Sternrußtau: Symptome an Rosen erkennen, vorbeugen & bekämpfen

Dominic
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Ich habe Gartenbauwissenschaften studiert und gehöre natürlich den passionierten Hobbygärtnern an. Meine ersten Wassermelonen habe ich bereits im Alter von 7 Jahren geerntet. Momentan finde ich Themen in Bezug auf die Interaktion von Pflanzen mit anderen Lebewesen und der Umwelt besonders interessant.

Mein Lieblingsobst: Ganz klar Avocados
Mein Lieblingsgemüse: Eigentlich alles, außer Rosenkohl

Sternrußtau: Wir zeigen wie Sie die Schwarzfleckenkrankheit an Rosen erkennen, ihr vorbeugen können und mit welchen Mitteln man den Pilz bekämpfen kann.

Flecken durch Sternrußtau
Schwarze Flecken und Vergilbungen deuten auf Sternrußtau hin [Foto: Tunatura/ Shutterstock.com]

An diesen Symptomen erkennen Sie den Sternrußtau

Der Sternrußtau ist eine häufig auftretende Pilzkrankheit und befällt ausschließlich die Rose (Rosa). Meistens tritt der Befall zuerst an den bodennahen Blättern auf und verbreitet sich von dort in ungünstigen Fällen auf die gesamte Pflanze. Die ersten Symptome können bereits ab Mai erscheinen. Zu erkennen ist die Krankheit an kleinen, sternförmigen Flecken mit einem unscharfen Rand. Die Flecken sind schwarzbraun und können eine Größe von 3 cm erreichen. Im späteren Krankheitsverlauf werden die Blätter so stark geschwächt, dass das Laub vergilbt und abfällt. Ist der Sommer von vielen nassen und feuchten Witterungsperioden geprägt, kann die Rose ihre komplette Blattpracht verlieren.

Sternrußtau an Blättern
Fortgeschrittener Befall durch Sternrußtau führt zu Blattvergilbung [Foto: Tunatura/ Shutterstock.com]

Sternrußtau-Erreger

Der Sternrußtau (manchmal auch Schwarzfleckenkrankheit genannt) wird von einemPilz namens Diplocarpon rosae ausgelöst. Er überwintert in Form von Sporen im Boden und insbesondere auf alten, befallenen Blättern und Trieben. Aber auch durch den Wind können Pflanzen infiziert werden. Bei nasser Witterung mit Temperaturen über 15 °C und hoher Luftfeuchtigkeit verbreitet sich der Pilz besonders schnell.

Vorbeugende Maßnahmen

Zuallererst müssen alte befallene Blätter und Pflanzenteile über den Restmüll entsorgt werden. Die Sporen werden im Kompost nicht zersetzt und können von dort erneut Ihre Rosen befallen. Damit die Pilzsporen auf der Rose keinen Fuß fassen können ist ein schnelles Abtrocknen der Blätter extrem wichtig. Dafür ist ein sonniger und luftiger Standort sehr wichtig. Auch beim Gießen sollte Spritzwasser vermieden werden und eine stark stickstoffbetonte Düngung ist ebenfalls sehr ungünstig. Des Weiteren empfehlen viele Gärtner eine regelmäßige Spritzung (1-mal pro Woche) mit Schachtelhalmtee. Die dort enthaltene Kieselsäure stärkt die Zellwände der Blätter und der Pilz hat kaum noch die Möglichkeit eine Infektion auszulösen.

Sternrußtau an Rose
Durch Sternrußtau befallene Blätter sollten schnell entfernt werden [Foto: Ppolij/ Shutterstock.com]

So bekämpfen Sie den Sternrußtau effektiv

Eine Bekämpfung des Sternrußtaus ist oft leider unumgänglich. Denn durch die Krankheit bleiben die Blüten aus oder erscheinen nur in geringer Zahl und zusätzlich wird die Frostempfindlichkeit der gesamten Rose erhöht. Außerdem wird die Krankheit mit großer Wahrscheinlichkeit wieder im nächsten Jahr auftreten. Damit dem Befall ein Ende gesetzt wird, empfehlen wir Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei. Durch eine wiederholte Anwendung hat der dann Sternenrußtau keine Chance mehr.

Folgende Produkte haben sich in unserem Garten bewährt:

Leider werden Rosen oft von Krankheiten und Schädlingen befallen. Daher stellen wir Ihnen die häufigsten Rosenkrankheiten, ihre Symptome und wie Sie diese bekämpfen können vor.

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