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Mit Plantura Bio-Erden CO2 einsparen

Torfreduzierte und torffreie Erden haben große Vorteile für die Umwelt, weshalb wir bei Plantura auf sie setzen. Woher wir wissen, dass unsere Erden CO2 einsparen? Die Antwort finden Sie in diesem Artikel.

Gartenwerkzeuge liegen auf Gartenerde
Torfreduzierte Blumenerden sind die Zukunft – denn Torfabbau fördert den Klimawandel [Foto: Wstockstudio/ Shutterstock.com]

Wir von Plantura setzen auf torfreduzierte und torffreie Bio-Erden. Unsere Erden stoßen von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zum Ende ihrer Nutzbarkeit rund 60 % weniger CO2 aus als herkömmliche, torfbasierte Erden. Woher wir das wissen? Der CO2-Ausstoß unserer Bio-Erden lässt sich mithilfe wissenschaftlich belegter Zahlen ermitteln. Wir rechnen es für Sie anhand unserer Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde vor.

Plantura torfreduzierte Blumenerden: Diese Vorteile bringen sie mit

Was die Verwendung von Torf in Blumenerden anbelangt, kommt es zu einem Umdenken in der Gesellschaft. Weil Moore und Torf wertvolle CO2-Speicher sind, setzen auch wir von Plantura auf Torf-Ersatz. Statt Schwarz- und Weißtorf enthalten unsere torffreien oder torfreduzierten Plantura Blumenerden Materialien wie Kokosmark, Holzfasern und Kompost. Torfreduzierte Blumenerden haben gegenüber klassischen torfbasierten Erden einige Vorteile:

  • Sie sind in vielen Fällen besser für die Gesundheit derjenigen Menschen, die an der Herstellungskette der Erden beteiligt sind.
  • In der Anwendung sind sie leichter zu handhaben, da torffreie Erden nicht selten ein vergleichsweise geringes Gewicht haben.
  • Sie lassen sich sogar besser gießen als torfbasierte Erden: Auch wenn sie ganz ausgetrocknet waren, sind sie leicht wieder benetzbar.
  • Zudem haben torffreie Blumenerden einen günstigeren pH-Wert, also Säuregrad für die allermeisten Pflanzen und können bedenkenlos auf dem eigenen Kompost oder im Blumenbeet verteilt werden.
Kokosnüsse liegen auf einem Haufen
Die Plantura Bio-Erden basieren auf Kokosmark, das sehr gute Substrateigenschaften hat [Foto: amirusadiq78/ Shutterstock.com]

Natürlich haben auch torfreduzierte oder torffreie Blumenerden einen ökologischen Fußabdruck. Die Klimaschädlichkeit der Torfverwendung ist jedoch unbestritten und sollte weitestgehend vermieden werden. Eine Studie des Unternehmens Quantis konnte belegen, dass Substrate, die einen relativ hohen Anteil Torf enthalten einen größeren negativen Einfluss auf den Klimawandel haben. Laut Quantis ist es ungemein wichtig, dass Torf nur aus bereits entwässerten Torflagerstätten und in Verbindung mit zeitnahen Renaturierungsmaßnahmen abgebaut wird. Nach ebendiesen Maßstäben wird der geringe Anteil Torf, der die hohe Qualität unserer Plantura Bio-Rasenerde veredelt, gewonnen.

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Hinweis: Das von uns verwendete Kokosmark stammt aus kontrollierten Gebieten und wird unter fairen Arbeitsbedingungen geerntet und verarbeitet. Achten Sie beim Kauf von Kokos-Erden auf das Ecocert-Siegel, das auch unsere Plantura Bio-Erden tragen.

Warum Plantura Bio-Pflanzerden helfen, CO2 zu sparen

Die Plantura Bio-Pflanzerden wurden auf Basis der umfassenden Studie eines weltweit führenden Unternehmens für Ökobilanzierung und Dienstleistung im Bereich Nachhaltigkeit (Quantis) entwickelt. Quantis hat die Ökobilanz im gesamten Lebenszyklus verschiedenster Materialien geprüft, die in der Herstellung von Pflanzerden verwendet werden. Diese Ökobilanz umfasste sowohl die Auswirkungen auf die Ökosysteme, in denen die nachwachsenden Rohstoffe gewonnen werden, als auch den Einfluss auf die menschliche Gesundheit in jedem Schritt. Und natürlich wurde geprüft, wie viele klimaschädliche Gase die verschiedenen Materialien im Laufe ihres Lebens ausstoßen.

Plantura Bio-Erden
Wir von Plantura setzen auf torfreduzierte und torffreie Bio-Erden

Tipp: Nicht nur CO2 (Kohlenstoffdioxid) sorgt durch seine Anreicherung in der Atmosphäre für den berühmten Treibhauseffekt. Gase wie Methan (CH4) oder Lachgas (N2O) werden zwar in geringeren Volumina ausgestoßen, haben aber eine viel höhere Klimawirkung als Kohlenstoffdioxid. Der besseren Vergleichbarkeit halber werden sie in „CO2-Äquivalente“ umgerechnet. Hier zeigt sich: Methan ist 28-mal, Lachgas fast 300-mal so klimawirksam wie Kohlenstoffdioxid.

Um herauszufinden, ob durch die Plantura-Erden CO2-Äquivalente eingespart werden, haben wir die Ergebnisse der Studie von Quantis genutzt. Die CO2-Bilanz jedes der verwendeten Materialien ist uns durch sie bekannt und somit konnten wir unsere Erden in einer einfachen Rechnung mit einer typischen Torf-Blumenerde vergleichen. Als Beispiel stellen wir hier die Rechnung für einen Kubikmeter Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde dar:

ErdePlantura Bio-ErdeGewöhnliche Erde
InhaltsstoffeKokosmarkKompostHolzfaserPerliteSchwarztorfRindeKompost
Anteil in Vol.-%501717179055
Ausgestoßene CO2-Äquivalente laut Quantis34,7541,559,619,6277,25,2513,85
Summe105,5296,3

Um nun zu ermitteln, wie viele CO2-Äquivalente prozentual bei dieser Erde eingespart werden, wird das Ergebnis der Plantura Bio-Erde nun durch das der Torf-Erde geteilt:

Formel zur Berechnung der CO2-Einsparung bei der Plantura Bio-Erde

Das bedeutet also, dass die Plantura Bio-Erde in ihrem gesamten Lebenszyklus von der Produktion bis zur Entsorgung nur 35,6 % so viel CO2-Äquivalente ausstößt wie eine herkömmliche Torf-Erde. Damit spart sie folglich ganze 64,4 % ein.
Natürlich sind unsere Bio-Erden alle unterschiedlich zusammengesetzt, um den Bedürfnissen verschiedener Pflanzen gerecht zu werden. Im Schnitt stoßen sie knapp 60 % weniger CO2-Äquivalente aus als vergleichbare Blumenerden.

Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde
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Übrigens: Den allerhöchsten Ausstoß an CO2 und anderen Klimagasen erzeugt der Schwarztorf. Um diesen machen wir daher in unseren Plantura Bio-Erden einen großen Bogen. Nur in der Plantura Bio-Rasenerde ist der feine Torf enthalten, um die Keimlinge nach der Rasenaussaat vor dem Austrocknen zu schützen. Denn wir behalten das große Ganze im Auge: Wenn Sie Ihren Rasen nach der Aussaat viel häufiger wässern müssen, wird das Wassersparen im Garten schwierig.

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