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Artischocke: Herkunft, Ursprung und Synonyme

Artischocken werden seit Jahrhunderten angebaut. Wir informieren Sie über den Ursprung, die Herkunft und die Geschichte des gesunden Gemüses.

kleine Artischockenknospen Garten Ernte zubereiten

Kleinere Artischockenknospen aus dem eigenen Garten. [Foto: Ingo Di BellaCC BY-SA 2.0]

Die Artischocke mit ihren strahlenden Blüten und köstlichen Knospen hat ihren Ursprung im Vorderen Orient. Es ist durch archäologische Ausgrabungen sogar bewiesen worden, dass bereits die alten Ägypter diese gesunde Gemüsepflanze kultivierten und sich vermutlich an den prachtvollen Blütenständen erfreuten. So wurden bis heute in der Region zahlreiche Wandmalereien dieses distelartigen Korbblütlers (=Pflanzenfamilie) entdeckt.

Artischocke: beliebt bei Floristen und Hobbygärtnern

Der hohe Dekorationswert lässt auch heutzutage viele Floristen auf diese wunderschönen und geschlitzten Blätter mit deren prachtvollen Blüten zurückgreifen. Auch viele Hobbygärtner erfreuen sich an der stilvollen Farbe der Artischocke im heimischen Garten. Seit vielen Jahrhunderten wird sie auch im Mittelmeerraum verehrt und bereits unter den Pharaonen war die positive Wirkung auf den menschlichen Körper bekannt. So wurde die Artischocke beispielsweise schon damals als eine Art Schlankheitskur verwendet.

Herkunft und heutige Anbaugebiete der Artischocke

Beheimatet ist sie eigentlich im gesamten mediterranen Raum. Es gibt Belege, dass auch in Persien (dem heutigen Iran), im nordafrikanischen Raum bis ins heutige Äthiopien und selbst auf den Kanaren und in vielen Regionen Südamerikas schon seit vielen Jahrhunderten die Artischocke angebaut und zu Ernährungszwecken genutzt wird. Aufzeichnungen beweisen ebenfalls, dass die Artischocke auch schon unter den Römern eine hoch geschätzte Nutzpflanze war.  Bereits im 2. Jahrhundert war die Artischocke nämlich eine gern gehandelte Kulturpflanze vieler römischer Märkte. Der Pflanzenkundler Phillip Strozzi wart der erste Europäer, der im Raum Neapel mit der Kultivierung der Artischocken begann und somit den Weg für einen großflächigen Anbau ebnete. Für lange Zeit galt es vor allem beim französischen Adel als ein Zeichen des Wohlstandes, leuchtende Artschockenblüten im eigenen Garten zu haben. Im Laufe des 15. Jahrhunderts eroberte das wohlduftende Gemüse mit seinen gesunden Inhaltsstoffen Italien und Frankreich und von dort aus verbreitete sich die Artischocke zügig in ganz Europa. Heutzutage liegen die Hauptanbauregionen in Italien und Frankreich, aber auch in Ägypten, Spanien und den USA wird eine kommerzielle Kultur betrieben. Auch heute noch wird gilt die Artischocke als eine echte Delikatesse. Neben frischen Artischocken gibt es auch weiterverarbeitete Produkte wie Elixiere, Teemischungen, Kapseln und viele weitere zu entdecken.

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Simon

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Neben Kräutern- und Naschobst auf einem Balkon baue ich in meiner kleinen Parzelle am Ortsrand Gemüse an. Ich genieße die Zeit draußen in meinem Gemüsegarten, in dem ich ausschließlich biologische Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur schreibe ich leidenschaftlich gerne und beschäftige mich auch mit Grundlagen der Psychologie und Ethik.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel.

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