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Komposteimer: Tipps zum Kauf & zur richtigen Verwendung

In Komposteimern werden Bioabfälle gesammelt. Welcher Eimer der beste ist, was hineingehört und was aus Ihrem Abfall noch werden kann, erfahren Sie hier.

Biomüll in einem Eimer mit Holzgriff
In der eigenen Küche kann wertvoller Bioabfall gesammelt werden [Foto: granata68/ Shutterstock.com]

Manch einer sieht in seinem Bioabfall nur Reste, die gesammelt und weggeschmissen werden müssen. Ganzheitlich betrachtet handelt es sich jedoch um Ressourcen: Nährstoffe und Kohlenstoff sind hierin enthalten und können wieder nutzbar gemacht werden. Dies kann auf dem Recyclinghof, auf einem Komposthaufen oder sogar in Ihrer eigenen Küche geschehen.

Komposteimer

Der erste Schritt ist jedoch immer die Wahl eines Komposteimers und die richtige Befüllung desselben. Um lästige Fliegen von Ihrem Kompostbehälter fernzuhalten, haben wir einige Tipps gesammelt. Zum Schluss stellen wir kurz zwei Alternativen zur normalen Entsorgung vor: Die Wurmkiste und den Bokashi-Eimer.

Kompostbehälter in Küche und Haushalt

Um in der Küche Abfälle für Biotonne oder Komposter zu sammeln, kann man in der Regel kleine Sammelbehälter verwenden. Als ausreichend gilt hierbei häufig ein einfacher Behälter mit Deckel aus Plastik. Aber natürlich gibt es auch die Ferraris und Rolls-Royces unter den Komposteimern. Wir stellen Ihnen im Folgenden einige Modelle vor.

Emaillierte Komposteimer mit einem großen Fassungsvermögen und einem Tragegriff aus Holz stehen für Langlebigkeit, ein zeitloses Design und für möglichst seltene Gänge zur Biotonne oder zum Komposter. Bei der Verwendung eines (kompostierbaren) Müllbeutels ist die Belüftung kaum gegeben, sodass es im Inneren – auch wegen des großen Volumens von 20 Litern – zu Gärvorgängen und zum Auftreten von unangenehm riechenden Flüssigkeiten kommen kann. Der Preis liegt hier bei knapp über 20 Euro.

Zwei Schritte weiter gehen Modelle, die über einen spülmaschinenfesten, innenliegenden Plastikeimer verfügen und die Belüftung durch einen gelöcherten Deckel ermöglichen. Hinter den Belüftungslöchern liegt ein Aktivkohlefilter, der die austretende Luft von Gerüchen filtern soll. Die Reinigung gestaltet sich also einfacher und auch die Geruchsentwicklung – die zudem Fruchtfliegen anlocken kann – hält sich in Grenzen. Da der 5 Liter große Plastikeimer in die Spülmaschine passen muss, ist das Fassungsvermögen jedoch einem einfacheren Modell gegenüber verkleinert. Der Preis liegt bei knapp über 20 Euro.

Komposteimer aus Plastik mit Küchenabfällen
Der einfache Eimer aus Plastik ist längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, Bioabfall zu sammeln [Foto: Gary Perkin/ Shutterstock.com]

Vielleicht etwas weniger schick zeigen sich ein einfache Plastikeimer mit Deckel und Henkel. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und ebenfalls für die Spülmaschine geeignet. Der Deckel verschließt den Eimer so, dass keine Gerüche nach außen dringen. Durch den Sauerstoffabschluss kann es auch hier zu Gärprozessen kommen, bei denen ebenfalls übelriechende Flüssigkeiten entstehen. Laut dem Hersteller ist dieser Eimer nachhaltig gefertigt und leicht vollständig recycelbar. Je nach Größe liegt der Preis bei 8 bis 12 Euro.

Auch Plastikeimer sind mit einer Belüftung und Aktivkohlefiltern erhältlich. Die Vorzüge entsprechen denen des oben vorgestellten Modells aus Emaille, nur ist die Optik eine andere. Wie der oben vorgestellte einfache Plastikeimer von Rotho ist auch dieser nachhaltig produziert und gut recycelbar.

Von allen vier Möglichkeiten sind verschiedenste Ausführungen, Designs und Größen erhältlich – für jeden Anwendertyp ist hier sicherlich ein passendes Modell dabei. Viel wichtiger ist womöglich aber die Art der Benutzung: Gerade das Entleeren gestaltet sich manchmal als unangenehm, wenn alte, stinkende Bioabfälle hartnäckig in Ecken und Ritzen des Behälters festsitzen. Um dieses unangenehme Problem zu lösen, gibt es drei Möglichkeiten:

  1. Der Innenraum des Bioabfall-Behälters ist sehr glatt und weist keine Ecken auf – wie bei diesem Modell. Jede Verunreinigung gleitet einfach hinaus oder kann zumindest mit ein wenig Wasser leicht herausgespült werden.
  2. Auch kann man einen Müllbeutel aus recycelbarem Papier oder Plastik verwenden. Erhältliche Papierbeutel sind stets aus recyceltem Papierbeutel hergestellt und nie mit giftigen Mineralfarben bedruckt, die den Mikroorganismen im Kompost schaden könnten.
  3. Sie können den Boden Ihres Abfallbehälters ebenso mit recyceltem, unbedrucktem Papier auslegen. Auch schwarz bedrucktes kann kompostiert werden, farbiges und glänzendes besser nicht. Die Verwendung von Papier und Papierbeuteln ist allerdings nur bei kleinen Behältern mit ausreichender Belüftung empfehlenswert: Liegt das Kompostgut länger darauf, weicht das Papier durch und klebt umso fester an den Wänden des Behälters fest.
  4. Gärprozesse sorgen für die Entstehung klebriger Flüssigkeit und damit für das Anhaften von Zeitung oder Abfall im Eimer. Je kleiner und besser belüftet Ihr Komposteimer ist, umso weniger Gärprozesse laufen ab und umso weniger klebt es im Inneren.
Frau bindet Tüte mit Müll zu
Eine kompostierbare Tüte im Abfalleimer erleichtert das saubere Entleeren [Foto: photographyfirm/ Shutterstock.com]

Tipp: Einfache Zeitungen in Ihrem Biomüll zu entsorgen ist unbedenklich, da die Druckerschwärze in der heutigen Zeit nicht mehr mit Blei belastet ist. Noch immer üblich ist aber die Fixierung der Druckerschwärze mit Harzen und die Verwendung von Mineralölen, die jedoch nach dem Druck verdampfen. Beides richtet im Kompost keinen Schaden an. Von der Kompostierung hochglänzend gedruckter Zeitschriften müssen wir Ihnen jedoch dringend abraten. Den hierbei verwendeten Druckfarben werden Schwermetalle beigemischt, die keinesfalls in den Recyclingkreislauf der Kompostwirtschaft gelangen dürfen.

Zusammenfassung Kompostbehälter in Küche und Haushalt:

  • Behälter verschiedener Volumina sind aus Emaille oder Plastik sowie mit oder ohne Deckelbelüftung erhältlich.
  • Die Belüftung des Kompostgutes verringert die Gärung der Abfälle.
  • Ein im Deckel integrierter Aktivkohlefilter reduziert Gerüche und verhindert damit, dass Fruchtfliegen angelockt werden.
  • Geringes Volumen vermindert Gärung und erleichtert die Reinigung – zum Beispiel in der Spülmaschine. Großes Volumen sorgt für seltenere Entleerungen.
  • Glatte und runde Innenflächen, die Benutzung von Kompostbeuteln oder Zeitung und kleine, gut belüftete Komposteimer verhindern, dass der Inhalt im Eimer festklebt.

Komposteimer: Was gehört rein?

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ist verantwortlich für die rechtliche Regelung der Abfallwirtschaft. Eine bundesweite Regelung zum Inhalt der Biotonne existiert aber dennoch nicht, denn das letzte Wort bei der Befüllung der Biotonne hat immer der lokale Entsorger. Was auf den ersten Blick unnötig umständlich erscheint, ist letztlich der Praxis geschuldet: Je nach vorhandener Kompostierungsanlage und -technik auf lokalen Recyclinghöfen kann es zu Abweichungen von den allgemeinen Handlungsempfehlungen des Umweltministeriums kommen. Wenn Sie etwas entsorgen wollen und nicht wissen wie, dann finden Sie hier eine nützliche Sortierhilfe.

Biotonne braun steht im Garten
Alle Abfälle aus der Biotonne landen auf lokalen Recyclinghöfen und werden kompostiert [Foto: Dagmar Breu/ Shutterstock.com]

Folgendes gehört in der Regel in die Biotonne:

  • Gemüse- und Obstreste (auch von Citrusfrüchten)
  • Salatreste (auch mit Dressing)
  • Kaffee- und Teereste, mit Beuteln – sofern ohne Metall
  • Alle Milchprodukte – in kleineren Mengen (außer Milch)
  • Knochen (in haushaltsüblichen Mengen)
  • Eierschalen
  • Nussschalen
  • Welke Blumensträuße und Topfpflanzen samt Erde (ohne Bindeband oder Metall)
  • Strauch- und Baumschnitt, Rinde und Zweige
  • Rasenschnitt
  • Stauden (Bindeband aus Kunststoff muss entfernt werden)
  • Wildkräuter
  • Moos

Das gehört in der Regel nicht in die Biotonne:

  • Verpackungsreste
  • Glasscherben
  • Steine und Ton
  • Folien aus Plastik und Metall

Folgendes wird je nach Landkreis unterschiedlich behandelt:

  • Kleintierstreu
  • Gekochtes, Gesalzenes
  • Fleischreste und größere Mengen von Milchprodukte
Hände in einer Biotonne
Plastik und Metall darf auf gar keinen Fall in der Biotonne landen [Foto: Marina Lohrbach/ Shutterstock.com]

Tipp: Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrem lokalen Entsorger, damit Ihr Abfall bei der Wiederverwertung keine Probleme macht. Je mehr Störstoffe in den Kompost gelangen, umso geringer ist die Qualität des entstehenden Kompostes und umso aufwendiger muss das Kompostgut sortiert werden. Dies kann auch Sie persönlich betreffen, falls Sie Kompost auf dem Recyclinghof kaufen wollen oder regional erzeugte Gartenbauerzeugnisse erwerben, die mithilfe des lokal hergestellten Kompostes produziert wurden. Denn auch Gemüse- und andere Gärtnereien nutzen Kompost gern.

Entsorgung auf dem eigenen Komposthaufen

Stellen Sie sich vor, Sie bräuchten keine Biotonne, Transportwege würden gespart und Sie hätten Kompost zum Spitzenpreis: umsonst – eigenen Schweiß und Arbeit nicht mitgerechnet. Die Abfallentsorgung durch Kompostierung im eigenen Garten ist die ökologischste Art, mit Biomüll umzugehen. Da die Kompostierung auf dem privaten Komposthaufen jedoch als sogenannte „Kalte Rotte“ abläuft, muss das Kompostgut etwas anders getrennt werden. Unkrautsamen, Pflanzenkrankheiten und rohe Eier sollten etwa nicht auf Ihren Kompost gelangen. Alles Weitere können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Geeignete
Hausabfälle
Geeignete GartenabfälleUngeeignete
Abfälle
Obst- und GemüseresteRasen-/GrünschnittGlas
Kaffee- und TeeresteLaubMetalle
Fleischlose EssensresteHecken-/AstschnittWurzelunkräuter
Schalen von Citrusfrüchten und Bananen (in geringem Maße)Samenunkräuter
ohne Samen; Sägemehl und Holzspäne, sofern aus unbehandeltem Holz
Große Mengen von Milchprodukten
Reine HolzaschePflanzenrückstände wie
Staudenschnittgut oder Ernterückstände
Schalen roher Eier
Schalen gekochter EierWurzeln und Erde aus alten PflanzgefäßenStaubsauger-Beutel
Staub, Haare, FingernägelBindeband und Säcke aus Naturmaterial (Jute, Hanf)Papier oder Pappe, die bunt oder glänzend bedruckt sind
Kleintierstreu, sofern aus unbehandeltem HolzMineralboden (Sand, Ton, Schluff, Steine)Plastikfolien oder nicht abbaubare Müllbeutel
Schwarz bedrucktes, nicht glänzendes RecyclingpapierMoosPflanzenreste kranker Pflanzen

Tipp: Falls Sie planen, einen eigenen Kompost anzulegen, oder Fragen zur Betreibung eines bestehenden Haufens haben, können Sie sich hier das nötige Wissen zur erfolgreichen Kompostierung anlesen.

Komposteimer: Fliegen vorbeugen und bekämpfen

Gerade im Sommer und in ländlichen Gegenden können sie eine wahre Plage werden: Fruchtfliegen, Essigfliegen oder Taufliegen. Die Störenfriede werden vom Geruch des Kompostes und Obstes angezogen und versuchen, in unsere vier Wände einzudringen. Vor allem die als Fruchtfliegen bezeichneten kleinen Vertreter der Familie Drosophilidae (Taufliegen) können sehr lästig werden. Sie nutzen reife, verletzte oder gärende Früchte, um ihre Eier abzulegen – und diese finden sie häufig im Komposteimer. Wir haben Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung gesammelt. Genauere Informationen finden Sie außerdem in diesem Spezialartikel.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Fruchtfliegen

  • Halten Sie Ihren Kompost verschlossen oder nutzen Sie einen Behälter mit integriertem Filter.
  • Fliegengitter vor den Fenstern verhindern das Eindringen der Fliegen von außen.
  • Lüften Sie möglichst häufig, um die Reifegase aus Ihrer Wohnung zu vertreiben, von denen Fruchtfliegen angezogen werden. Tun Sie dies am besten nachts, wenn die Fliegen inaktiv sind.
  • Kaufen Sie nur solches Obst, das im Geschäft frei von Fliegen war. Die Weibchen haben sonst vermutlich bereits Eier an der Schale der Früchte abgelegt, sodass diese in Ihre Küche gelangen. Waschen Sie gekauftes Obst.
  • Obst kann in der Regel im Kühlschrank gelagert werden oder besser in einem kühlen, geschlossenen Vorratsraum.
  • Bringen Sie Kompost, Altglas, Leergut und auch den Gelben Sack im Frühjahr und Sommer häufiger nach draußen – so entwickeln sich die appetitlichen Gase weniger stark.
  • Halten Sie Ihre Küche besonders sauber: Von Arbeitsflächen oder aus herumstehenden Obstschalen aufsteigende Gerüche nehmen die empfindsamen Sinnesorgane der Fruchtfliegen bestens wahr.
Fruchtfliegen auf einer offenen Banane
Lästige Fruchtfliegen werden von Gär- und Reifegerüchen im Kompost angezogen [Foto: SUPAPORNKH/ Shutterstock.com]

Maßnahmen zur Bekämpfung von Fruchtfliegen

  • Säubern des betroffenen Raumes – Flächen, Boden und Abfalleimer sollten leer und sauber sein.
  • Entfernen oder gründliches Waschen von Obst, an dem noch Eier der Fruchtfliegen haften können. Bevorzugt werden diese an weichen Stellen, Kuhlen und Stielansätzen abgelegt.
  • Gründliches Lüften (mit Fliegengittern oder nachts) und anschließendes Aufstellen von Lockfallen, die Essig, Wein, Fruchtsaft oder Erythrit enthalten. 2014 wurde in einem wissenschaftlichen Experiment nachgewiesen, dass das für Menschen gut verträgliche Süßungsmittel Erythrit auf Fruchtfliegen nicht nur als Lockstoff wirkt, sondern sie auch zuverlässig abtötet. Hier können Sie mehr zur Wirkung von Erythrit nachlesen.
  • Sie können auch das Aufstellen von Fallenpflanzen erwägen: Das Gemeine Fettblatt (Pinguicula vulgaris) lockt allerlei verschiedene Insekten an und verdaut sie auf ihrer klebrigen Blattrosette. Der Standort sollte allerdings eine hohe Luftfeuchte aufweisen, weshalb die Kultur in einem feucht gehaltenen Zimmergewächshaus empfehlenswert ist.

Tipp: Pinguicula vulgaris lockt und tötet auch zuverlässig Trauermücken. Diese sollten Sie im Übrigen nicht mit den Fruchtfliegen verwechseln: Trauermücken legen ihre Eier in feuchter Pflanzerde ab und werden leider häufig durch Topfpflanzen in die Wohnung eingeschleppt. Sie können dann alle vorhandenen Topfpflanzen besiedeln und dort sogar Schaden an den Wurzeln anrichten. Trauermücken haben einen vollständig schwarzen Körper, einen runden Kopf und ähneln winzigen beflügelten Ameisen. Hier können Sie nachlesen, wie Trauermücken bekämpft werden können.

Komposter im Haus: Kompost ohne Garten erzeugen?

Statt einen Abfallbehälter zu füllen, können Sie in Ihrer Küche auch das Recycling Ihrer Bioabfälle durchführen. Das erspart Ihnen Wege, stellt Ihnen wertvollen Dünger zur Verfügung und ist auch in einer Stadtwohnung ohne Garten eine Option.

Wurmkiste als Komposter

In einer Wurmkiste wird mithilfe von speziellen Kompostwürmern und anderen typischen Kompostbewohnern aus Ihrem Biobafall sogenannter Wurmkompost hergestellt. Dieser ist sehr nährstoffreich und entspricht damit am ehesten einem frischen Biokompost. Wurmkisten kann man mit etwas handwerklichem Geschick selbst zusammenzimmern, es sind jedoch auch viele verschiedene Modelle käuflich zu erwerben. Eine gut „eingefahrene“ Wurmkiste macht nicht viele Umstände: Die Würmer mögen es feucht, es sollte Zimmertemperatur herrschen und das Kompostgut muss ausreichend locker geschichtet werden.

Würmer in Erde auf zwei Händen
In Wurmkisten wird die Abfallverwertung durch Kompostwürmer direkt zuhause vollzogen [Foto: Pixel-Shot/ Shutterstock.com]

In diesem Artikel erfahren Sie alles über Kompostwürmer und hier finden Sie zudem eine einfache Bauanleitung für Ihre eigene Wurmkiste. Es ist durchaus kein Problem, den Abfall eines Vier-Personen-Haushaltes in einer Wurmkiste zu entsorgen. Dabei entspricht die Größe – und in manchen Fällen auch die Optik – etwa einem Sitzhocker oder einer großen Kiste. Hier und auch unter diesem Link können Sie sich Beispiele für Wurmkisten anschauen.

Bokashi als Komposter

Bokashi-Eimer können ebenfalls in der Wohnung betrieben werden. Im Grunde handelt es sich nur um große Eimer, die luftdicht verschlossen werden können und die unten einen Hahn besitzen, an dem entstehende Flüssigkeit als Flüssigdünger abgezapft werden kann. Die Idee des Bokashi stammt aus Japan, wo Farmer bereits vor Jahrhunderten aus Ernteabfällen das Bokashi-Produkt herstellten. Im Bokashi-Eimer wird nicht zersetzt und kompostiert, sondern vielmehr fermentiert: Die sonst unerwünschten Gärungsprozesse werden unter Luftabschluss gefördert. Es handelt sich hierbei um Milchsäuregärung, die auch für die Herstellung von schmackhaftem Käse oder Sauerkraut genutzt wird und die innerhalb von zwei bis drei Wochen fertiges Bokashi erzeugt. Bokashi ist weich und wird im Beet oder Komposthaufen schnellstens zersetzt. Hier können Sie alles zur richtigen Nutzung eines Bokashi-Eimers in Erfahrung bringen.

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