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Ananastomate: Alles zum Pflanzen & Ernten

Die Sorte mit dem ungewöhnlichen Namen wird immer beliebter. Wir nehmen die Ananastomate genauer unter die Lupe und verraten, wie man sie richtig pflanzt, pflegt und erntet.

Ananastomate in Korb
Die Ananastomate ist ein beliebter Klassiker im Garten [Foto: photosimysia/ Shutterstock.com]

Die Ananastomate oder auch ‘Pineapple Tomato’ gehört fest in das Repertoire alter Sorten. Wir stellen Ihnen die außergewöhnliche Tomate im Portrait vor.

Ananastomate: Herkunft und Geschichte

Die Heimat der Ananastomate ist wohl Kentucky in den USA, von wo aus sie um 1950 nach Europa gebracht wurde. Seitdem hat sie sich zu einem wahren Klassiker in unseren Hausgärten entwickelt. Die Ananastomate ist eine alte Sorte und daher auch samenfest. Gewonnene Samen können im nächsten Jahr ausgesät werden, da die Sorteneigenschaften erhalten bleiben. Dies gilt auch für neuere Züchtungen der Ananastomate.

Eigenschaften und Geschmack der Ananastomate

Ananastomaten gehören zu den Fleischtomaten, also den größten Vertretern der Tomatenfrüchte. Das Fruchtgemüse ist flachrund, also breiter als hoch, und ein wenig gerippt. Ananastomaten reifen ab Anfang August aus und zählen daher zu den spätreifen Tomatensorten. Bei Vollreife werden die Früchte sehr weich und müssen rasch verzehrt werden. Noch nicht ganz ausgereifte Früchte schmecken übrigens auch sehr gut und können länger gelagert werden. Ananastomaten besitzen einen insgesamt sehr fruchtigen, an Ananas erinnernden, süßen und milden Geschmack. Die dunklen und grünen Sorten der Ananastomaten erfrischen zudem mit etwas Säure. Im Allgemeinen besitzen sie nur wenige Samen in ihren bis über einem Kilogramm schweren Früchten.

Sorten der Ananastomate

Die Ananastomate brilliert in den verschiedensten Farben, sowohl klassisch in Gelb-Orange als auch in dunklen Farbtönen oder sogar Grün. Wir stellen Ihnen nun die bekanntesten Sorten vor.

Schwarze und blaue Ananastomaten

Unter die schwarzen und blauen Ananastomaten fallen die beiden Sorten ‘Ananas Noir’ und ‘Ananas Bleu’. Die ‘Ananas Noir’ färbt sich mit zunehmender Reife dunkelrot, pink bis bräunlich, die Oberseite bleibt dabei olivgrün. Schneidet man diese großen Fleischtomaten quer durch, präsentiert sich das ganze Farbspektakel mit Nuancen von Pink, Gelb, Orange, Braun und Grün.

Unreife Ananastomaten am Strauch
Die ‘Ananas Noir’ färbt sich später bei Reife braun-grün [Foto: CamN/ Shutterstock.com]

Ein wahres Farbspiel bietet auch die Sorte ‘Ananas Bleu’, die zu den seltenen blauen Tomatensorten zählt. Während die Grundfarbe bei der Reife tief gelb-orange leuchtet, färbt sich die Oberseite bei genügend Sonnenlicht tiefviolett. Die blaue Ananastomate ist eine eher neuere Sorte und sehr dekorativ, denn auch ihre Blätter und der Stiel schimmern bläulich-violett.

Gelbe und grüne Ananastomaten

Der bekannteste Vertreter der Ananastomaten ist die ‘Gelbe Ananastomate’. Bei Reife begeistert das marmorierte Fruchtfleisch in den Farben Gelb, Orange und einem hellen Rot. Dagegen verhält sich die ‘Ananas grün’ sehr unauffällig, denn sie behält ihre grüne Farbe bei, während das Fruchtfleisch hoch aromatisch, zart schmelzend und weich wird.

Gelbe Ananastomaten erreichen bis über ein Kilogramm an Gewicht [Foto: DGSHUT/ Shutterstock.com]

Ananastomate pflanzen: Tipps für das Gewächshaus und den Topf

Ananastomaten lieben Wärme und passen daher am besten ins Gewächshaus. Sie gelten manchmal als Mimosen unter den Tomatensorten, da sie ohne ausreichend Schutz und Wärme nur wenige Früchte tragen. Die Ananastomate erzieht man am besten eintriebig und entfernt konsequent die Geiztriebe in den Blattachseln. Im Gewächshaus erreichen die Pflanzen im Schnitt 1,60 bis 1,80 Meter an Höhe und benötigen daher auch eine Stütze. Fürs Freiland eignen sich Ananastomaten aus Erfahrung eher weniger, denn sie sind nicht so krankheitsresistent wie Freilandsorten. Sie sollten dort mindestens einen Regenschutz oder im Topf einen geschützten Ort an der Südwand erhalten.

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Ananastomaten ernten und verwenden

Die großen, schweren Ananastomaten werden natürlich am besten frisch im Salat oder auf dem Brot genossen. Ihre Größe macht sie aber auch zu ergiebigen Früchten für aromatische Soßen und Suppen.

Unser Tipp: Bereiten Sie aus der klassischen Ananastomate eine sonnengelbe Tomatensuppe zu und überraschen Sie Freunde und Bekannte!

Weitere Tomatensorten finden Sie in unserem Artikel „Die 60 besten altbewährten & neuen Sorten.

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