorziehen, dort erhält man ausschließlich weiblichen Samen, da die weiblichen Gräser viel üppiger wachsen und auch mehr und größere Wedel bilden als die männlichen Pflanzen.

Schon ab März können Sie die Samen im Topf aussäen und auch dort belassen, bis die Eisheiligen im Mai vorüber sind. Dazu legen Sie die Samen mit einigem Abstand auf mit guter Blumenerde gefüllte Töpfe. Dann werden die Samen kurz angedrückt und gewässert. Sorgen Sie im weiteren Verlauf dafür, dass die quellenden und keimenden Samen niemals austrocknen. Trockenheit beim Keimvorgang könnte für Ausfall sorgen. Decken Sie die Töpfe mit der Saat entweder mit einer Glasscheibe ab oder besprühen Sie die Oberfläche regelmäßig mit einer feinen Sprühflasche.

Hinweis: Geben Sie keine zusätzliche Erde über die Samen nach dem Andrücken. Pampasgras ist ein Lichtkeimer, benötigt also Lichteinstrahlung, um zu keimen.

Pampasgras im Top vorziehen

Pampasgras kann im Topf vorgezogen werden [Foto: Artur Szczybylo/ Shutterstock.com]

Sie können die gekeimten Pflänzchen dann im Mai, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, ins Freiland pflanzen. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann topfen Sie die Pflänzchen noch einmal um und beherbergen sie bis zum darauffolgenden Jahr im Gefäß. Dann sind sie garantiert robust genug, um im Freien zu bestehen.

Pampasgras teilen

Einfacher und effektiver ist die vegetative Nachzucht durch das Teilen einer Mutterpflanze. Dabei legen Sie den Horst des gewünschten Grases aus Ihrem Garten ganz oder teilweise frei und stechen mit einem Spaten ein Stück davon ab. Dann wird in ein ausreichend großes, vorbereitetes Loch, in das Sie idealerweise für eine gute Startdüngung noch etwas humusreichen Kompost hinein geben, die Teilpflanze eingesetzt. Vorzugsweise sollte man das Pampagras im Frühjahr teilen, nachdem es zurückgeschnitten wurde. Dann hat es genug Zeit, um bis zum nächsten Winter wieder anzuwurzeln.

Pampasgras pflegen: Richtig düngen und gießen

Pampasgras ist eine schnellwachsende Zierpflanze. Während der Wachstumsphase benötigt sie reichlich Nährstoffe, weshalb eine regelmäßige Düngung durchaus Sinn macht.

Pampasgras düngen: Organischer oder mineralischer Dünger

In der Phase des größten Wachstums (Frühjahr bis Spätsommer) ist eine regelmäßige Düngergabe sehr wichtig.

Pampasgras düngen

Frühjahr bis Spätsommer sollte Dünger beim Pampasgras angewendet werden [Foto: SIM ONE/ Shutterstock.com]

Deshalb ist es von Vorteil, beim Ein- oder Umpflanzen gleich eine Startdüngung mit ins Pflanzloch zu geben. Hier ist guter Kompost die beste Wahl. Für die Extraportion Nährstoffe in besonders wüchsigen Jahren und die Versorgung mit allen Spurenelementen, ist es ratsam, zusätzlich einen Volldünger zu applizieren. Organische Dünger sind dabei die nachhaltigste Wahl und bringen zudem viele Vorteile mit sich. Zum einen fördern sie das Bodenleben und reichern den Boden mit neuer organischer Substanz an. Zum anderen wird auch die strukturelle Beschaffenheit des Bodens positiv beeinflusst. Zu guter Letzt sind organische Dünger zudem ressourcenschonend, weil sie größtenteils aus Bio-Abfällen und anderem biologischen Recycling-Material hergestellt werden.

Pampasgräser gießen

In der Regel ist das Wurzelwerk eines Pampasgrases ausreichend ausgebildet, um genügend Wasser aus dem Boden aufzunehmen. Zusätzliches Gießen ist lediglich in besonders trockenen Phasen während des Hauptwachstums sinnvoll. Steht das Pampasgras jedoch im Topf, so ist es natürlich wesentlich regelmäßiger mit Wasser zu versorgen. Doch auch hier sollte Staunässe unbedingt vermieden werden. Wurde ein Pampasgras umgepflanzt oder geteilt und dann wieder eingepflanzt, dann achten Sie auf eine regelmäßige Wassergabe, bis sich das Pampasgras am neuen Standort ausreichend akklimatisiert hat. Doch auch hier gilt: Staunässe unbedingt vermeiden.

Pampasgras gießen

Pampasgras muss nur in trockenen Phasen gegeossen werden [Foto: lichtmaster/ Shutterstock.com]

Pampasgras zurückschneiden: Profi-Tipps

Das Pampasgras ist eines der schönsten Ziergräser. Damit die besondere Üppigkeit seines Blütenstandes gefördert wird, beziehungsweise erhalten bleibt, sollte es einmal pro Jahr zurückgeschnitten werden.

Muss man Pampasgras schneiden?

Ein Rückschnitt ist sehr wichtig, da es sich bei diesem Ziergras um eine horstbildende Pflanze handelt. Sie treibt immer wieder von der Mutterpflanze her aus. Da die Stängel und Blätter im Spätherbst vertrocknen, muss genügend Freiraum und Licht für die neuen Austriebe im Frühjahr geschaffen werden. Nur so kann ein dichter und schöner Neuaustrieb garantiert werden.

Wann und wie Pampasgras schneiden?

Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Rückschnitt im Frühjahr erfolgt, je nach Witterung von März bis Mai. Es ist nicht gut, diese Pflegearbeit im Herbst durchzuführen, da die Stängel des Pampasgrases hohl sind. Bei einem Rückschnitt im Herbst würde sich zu viel Wasser darin ansammeln und die Staude würde sehr wahrscheinlich aufgrund der Feuchtigkeit teilweise oder sogar ganz verfaulen.

Pampasgraas schneiden: eine große Pampasgraspflanze

Pampasgras muss zugeschnitten werden, da es sehr wuchsfreudig ist [Foto: Irra/ Shutterstock.com]

Wenn Ihr Ziergras im Kübel steht und über den Winter in einen frostfreien Raum gebracht wird, sollten Sie es erst im Frühjahr beschneiden. Der ideale Zeitpunkt ist dann, wenn die ersten neuen Triebspitzen erkennbar sind. Schneiden Sie dann Ihr Pampasgras mit einer scharfen Gartenschere auf circa  15 bis 20 cm herunter.

Vorsicht: Denken Sie daran, bei der Arbeit mit Pampasgras immer Handschuhe zu tragen, damit Sie sich nicht an den Blättern schneiden.

Eine genaue Anleitung und weitere Tipps zum Pampasgras-Schneiden finden Sie in unserem Spezialartikel hierzu.

 Pampasgras erfolgreich überwintern

Pampasgras ist in unseren Breitengraden nicht komplett winterhart und benötigt einen Winterschutz. Im Spätherbst, wenn die Stängel vertrocknet sind, binden Sie diese im oberen Bereich zusammen. Auf dem unteren Pflanzenbereich sollten Sie eine Schicht Stroh oder trockenes Laub ausbreiten und darüber dann Reisig schichten. Wenn möglich, wickeln Sie die Pflanze dann noch in ganzer Höhe in ein Vlies oder eine Kokosmatte ein. So geschützt kann das Pampasgras auch kälteren Temperaturen von bis zu – 10 bis -15 °C standhalten.

Pampasgras im Winter mit Schnee bedeckt

Pampasgras sollte der Kälte nicht schutzlos ausgeliefert sein [Foto: Ian Grainger/ Shutterstock.com]

Wenn Ihr Pampasgras in einem Pflanzkübel steht, dann sollten Sie rechtzeitig ein Winterquartier für das Ziergras finden und es von Zeit zu Zeit mäßig gießen. Ist es nicht möglich, die Pflanze in einen geschützten Raum zu bringen, dann umwickeln Sie den Topf mit einer Luftpolsterfolie und stellen ihn auf ein Stück Styropor oder auf einige Holzlatten. Auch hier gilt: Am besten das Gras in seiner ganzen Höhe gut in ein Vlies einpacken. So kann der Winter kommen.

Wir von Plantura empfehlen folgende Produkte:
Erhalten Sie unsere Garten-Post

Jetzt für unsere kostenlose Garten-Post anmelden und tolle Garten-Tipps sowie Inspirationen regelmäßig ins Email-Postfach bekommen.

Back To Top