skip to Main Content

Hausmittel gegen Ameisen: Was hilft wirklich?

Inwieweit können Ameisen erfolgreich und umweltschonend mit Hausmitteln wie Backpulver & Co. bekämpft werden und was wirkt wie zuverlässig?

Ameisenstraße auf dem Boden
Ameisen sind in Haus und Garten keine willkommenen Gäste [Foto: Dario Lo Presti/ Shutterstock.com]

Ameisen (Formicidae) können unter Umständen zur echten Plage werden. Im Haus sind die Insekten meist keine gern gesehenen Gäste und auch im Garten können sie eine wahre Last sein. Und spätestens dann, wenn Ameisen an Orten auftauchen, an denen sie Ihren Komfort einschränken, werden Sie sich bald eine gute Bekämpfungsmethode gegen die kleinen Lästlinge wünschen. Doch zur Chemiekeule müssen Sie dabei zum Glück keinesfalls greifen.

Hausmittel gegen Ameisen

Auch einige Hausmittel können im Kampf gegen die Lästlinge hilfreich sein – mit mehr oder weniger großer Wirksamkeit. Grundsätzlich gilt, dass für eine erfolgreiche Bekämpfung die Ursache der Anwesenheit der Ameisen bekämpft werden muss – sonst wirken auch die effektivsten Hausmittel nicht dauerhaft. Haben sich bereits Ameisenstraßen gebildet, hat das gründliche Entfernen der Pheromonspur, anhand derer sich die Tiere orientieren, oberste Priorität. Denn ist diese erst einmal entfernt, wirken Hausmittel ebenfalls zuverlässiger. Welches Hausmittel wie gut funktioniert, wie die Anwendung erfolgt und welche Alternativen es gibt, erklären wir Ihnen nachfolgend. Suchen Sie eine einfachere, wirksame und dennoch umweltverträgliche Möglichkeit, Ameisen in ihren vier Wänden zu bekämpfen, können Sie sich hier direkt über unser Plantura Bio-Ameisenmittel informieren.

1. Kräuter

Einige Kräuter wie zum Beispiel Lavendel (Lavandula) oder Majoran (Origanum majorana) – sollen Ameisen durch ihren Duft auf Abstand halten. Dafür können Sie die Kräuter einfach im Garten anpflanzen. Bei einem bereits bestehenden Befall können Sie die Zweige der Kräuter an den Wegen der Ameisen auslegen. In den meisten Fällen reichen die Duftstoffe dieser Kräuter allerdings nicht aus, um die Lästlinge tatsächlich zu vertreiben. Man kann Lavendel, Majoran und Thymian (Thymus) daher eher als Mittel zur Prävention, weniger als Bekämpfungsmaßnahme bezeichnen.

2. Teebaumöl

Den Geruch von Teebaumöl können Ameisen nicht ausstehen. Vermengen Sie einfach einige Tropfen des Öls mit etwas Wasser und geben Sie es auf die Ameisenstraße oder möglichst nah an die Nistplätze der Ameisen. Teebaumöl eignet sich für einen sehr leichten Befall, schwerere Befälle sind damit aber eher nicht aufzulösen. Natürlich ist diese Methode nur für Sie geeignet, wenn Sie selbst nichts gegen den Geruch von Teebaumöl haben.

3. Zimt

Zimt ist ein Hausmittel, das Ameisen durch seinen Geruch vertreibt. Hierfür kann Zimtpulver genauso gut verwendet werden wie zehnprozentiges Zimtöl. Entfernen Sie zunächst die Duftspur, welche die Ameisen an ihren Straßen anlegen, mit einem stark riechenden Reinigungsmittel – zum Beispiel Essigessenz. Anschließend wird eine etwa fünf Zentimeter breite Barriere aus Zimtpulver oder -öl dort angelegt, wo die Ameisen einen Zugang ins Haus finden könnten. Das einzige Problem besteht darin, dass die Wirkung des Zimtduftes nicht stark genug ist, um sicherzustellen, dass die Ameisen nicht in unmittelbarer Nähe ihr neues Quartier aufschlagen. Um Ihren Garten großflächig ameisenfrei zu halten, ist Zimt daher eher nicht geeignet.

Zimtschote und Pulver auf einem Tisch
Durch den Geruch von Zimt können Ameisen für kurze Zeit vertrieben werden [Foto: rawf8/ Shutterstock.com]

4. Zitronenschalen

Den Geruch von Zitronen finden Ameisen ebenfalls alles andere als appetitlich. Einen Versuch ist das Auslegen von Zitronen daher bei einer leichten Plage wert. Allerdings eignet sich dies eher auf der Terrasse und dem Balkon als im Haus – wer will schon zig Zitronenschalen im Haus herumliegen haben? Wie viele Zitronen Sie auslegen müssen, damit die Ameisen auch wirklich das Weite suchen, kommt auch auf die Umstände an – dies sollten Sie am besten ausprobieren. Im Garten können Jauchen eingesetzt werden, die aus den Schalen von Orangen, Zitronen oder Grapefruits hergestellt werden. Eine Jauche aus den genannten Zitrusfrüchten sollte etwa zwei bis drei Wochen ziehen.

5. Backpulver

Backpulver ist ein effektives Hausmittel gegen Ameisen. Damit die Insekten das ausgebrachte Puder nicht umgehen, können Sie es mit Puderzucker vermischen und auf den Ameisenstraßen verstreuen. Die Folgen für die Ameisen sind recht dramatisch. Wird das Backpulver gefressen, dehnt es sich im Inneren der Ameisen aus, wodurch sie Verletzungen und meist einen sehr qualvollen Tod erleiden. Aber auch beim einfachen Kontakt verenden die kleinen Tiere meist schon an den Verätzungen. Leider sind ebenfalls andere Insekten an allem interessiert, was süß ist. Auch Honigbienen, Wildbienen und Schmetterlinge können Ihren Aktionen zum Opfer fallen. Setzen Sie Backpulver mit Puderzucker daher unbedingt nur im Haus ein!

6. Nahrungsquellen vermeiden

Das wohl beste Hausmittel ist, dem Grund einer Plage auf die Spur zu kommen. Folgen Sie der Ameisenstraße und schauen Sie, wohin sie führt. Oft sind Lebensmittelreste, undichte Biotonnen oder das Katzen- oder Hundefutter für die Plage verantwortlich. Ist dies der Fall, verziehen sich die Insekten meist schon, sobald sie kein Futter mehr finden.

Ameisen laufen über eine Schüssel in der Küche
Lebensmittelreste sind häufig der Grund für eine Ameisenplage [Foto: pinkjellybeans/ Shutterstock.com]

7. Alternativen zu Hausmitteln

Wie Sie in den oberen Abschnitten gesehen haben, gibt es einige Hausmittel, die Ameisen vor allem mit ihrem Duft vertreiben können. Eine effektive und nachhaltige Bekämpfung ist mit diesen Hausmitteln leider keinesfalls garantiert – ob eine befriedigende Wirkung eintritt, kann schließlich auch von den speziellen Umständen oder der auftretenden Ameisenart abhängen. Dennoch können wir Ihnen die Verwendung chemischer Biozide nicht empfehlen, da diese Produkte oft extrem schädlich für die Umwelt, Mensch und Tier sind und sehr vorsichtig angewendet werden müssen. Um Lästlinge wie Ameisen zuverlässig, aber schonend zu bekämpfen, haben wir unser Plantura Bio-Ameisenmittel entwickelt, das mit dem Mittel InsectoSec® gegen Lästlinge vorgeht.

Doch was genau ist InsectoSec® und wie wirkt es?

InsectoSec® besteht zu 100 % aus Diatomeenerde, einer reinen und hochwertigen Kieselgur. Kieselgur entsteht aus fossilen Ablagerungen von Kieselalgen und ist somit ein natürlicher Rohstoff. Diatomeenerde wirkt als natürliches Insektizid, indem es die schützende Fettschicht des Chitinpanzers aufnimmt, wodurch die betroffenen Insekten austrocknen. Außerdem verstopft es mit seiner feinen Körnung die Atemöffnungen (Tracheen) der Krabbeltiere, woraufhin diese ersticken. Es ist für den biologischen Landbau zugelassen und eine effektive, aber umweltschonende Weise, um Lästlinge wie Ameisen loszuwerden. Bei der Anwendung sollten Sie beachten: Kieselgur ist zwar unheimlich nützlich und besonders interessant, weil Insekten keine Resistenz gegen den Stoff entwickeln. Bei einer falschen Verwendung können aber natürlich auch diverse andere Insekten den Tod durch Austrocknung oder Ersticken erleiden. Unter Beachtung unserer detaillierten Gebrauchsanweisung wird dieser Fall natürlich nicht eintreten.

Plantura Bio-Ameisenmittel
Plantura Bio-Ameisenmittel
Zuverlässige Bekämpfung von Ameisen, geruchloses Puder aus Mineralien, Wirkstoff InsectoSec®
€9,49
inkl.MwSt.

Hinweis: In einigen seltenen Fällen benutzen Ameisen Fassaden oder andere Bauelemente als Nistplatz. Wenn dem so ist, ist unbedingt zu handeln und eine zuverlässige Bekämpfung wie mit unserem Plantura Bio-Ameisenmittel zu empfehlen. Tritt ein Befall allerdings immer und immer wieder auf, sollten Sie sich besser an einen Fachmann wenden.

Back To Top