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Pfingstrosen düngen: Wann & womit richtig düngen?

Zur Blütezeit sind Pfingstrosen eine wahre Freude im Garten. Damit diese jedoch Jahr für Jahr wiederkehren, müssen Pfingstrosen richtig gedüngt werden.

Weiße Pfingstrosen auf einer Wiese

Die richtige Düngung fördert bei Pfingstrosen eine reiche Blüte und einen gesunden Wuchs [Foto: alex172/ Shutterstock.com]

Die Gattung der Pfingstrosen (Paeonia) umfasst derzeit 32 unterschiedliche Arten – kein Wunder also, dass diese Pflanzenart sich in so vielen Gärten einen Platz verdient hat und Gartenbesitzer mit einer wahren Blütenpracht erfreut. Um jedoch die kräftige, hellrosa blühende ‘Louise Mouchelet’ oder die starkwüchsige ‘Gilbert Barthelot’ auf Dauer in seinem Gartenparadies zu halten, ist vor allem eines besonders wichtig: das richtige Düngen.

Pfingstrosen düngen

Pfingstrosen gehören zu den eher pflegeleichten Gewächsen, schließlich reichen ihre Wurzeln auch bis an entlegene Nährstoffvorräte im umliegenden Boden. Doch perfekt sind die natürlichen Nährstoffreserven, die sie vorfinden, nur selten. Aus diesem Grund sollten Sie Ihrer Pfingstrose regelmäßig Dünger zukommen lassen. Leider eignet sich nicht jeder Dünger gleich gut für die blütenträchtigen Gewächse. Auch die Dosis sowie der Zeitpunkt sollten nicht wahllos sein. Deshalb klären wir Sie auf, wie und wann man eine Pfingstrose am besten mit Nährstoffen versorgt.

Warum Pfingstrosen düngen?

Nährstoffe sind unumgänglich dafür, dass Pflanzen Biomasse aufbauen, also freudig emporwachsen können. Bei einer Pfingstrose ist dies nicht anders. Achten Sie auf die richtige Zusammensetzung und Konzentration der Energieboten, können Sie eine üppige Blüte und einen vitalen Wuchs unterstützen. Pfingstrosen sind dabei sogar ganz besonders auf eine gute Nährstoffzufuhr in der Wachstumsphase angewiesen, denn in der kalten Jahreszeit überwintern viele Arten der hübschen Blume unterirdisch als Rhizom. Hier lagern alle Nährstoffe, die für den Neuaustrieb im Frühjahr gebraucht werden. Ist die Pflanze im Vorjahr nicht ausreichend gedüngt worden, spiegelt sich dieser Mangel im Nährstoffspeicher der Rhizome wider. Im Frühjahr haben diese Pflanzen dann gleich einen weniger optimalen Start in die Wachstumsphase.

Pfingstrosen düngen: Wann und wie oft?

Mit dem Austrieb der Pfingstrose nach der Winterruhe beginnt auch die Düngung, schließlich will der Austrieb ins neue Jahr ordentlich unterstützt werden. Die letzte Düngung erfolgt dann im Juli oder August, bevor Ihre Pfingstrose das letzte Mal blüht, um den Sommer zu verabschieden. Später sollten Sie nicht mehr düngen, da ein später Austrieb vor dem Winter nicht mehr aushärten kann.

Verwenden Sie einen Langzeitdünger, müssen Sie nur zu Anfang und Ende des Düngezeitraums eine Düngung vornehmen. Bei mineralischen Düngern sollten Sie Ihre Pfingstrosen alle vier Wochen in geringen Dosen mit Nährstoffen versorgen, denn diese wirken in den meisten Fällen nur sehr kurzfristig und sind leicht aus dem Boden ausspülbar. Dies verkürzt nicht nur das Gießintervall, sondern belastet zusätzlich das Grundwasser. Deshalb und aufgrund der hohen Überdüngungsgefahr empfiehlt es sich bei der Düngung von Pfingstrosen, einen organischen Dünger zu verwenden. Dieser bietet außerdem auf natürliche Weise eine Langzeitwirkung und muss daher nur zweimal im Jahr eingesetzt werden.

Pinke Pfingstrose im Garten

Organische Dünger haben im Vergleich zu mineralischen Düngern viele Vorteile [Foto: alex172/ Shutterstock.com]

Zusammenfassung: Wann und wie oft Pfingstrosen düngen

  • Die erste Düngung erfolgt mit dem Austrieb nach der Winterruhe
  • Zum letzten Mal wird im Juli oder August vor der letzten Blüte gedüngt
  • Mit einem Langzeitdünger muss nur zu Anfang und Ende des Düngezeitraums gedüngt werden
  • Mineralische Dünger werden alle vier Wochen in geringen Dosen ausgebracht
  • Ein organischer Dünger birgt im Gegensatz zu mineralischen Düngern keine Überdüngungsgefahr und muss wegen seiner natürlichen Langzeitwirkung nur zweimal im Jahr eingestzt werden

Pfingstrosen düngen: Anleitung und Düngerempfehlung

Pfingstrosen sind wegen ihrer tiefreichenden Wurzel glücklicherweise nicht auf ein Übermaß an zusätzlichen Nährstoffen angewiesen, denn sie bedienen sich eines großen Raumes an Erde und der darin gespeicherten Nährstoffe. Deshalb ist die Dosis an Nährstoffen auch stark von dem Substrat abhängig, in dem Ihre Pflanze wächst. Sandiger Boden kann dabei weniger Nährstoffe speichern als lehmige Böden. Daher ist es in diesem Fall wichtig, den Boden durch eine ordentliche Pflanzdüngung mit Kompost und das Untermischen von lehmiger Erde zu verbessern. Außerdem ist es sehr vorteilhaft, die genaue Sorte seiner Pfingstrose zu kennen. Zwar sind die meisten Sorten recht genügsam, es gibt aber auch züchterische Meisterwerke wie die schnellwüchsige Sorte ‘Gilbert Barthelot’, die sich ein wenig mehr nach Nährstoffen verzehren. Im Allgemeinen verbrauchen schnellwüchsige Sorten natürlich mehr Nährstoffe als schwach wachsende.

Im Falle der Pfingstrose mit all ihren genannten Eigenschaften ist deshalb ein organischer Langzeitdünger wie unser Plantura Bio-Blumendünger anzuraten. Stickstoff (N) sollte am wenigsten vorhanden sein, da man keinen unnatürlichen Wachstumsschub benötigt. Phosphor (P) fördert unter anderem die Blütenbildung, wodurch die Pfingstrose erst ihren besonderen Stellenwert im eigenen Garten bekommt – aus diesem Grund ist hier der größte Anteil vonnöten. Kalium (K) reguliert den Wasserhaushalt, ist aber ebenso verantwortlich für das Wurzelwachstum und die Frostresistenz der Pflanze. Daher sollte es, was das Mengenverhältnis betrifft, an zweiter Stelle liegen.

Pfingstrosen organisch düngen

Im Falle der meisten Pfingstrosen ist von einem mineralischen Dünger sicherheitshalber abzusehen, weil mit einem solchen ein Überangebot an Nährstoffen besteht, womit die Pflanze rasch überfordert ist. Der Grund liegt hier im langsamen Wuchsverhalten vieler Pfingstrosen. Zu diesem passt die langsame Verfügbarkeit eines organischen Blumendüngers  mit Langzeitwirkung einfach wunderbar. Dieser sollte am besten auch noch in Bio-Qualität vorliegen, damit die Bodenlebewesen ihre Arbeit gut und gerne verrichten können. Unser Plantura Bio-Blumendünger bietet genau diese Qualitäten – und das fast ausschließlich auf Grundlage pflanzlicher Ausgangsstoffe. Das NPK-Verhältnis von 4 – 2 – 7 fördert dabei einen gesunden, buschigen Wuchs, eine kräftige Blüte und bringt Ihre Pflanze mit Kalium gestärkt durch den Winter.

Triebe der Pfingstrose wachsen aus der Erde

Viele Pfingstrosen wachsen langsam, weswegen ein mineralischer Dünger sie mit einem Überangebot an Nährstoffen überfordert [Foto: Dainty_Picture/ Shutterstock.com]

Organische Langzeitdüngung: Ausbringungsempfehlung für Pfingstrosen

Eigentlich kann man bei organischen Düngern mit Blick auf die Dosierung nicht viel falsch machen, denn auch wenn zu viel in Topf oder Beet landet, gilt: Eine Überdüngung brauchen Sie nicht fürchten. Doch will man seinen Garten möglichst umweltbewusst pflegen, sollte man unnötige Düngergaben vermeiden. Damit das Düngen Ihrer Pfingstrosen nicht mit einer unnötigen Verschwendung endet, haben wir nachfolgend eine kurze Ausbringungsempfehlung für unseren Plantura Bio-Blumendünger für Sie parat. Dieser fast ausschließlich aus organischen Bestandteilen zusammengesetzte Bio-Dünger sorgt, folgendermaßen angewandt, das ganze Jahr über für glückliche Pfingstrosen:

  • Vor der Pflanzung 100 – 150 g/m² (gut gefülltes 0,2-Liter-Glas) unseres Plantura Bio-Blumendüngers in die obere Bodenschicht einarbeiten
  • Boden und frisch eingesetzte Pfingstrose gut angießen, damit sich das Granulat gut lösen kann
  • Bei der Pflegedüngung im Frühjahr sollten Sie nochmals 80 – 120 g/m² (0,2-Liter-Glas) pro Pflanze düngen
Plantura Bio-Blumendünger
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Pfingstrosen mineralisch düngen

Wagt man bei den adretten Stauden den Griff zum Mineraldünger, sollte man die angegebenen Dosierempfehlungen niemals überschreiten. Die hochdosierten Nährstofflieferanten werden den genügsamen Pfingstrosen sonst rasch zu viel. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie Blaukorn und Co. nur mit ausreichend Wasser geben. Ansonsten können die Nährstoffe nicht aufgenommen werden und schlimmstenfalls kommt es zu Verbrennungen im Wurzelbereich. Da bei der Pfingstrose ein mineralischer Dünger rasch mehr schadet als nützt, sollten Sie lieber einen organischen Langzeitdünger verwenden. Dieser ist schonender für die Pflanzen und auch erheblich umweltfreundlicher.

Pfingstrosen mit Hausmitteln düngen

Pfingstrosen im Beet eignen sich für eine traditionsgemäße Düngung mit reifem Kompost, mit Mist von Ziege, Schaf oder Pferd oder auch mit Knochenmehl. Arbeiten Sie den Naturdünger zweimal jährlich in die obere Erdschicht im Wurzelbereich ein. Mit einer frischen Schicht Erde bedeckt kann dann die Nährstofffreigabe starten. Doch auch im Topf lassen sich Pfingstrosen mit Hausmitteln versorgen. Düngen Sie Ihre Pflanzen einfach alle vier Wochen mit getrocknetem Kaffeesatz. Dieser wird im Wurzelbereich ausgestreut oder mit dem Gießwasser gegeben.

Pfingstrosen im Topf düngen

Sollte die Pfingstrose in einem ausreichend großen Kübel oder Topf heranwachsen, sind einige Besonderheiten zu beachten. Zunächst eignen sich Strauch-Pfingstrosen deutlich besser für den Topf als die Staudenvarianten, da letztere ausgesprochene Tiefwurzler sind und im Topf stärker beeinträchtigt werden. Des Weiteren sollte das Substrat des Topfes nährstoffreich und eine Drainage am Topfboden vorhanden sein, um Staunässe zu vermeiden (beispielsweise aus Tonscherben oder Kies). Düngezugaben bei Topf-Pfingstrosen sind in der Regel häufiger auszubringen als bei Freilandvarianten, da es häufig vorkommt, dass die Pflanzen nicht blühen und man ihnen mit den Düngern ständige Wachstums- beziehungsweise Blühreize bietet.

Pfingstrose im Topf

Im Topf benötigen Pfingstrosen etwas häufiger Dünger als im Beet [Foto: DianMPermatasari/ Shutterstock.com]

Tipp: Es ist deutlich vorteilhafter, den Pfingstrosen einen Platz im Freiland zu bieten, da sie dort viel blühfreudiger und frostresistenter sind.

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