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Standvögel: Begriffserklärung & heimische Standvogelarten

Was genau macht eigentlich einen Standvogel aus? Welche heimischen Arten gelten als Standvögel und was fressen diese im Winter? Diese Fragen beantworten wir Ihnen in unserem Infoartikel.

Rotkehlchen im Schnee
Das Rotkehlchen ist ein heimischer Standvogel [Foto: Erni/ Shutterstock.com]

Nicht alle Vogelarten fliehen im Winter in südlichere Regionen. Auch in den kältesten Jahren sind weiterhin viele heimische Vogelarten in unseren Gärten und in der winterlichen Landschaft zu beobachten. Dennoch scheint die Vielfalt an Wildvögeln in der kalten Jahreszeit zurückzugehen und viele Arten sind erst im Frühjahr wieder zu sehen und zu hören. Welche heimischen Vogelarten dem Winter trotzen und tatsächlich das ganze Jahr bei uns anzutreffen sind und wie Sie diese Wildvögel in Ihrem eigenen Garten unterstützen können, erfahren Sie hier.

Standvögel: Definition und Steckbrief

Als Standvögel bezeichnet man Vogelarten, die das ganze Jahr in ihren Brutgebieten verbringen. Anders als Zugvögel fliegen sie nicht in den Süden, sondern verharren meist in unmittelbarer Umgebung ihrer sommerlichen Brutstätten und suchen dort in der kargen Landschaft nach Nahrung. Häufig handelt es sich dabei um Vogelarten, die sich wenigstens teilweise von pflanzlichen Bestandteilen ernähren können. Reine Insektenfresser sind dagegen meist Zugvögel, da für sie im Winter kein ausreichendes Nahrungsangebot vorliegt.

Vogel mit Nüssen und Kernen
Standvögel sind meist auf pflanzliche Nahrung angewiesen [Foto: Bachkova Natalia/ Shutterstock.com]

Standvogelarten: Liste heimischer Standvögel

Die Bezeichnung „Standvogel“ oder „Zugvogel“ ist für viele Arten nur regional gültig. Arten, die in Mittel- und Südeuropa Standvögel sind, können in Nordeuropa als Zugvögel gelten, weil sie den dort kälteren Wintern entfliehen. Derartige Individuen sind dann zum Beispiel auch bei uns als Wintergäste anzutreffen und es ist häufig schwer zu unterscheiden, ob im Winter beobachtete Vögel tatsächlich hier beheimatet sind oder ob es sich um Zugvögel aus dem Norden handelt.

In Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Teilen Mitteleuropas gelten als Standvögel zum Beispiel:

Blaumeise und Buntspecht an einem Vogelfutterhaus
Auch Blaumeise und Buntspecht sind im Winter im Garten zu beobachten [Foto: TTphoto/ Shutterstock.com]

Was fressen Standvögel im Winter?

Wie bereits angesprochen, handelt es sich bei Standvögeln meist um Arten, die nicht nur auf Insekten angewiesen sind, sondern auch Nüsse, Beeren oder Samen aufnehmen können. Häufig können diese Arten dann im Winter bei der Nahrungssuche auf Bäumen, Feldern oder in der kurzen Vegetation beobachtet werden. Im Garten oder auf dem Balkon kann man heimische Standvögel außerdem mit energiereichem Vogelfutter in der kalten Jahreszeit unterstützen. Unser Plantura Streufutter beispielsweise ist perfekt für die Winterfütterung geeignet und versorgt eine Vielzahl an Gartenvögeln mit jeder Menge Fett und Nährstoffen.

Plantura Streufutter für Wildvögel
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Fett- & proteinreiches Streufutter
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für gestärkte & aktive Vögel

Hinweis: Ein Standvogel, der sich nicht mit Vogelfutter locken lässt und sich auch im Winter nur von tierischer Kost ernährt, ist übrigens der Turmfalke. Seine Beute, die hauptsächlich aus Feldmäusen besteht, findet der imposante Jäger sogar unter der Schneedecke.

Turmfalke im Schnee
Der Turmfalke findet seine Beute auch unter dem Schnee [Foto: Stanislav Duben/ Shutterstock.com]

Aber Achtung: Nicht alle Vögel, die uns im Winter erhalten bleiben, sind automatisch Standvögel. Manche verlassen ihre Brutgebiete auch unter bestimmten Umständen und fliegen kurze Strecken in wärmere Regionen, ohne dabei ihre geographische Breite zu verlassen. Diese Arten bezeichnet man als Strichvögel.

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