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Manuka Honig: Alles zum süßen Gold aus Neuseeland auf einen Blick

Bienen aus Neuseeland produzieren den wohl teuersten und auch wertvollsten Honig der Welt. Wir zeigen, was es mit dem Wunderhonig Manuka auf sich hat.

Manuka Honig mit Blüten

Manuka Honig ist der wohl teuerste und wertvollste Honig der Welt [Foto: Liga Cerina/ Shutterstock.com]

Honig wird schon seit tausenden von Jahren als Heilmittel eingesetzt. Eine ganz besondere Wirkung wird dabei dem sogenannten Manuka Honig aus Neuseeland nachgesagt. Im Folgenden zeigen wir, welche Wirkung Manuka Honig hat und wie man ihn am besten anwendet und stellen eine empfehlenswerte Bezugsquelle vor.

Manuka Honig

Auch heute noch findet Honig in der naturbelassenen Medizin unterschiedlichste Verwendungen. Eine spezielle Honigsorte, die in diesem Bezug besonders herausragt, ist der Manuka Honig. Seine wundersame Wirkung wurde erst 1998 in Neuseeland entdeckt. Aber was genau macht diesen Honig so besonders?

Manuka Honig stammt aus dem Blüten-Nektar des neuseeländischen Manuka-Strauches (Leptospermum scoparium), einem Verwandten des australischen Teebaumes. Manuka wird auch Südseemyrte oder Neuseelandmyrte genannt und kommt nur in Neuseeland und in der südöstlichen Region Australiens vor. Diese Pflanze wächst strauch- oder baumförmig und wird bis zu vier Meter hoch. Ihre weißen oder rosafarbenen Blüten blühen oft über Monate hinweg. Der echte Manuka Honig wird gewonnen, indem Bienenvölker nahe an Manuka-Büschen platziert werden. Die Honigbauern in Neuseeland nutzen sogar Hubschrauber, um die wilden Büsche ausfindig zu machen und setzen dann in deren Nähe ihre Bienenstöcke aus.

Biene auf Blüten des Manuka Strauchs

Die hübschen Blüten des Manuka-Strauchs ziehen viele Bienen an [Foto: M Rutherford/ Shutterstock.com]

Der besonders widerstandsfähige Manuka-Strauch kann sich auch auf gerodeten Flächen halten. Genau diese Eigenschaft ist gern gesehen und wird zur Aufforstung verloren gegangener Vegetation genutzt. Bereits nach 50-75 Jahren kann ein Manuka-Strauch den Boden so weit regenerieren, dass auch andere Bäume wieder wachsen können. Da Manuka Kühen, Schafen oder anderen Tieren nicht schmeckt, profitieren neben Aufforstungsprojekten die Bienen und mit ihnen die Imker. Mit dem Kauf von Manuka Honig tun Sie sich also nicht nur selbst etwas Gutes, Sie unterstützen auch häufig die Renaturierung Neuseelands.

Die Wirkung von Manuka Honig

Der besondere Manuka Honig wirkt nicht nur antiseptisch und wundheilend, sondern auch antioxidativ. Er hat auch positive Effekte auf Bakterien und Pilze und kann sogar Virenerkrankungen heilen. Ebenfalls hilfreich ist er bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes. Ein vielleicht erstmal verwunderlicher Einsatzort von Manuka Honig liegt im Mund: Das zähflüssige Gold hilft durch seine Inhaltsstoffe nämlich auch gegen Infektionen und sogar bei Karies-Bakterien. Auch gegen Warzen, Akne, Herpes und Narben kann Manuka Honig angewendet werden.

Diese unterschiedlichen Einsatzgebiete des Honigs haben einen besonderen Grund –  der Inhaltstoff Methylglyoxal ist bei dieser Honigart wesentlich stärker als bei anderen Honigsorten. Dieser Stoff verstärkt die heilende Wirkung des Honigs. Hat man zum Beispiel Halsschmerzen, reicht ein Löffel des Honigs, um Abhilfe zu schaffen. Natürlich kann man den Manuka Honig auch in warmen Tees auflösen und diesen dann trinken.

Hinweis: Der Honig sollte nicht über 40 °C erhitzt werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Die antibakterielle Aktivität des Manuka-Honigs wird mit Hilfe des sogenannten MGO-Gehaltes angegeben. MGO steht hierbei für Methylglyoxal und bezeichnet den Hauptwirkstoff im Honig. Methylglyoxal entsteht auf natürliche Weise bereits im Nektar der Blüten des Manukastrauches, bevor er von den Bienen aufgenommen wird. Interessanterweise enthält reiner Manuka Honig zwischen 100-800 mg pro Kilogramm Methylglyoxal, während anderer Honig höchstens auf 20 mg kommt. Wer sich Manuka Honig kaufen möchte, sollte daher auf jeden Fall auf die Inhaltsangaben achten. Qualitativ hochwertiger Manuka Honig hat mindestens einen MGO-Gehalt von 400.

Wie wirkt Manuka Honig?

  • Manuka Honig wirkt antiseptisch, wundheilend und antioxidativ
  • Der Honig kann gegen verschiedenste Beschwerden eingesetzt werden, von Erkrankungen des Margen-Darmtraktes über Karies, Akne und Viruserkrankungen
  • Der Inhaltsstoff Methylglyoxal verstärkt die heilende Wirkung des Honigs und wird mit dem sogenannten MGO-Gehalt gemessen
  • Ein qualitativ hochwertiger Manuka Honig weist mindestens einen MGO-Gehalt von 400 auf

Manuka Honig kaufen

Manuka Honig ist keine Massenware und hat deshalb auch seinen Preis. Ein Viertel-Kilogramm des Honigs kann bis zu 80 Euro kosten. Je höher dabei der MGO-Gehalt ist, desto teurer wird er. Die hohe Nachfrage wird dem süßen Gold aus Neuseeland auch zum Verhängnis, denn offenbar ziehen die hohen Honigpreise auch den massenhaften Betrug mit Manuka Honig nach sich. Schon vor einigen Jahren fiel auf, dass mehr Manuka Honig auf dem Weltmarkt gehandelt wird, als ihn die neuseeländischen Bienen hätten produzieren können. Weltweit werden rund 10.000 Tonnen „Manuka-Honig“ verkauft, obwohl Neuseeland nur die Produktion von 1.700 Tonnen ausweisen kann.

beegut Manuka Honig

Der Manuka Honig von beegut weist eine hohe Qualität auf und ist plastikfrei verpackt

Eine Möglichkeit der Qualitätssicherung ist die Prüfung des MGO-Gehaltes im Labor. Der Manuka Honig von beegut wird bespielsweise in deutschen Laboren untersucht, um Fälschungen auszuschließen. Der hochwertige Manuka hat einen MGO-Gehalt von 400+ und überzeugt durch seine plastikfreie Verpackung. Weitere Informationen zum Manuka Honig von beegut finden Sie hier.

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