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Frühlingszwiebelsorten: neue, resistente und altbewährte Sorten

Frühlingszwiebeln einfach im Garten anbauen. Wir zeigen altbewährte und neue Sorten der Lauchzwiebel. Samen und Saatgut kann im Internet bestellt werden.

Hummel auf Blüre Frühlingszwiebel

Die Blüte lockt so manch Insekt an – Ein wahres Naturschauspiel! [Foto: belgianchocolateCC BY 2.0]

Es gibt nicht viele Gemüsearten, für die es so eine Fülle an unterschiedlichen Namen gibt. Bei den ganzen Synonymen der Frühlingszwiebel, wie Winterhecke, Lauchzwiebel, Bundzwiebel oder Salatzwiebel, fragen sich viele Leser zurecht, ob es sich noch um ein und dieselbe Pflanzenart handelt. Die Wahl der richtigen Sorte wird dadurch unnötig schwer gemacht und tatsächlich gibt es bei einigen Frühlingszwiebelsorten große Unterschiede. Damit Sie sich leicht für die richtige Sorte entscheiden können, haben wir Ihnen eine Übersicht aller Frühlingszwiebelsorten zusammengestellt.

  • Da Mazzi Bunching (Allium fistulosum): kleine bis mittelgroße Pflanze, die ihre Energie in den Schaft steckt. Dadurch werden nur wenige Blätter gebildet und der größte Teil der Pflanze ist der milde weiße Schaft. Am besten für die Sommer – Herbst Ernte geeignet.
  • De Vaugirard (Allium cepa): schnellwachsende Sorte, die im späteren Wachstumsverlauf eine kleine, runde Zwiebel bildet. Perfekt zum Einmachen mit Gewürzgurken geeignet.
  • Feast (Allium cepa): diese Sorte bildet ebenfalls einen relativ langen weißen Schaft aus. Das Besondere an dieser Sorte ist aber die Hitzetoleranz. Deswegen ist die Sorte für den regenarmen Sommeranbau geeignet oder für Gartenbesitzer mit schlechter Wasserversorgung.
  • Freddy (Allium fistulosum): gängige Frühlingszwiebelsorte, robuste und gut frostharte Sorte mit der Sie kaum etwas falsch machen können. Auch hier ist der Schaft weiß und hat einen mild-würzigen Geschmack.
  • Hikari Bunching (Allium fistulosum): asiatische Sorte, die aufgrund ihrer schlechten Winterhärte lieber nur einjährig kultiviert werden sollte. Milde Regionen sind davon natürlich ausgeschlossen. Das besondere an der Sorte sind die bis zu 35 cm langen Blätter. Die grünen Blätter haben ein intensiveres Aroma, als der weiße Schaft.
  • Ishikura Long White (Allium fistulosum): sehr aufrecht wachsende, japanische Sorte. Der Schaft kann mit 2-3 cm relativ dick werden und zudem ist die Sorte gut winterhart.
  • Kaigaro (Allium fistulosum): wüchsige Sorte mit langem weißem Schaft und zudem sehr widerstandsfähig. Besonders für den Frühanbau geeignet.
  • La Reine/Weiße Königin (Allium cepa): kleine Sorte mit einer silberweißen Zwiebel. Perfekt für Pickles und zum Einlegen, allerdings ist die Sorte nicht winterfest.
  • Negaro (Allium fistulosum): sehr fein im Geschmack und zudem sehr wüchsig. Auch bei dieser Sorte wird ein langer weißer Schaft gebildet.
  • Pal (Allium fistulosum): der Anbau ist die ganze Gartensaison über möglich. Die Sorte ist raschwüchsig und besitzt dunkle und aufrechte Blätter.
  • Pompeii (Allium cepa): schnellwachsende Zwiebel mit kleinen runden silberhäutigen Einlegezwiebeln. Auch für Salate und Pfannengerichte gut geeignet.
  • Red Toga (Allium fistulosum): langer roter Schaft mit einem milden Aroma, zudem ist die Sorte gut winterhart. Aufgrund des Anthocyangehalts besonders gesund.
  • Rote von Florenz/Rossa Lunga di Firenze (Allium cepa): hellrote längliche Zwiebel, die früh geerntet werden muss, ansonsten bildet sie eine große rote Zwiebel aus. Der rote Schaft ist nicht nur dekorativ, sondern auch sehr gesund.
  • Weiße von Lissabon (Allium cepa): bildet schöne Bundzwiebeln und aufrechte Blätter. Die Sorte ist gegen Thripse resistent.

 

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