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Kräuter für Katzen: Heilkräuter & Duftpflanzen aus dem Garten

Kräuter können für Katzen eine schmackhafte und sogar heilsame Ergänzung zu ihrem Futter sein – welche Kräuter sich für Katzen eignen und was Sie beachten müssen, erfahren Sie hier.

Katze auf einem Fensterbrett neben Kräutern
Kräuter werden von vielen Katzen gut angenommen [Foto: Konstantin Aksenov/ Shutterstock.com]

Seit Jahrtausenden nutzen Menschen die Heilkraft der Kräuter. Doch nicht nur wir freuen uns über die aromatischen und heilenden Pflanzen – auch Katzen können von Kräutern profitieren. Als Beigabe zum Futter sind viele Katzenkräuter besonders schmackhaft und werden von den Vierbeinern gerne angenommen. Auch bei kleineren Beschwerden können Heilkräuter für Katzen Linderung bringen und sind deshalb ein beliebtes Hausmittel. Nicht zu vergessen ist aber auch das Spielverhalten der Tiere: Ein Garten voller Kräuter bietet ihnen einen Anreiz zum Erkunden und Toben und stimuliert mit seiner Vielzahl von Gerüchen auch die Nasen der neugierigen Tiere. Doch welche Kräuter mögen Katzen und wofür lassen sie sich anwenden? Im Folgenden erhalten Sie die Antwort.

Kräuter für Katzen: Welche vertragen sie & welche nicht?

Auch Katzen können von Kräutern und ihrer heilenden Wirkung profitieren. Allerdings dürfen Empfehlungen für Menschen nicht leichtfertig auf Katzen übertragen werden – tatsächlich haben Katzen einen deutlich anderen Stoffwechsel und Verdauungsapparat, sodass viele Stoffe, die für uns heilsam sind, keine oder sogar eine toxische Wirkung auf sie haben. So vertragen Katzen beispielsweise keine Salicylsäure, wie sie bei Mädesüß (Filipendula ulmaria) vorkommt. Doch auch bitterstoffhaltige Pflanzen wie Wermut (Artemisia absinthium) und Beifuß (Artemisia vulgaris) sind für Katzen ungeeignet.

Zwei Katzen im Garten
Wenn Katzen im Garten herumstreunen, ist es gut zu wissen, welche Kräuter und sonstige Gewächse für sie gefährlich sein könnten [Foto: Nils Jacobi/ Shutterstock.com]

Selbst ätherische Öle, die bei uns Menschen durchaus positiv besetzt sind, können bei Katzen toxische Reaktionen hervorrufen, wenn sie zu hoch dosiert oder über einen längeren Zeitraum gegeben werden. Aus diesem Grund sollten nicht nur reine ätherische Öle, sondern auch Pflanzen mit einem hohen Gehalt an diesen – beispielsweise Anis (Pimpinella anisum) oder Fenchel (Foeniculum vulgare) – außerhalb der Reichweite von Katzen aufbewahrt werden. Wenn Sie Ihrem Tier mit Kräutern helfen wollen, sollten Sie dies auf jeden Fall mit dem Tierarzt besprechen, um die richtige Dosierung festzulegen.

Experten-Tipp: Bewährt hat sich das Verfüttern von trockenen Kräutern im eigentlichen Futter – bei diesen ist der Gehalt an ätherischen Ölen geringer. Von Kräutertinkturen und -tropfen ist dagegen abzuraten, da Katzen den als Lösungsmittel eingesetzten Alkohol nicht vertragen.

Katzenkräuter selbst anbauen oder kaufen?

Am besten sind Katzenkräuter, wenn sie im eigenen Garten angebaut werden. Durch den Anbau im eigenen Grün können Katzen die Kräuter nicht nur mit allen Sinnen entdecken und mit ihnen spielen, sondern Sie dürfen sich sicher sein, dass keine chemischen Mittel, die eventuell gesundheitsschädlich sind, beim Anbau eingesetzt wurden. Stattdessen sollte man auf ökologische Alternativen setzen: Die Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde besteht beispielsweise ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen und ist damit für Katzen und andere Tiere absolut unbedenklich.

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Auch auf chemische Schädlingsbekämpfung und mineralische Dünger sollte verzichtet werden, wenn die Kräuter für die Katze gedacht sind. Alternativ kann ein Dünger mit organischer Langzeitwirkung – wie unser Plantura Universaldünger – verwendet werden. Auch dieser ist für Katzen absolut unbedenklich und damit bestens für einen Kräutergarten für Katzen geeignet.

Heilkräuter für Katzen im Garten pflanzen

Wer seiner Katze etwas Gutes tun möchte, kann sie mit Katzenkräutern durchaus unterstützen. Bei kleinen Beschwerden oder als begleitende Maßnahme können die Pflanzen – in Absprache mit dem Tierarzt – auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung in der Katzenernährung sein, die auch noch die Gesundheit positiv beeinflusst. Besonders folgende Kräuter sind sehr beliebt:

1. Weizengras (Triticum aestivum) wird in vielen Läden oft als spezielles Katzengras für Stubentiger angeboten und erfreut sich bei Katzen großer Beliebtheit. Besonders bei reinen Hauskatzen ist die Heilpflanze beliebt, da sie keine andere Möglichkeit besitzen, Gras aufzunehmen. Die Katzenkräuter helfen den Vierbeinern nämlich bei der Regulierung ihrer Verdauung und sind insbesondere beim Auswürgen der Haarballen von besonderer Bedeutung.

2. Zitronengras (Cymbopogon citratus) ist tatsächlich nicht für jede Katze geeignet – während manche Katzen den Geruch ansprechend finden und sogar freiwillig an der Pflanze knabbern, flüchten andere vor dem Aroma. Dank seiner antibakteriellen und antimykotischen Wirkung ist das Heilkraut für Katzen aber trotzdem eine gute Ergänzung, die besonders das Magen-Darm-System unterstützt.

3. Rosmarin (Salvia rosmarinus) ist bei vielen Katzen wegen seines Geruches überaus beliebt. Besonders Katzenbesitzer sind von der Pflanze jedoch angetan – ein Sud aus Rosmarin soll äußerlich aufgesprüht gegen die lästigen Katzenflöhe helfen. Doch auch wenn die Katze mal am Rosmarin knabbert, ist dies nicht schlimm: Die Pflanze ist für Katzen nicht nur ungefährlich, ihr wird sogar eine entzündungshemmende Wirkung bei den Vierbeinern zugeschrieben.

Katze bei Rosmarin-Pflanze
Rosmarin soll gegen lästige Flöhe helfen [Foto: Marc Dumont/ Shutterstock.com]

4. Kamille (Matricaria chamomilla) gehört nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Katzen zu den Heilpflanzen. Als Tee angeboten oder getrocknet untergemischt kann die Kamille bei Magen-Darm-Problemen helfen und ist besonders bei Durchfallerkrankungen ein häufig genutztes Hausmittel. Auch bei entzündeten Stellen im Maul vermag Kamille lindernd zu wirken. Bei kleineren Wunden kann man Kamillentee zusätzlich zum Reinigen nutzen, da er eine antiseptische und beruhigende Wirkung hat. Doch Vorsicht: Bei tiefen Wunden oder im Augenbereich sollte Kamille nicht angewendet werden.

5. Katzenminze (Nepeta cataria) ist eines der bekanntesten Kräuter für Katzen. Auf viele Katzen wirkt die Pflanze berauschend, sodass die Katzen ihr Verhalten deutlich ändern. Der Duft von Katzenminze wirkt häufig anregend und Spielzeuge mit Katzenminze werden oft lebhaft bespielt. Verfüttert man dagegen getrocknete Katzenminze, kann diese appetitanregend oder leicht sedierend wirken, weshalb sie besonders in Stresssituationen hilfreich sein mag. Da jede Katze jedoch anders auf das Katzenkraut reagiert, sollte vor allem die orale Verabreichung immer mit einem Tierarzt besprochen werden.

Katzenminze im Garten
Katzenminze wirkt entspannend und berauschend [Foto: Iva Villi/ Shutterstock.com]

Wenn Sie nun mehr über die Wirkung von Katzenminze erfahren wollen und darüber, wie sie angewendet wird, schauen Sie gerne bei unserem Artikel hierzu vorbei.

Duftpflanzen für Katzen

Für Katzen sind Kräuter oftmals wegen ihres intensiven Geruches besonders interessant und können sogar beruhigend oder anregend auf sie wirken. Welche Kräuter Katzen besonders mögen, verraten wir hier:

1. Baldrian (Valeriana officinalis) ist bei Menschen besonders für seine beruhigende Wirkung bekannt. Bei Katzen ist es jedoch genau umgekehrt – müde Tiere werden durch den Geruch des Krautes munter und scheinen sich beinahe daran zu berauschen. Beliebt sind vor allem Spielzeuge mit Baldrianfüllung oder Baldrianduft, um Tiere an unliebsame Orte wie den Transportkorb zu gewöhnen. Das Verfüttern von Baldrian wird dagegen nicht empfohlen: Zwar gilt die Pflanze in kleinen Mengen als ungiftig, kann bei größerer Aufnahme jedoch zum Erbrechen führen. Manche Katzen reagieren auf den Baldriangeruch außerdem aggressiv.

2. Lavendel (Lavandula angustifolia) spaltet die Katzenwelt: Während manche Katzen das Kraut gänzlich meiden, sind andere Katzen von der stark duftenden Pflanze angetan. Wenn Katzen den Geruch des Lavendels mögen, wirkt die Pflanze auf sie oft beruhigend und entspannend. Zusätzlich gilt Lavendel als ungiftig, sodass auch leichtes Knabbern an der Pflanze in der Regel keine Gefahr darstellt.

Katze umgeben von Lavendel
Manche Katzen lieben Lavendel – andere können den Geruch nicht leiden [Foto: Kotkoa/ Shutterstock.com]

3. Katzengamander (Teucrium marum) gehört ähnlich wie die Katzenminze auch zu den Kräutern für Katzen, die eine berauschende Wirkung aufweisen. Tatsächlich ist die Pflanze sogar bei Katzen beinahe noch beliebter als die Katzenminze. Besonders Spielzeug mit Katzengamander wird gerne angenommen, doch auch die Pflanze zieht Katzen magisch an und versetzt sie in einen euphorischen Zustand.

4. Matatabi (Actinidia polygama), auch Japanischer Strahlengriffel genannt, ist in Deutschland weitgehend unbekannt. In Asien ist die Pflanze dagegen ein Muss für jeden Katzenliebhaber – das Kraut hat auf Katzen eine berauschende Wirkung, die an die Katzenminze erinnert. Tatsächlich gilt die Wirkung der Matatabi sogar als stärker als die der Katzenminze, sodass auch Katzen von der Pflanze angezogen werden, die sonst nicht durch Duftpflanzen zu animieren sind.

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