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Mehltau an Rosen: erkennen, vorbeugen und bekämpfen

Echten und Falschen Mehltau bei Rosen beseitigen: Ob Hausmittel auch hier helfen und welche biologischen Spritzmittel in Frage kommen, erfahren Sie hier.

Die Rose gehört zu den am längsten kultivierten Zierpflanzen überhaupt und ist so vielfältig wie kaum eine andere Pflanze. Mehrere tausend Sorten mit unterschiedlichsten Blüten- und Wuchsformen schmücken die deutschen Gärten. Doch es gibt einen weit verbreiteten Krankheitserreger, der die Blütenpracht schon ab Anfang Mai bedrohen kann. Genau genommen sind es sogar zwei Krankheitserreger: Der Echte und der Falsche Mehltau.

Falschen und Echten Mehltau an Rosen erkennen

Ist Ihre Rose vom Echten Mehltau befallen, dann erkennen Sie das an einem typischen mehlartigen Belag auf der Blattoberseite. Es können aber genauso die Triebe und Blütenknospen betroffen sein. Im Gengensatz dazu bildet der Falsche Mehltau dunkel violette Flecken aus, die schnell zum Blattfall führen können. In beiden Fällen muss gehandelt werden. Wird nichts unternommen, kann die Rose sehr unter beiden Krankheiten leiden. Vor allem der Falsche Mehltau setzt den Rosen schwer zu.

Resistente Rosensorten gegen Mehltau

Damit Ihre Rosen erst gar nicht befallen werden, sollten Sie einige Tipps beherzigen: Rosen brauchen unbedingt einen sonnigen Standort und sollten nicht zu stark mit Stickstoff gedüngt werden. Gerade um den Ausbruch des Falschen Mehltaues zu verhindern, empfiehlt es sich, die Blätter immer schön trocken zu halten. Wässern sie also immer vorsichtig, damit kein Spritzwasser an die Blätter gelangt. Denken Sie gerade erst über die Anschaffung neuer Rosen nach, dann sollten Sie unbedingt auf die Sortenwahl achten. Besonders bei den Wild-, Beet- und Bodendeckerrosen gibt es eine große Auswahl an resistenten Sorten. Als sehr resistent haben sich zum Beispiel die Sorten Apfelblüte, Heidetraum, Palmengarten Frankfurt und Sommerwind herausgestellt. Tipp: Generell sind Rosen mit dem ADR-Zeichen besonders resistent.

Hausmittel können bei Mehltau bedingt eingesetzt werden

Da die Rose so eine beliebte Kulturpflanze ist, gibt es glücklicherweise auch genug Pflanzenschutzmittel, um den Mehltau dort zu bekämpfen. Allerdings können gerade beim Echten Mehltau auch Hausmittel funktionieren. Besonders Backpulver und Milch eigenen für eine Bekämpfung: In unserem Hauptartikel erfahren Sie alles über die richtige Anwendung von Backpulver und Milch. Bei einem stärkeren Befall und beim Falschen Mehltau raten wir allerdings zu einem Pflanzenschutzmittel. Neben den bekannten chemischen Präparaten von Compo & Bayer gibt es auch einige biologische Präparate. So können Sie auf Fungisan Rosen und Gemüse Pilzfrei und Cueva Pilzfrei von Neudorff zurückgreifen. In jedem Fall sollten immer die Anwendungshinweise des jeweiligen Herstellers beachtet werden. Wird das gemacht, sollte der Mehltaubefall schnell Geschichte sein.

Wir empfehlen folgende Produkte gegen Pilzerkrankungen:
  • Celaflor Pilzfrei Saprol N: Zur Bekämpfung häufiger Pilzkrankheiten an Rosen und anderen Zierpflanzen sowie Gemüse. Schont Nützlinge und ist nicht bienengefährlich.
  • Neudorff AF Pilzfrei: Spritzmitel gegen Pilzkrankheiten, ist jedoch bienengefährlich.
  • Cuxin Urgesteinsmehl: Dient der Wiederanreicherung des Bodens mit wertvollen Mineralsubstanzen, reagiert leicht basisch und wirkt so der Bodenübersäuerung entgegen.

Ein besonderer Dank an den Photographen: Scot Nelson.

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