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Katzenschreck im Test: Effektive Abwehr gegen Katzen im Garten

Selbst Katzenliebhaber mögen von Katzen zerwühlte Beete oder platt gelegene Pflanzen nicht. Wir stellen verschiedene Katzenschreck-Methoden im Test vor.

Katz vor Blumentopf

Dies sind die Möglichkeiten Ihre Beete vor “Katzen-Vandalismus” zu schützen [Foto: Lukasz Pawel Szczepanski/ Shutterstock.com]

Wir mögen unsere Nachbarn und auch ihre Katzen. Doch das ständige Missbrauchen von Beeten und Sandkästen als Katzenklos sowie plattgelegene Pflanzen können diese friedliche Nachbarschaft schnell bedrohen. Ob es nun der Stubentiger des Nachbarn oder eine streunende, fremde Katze ist, die es sich in unserem Garten gemütlich macht: Es wird eine effiziente Methode benötigt, um die Katze zu vertreiben und auf Dauer fernzuhalten, ihr aber natürlich auch nicht zu schaden. Welche Möglichkeiten es gibt, Katzen von Ihrem Grundstück fernzuhalten und welchen Katzenschreck man dafür am besten einsetzt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Katzenschreck im Test: Möglichkeiten, um Katzen fernzuhalten

Katzenschreck mit Wasser

Fast alle Katzen sind wasserscheu und lassen sich mit einer Wasserpistole gut abschrecken. Damit die Katze lernt, dass sie nicht willkommen ist, muss allerdings die „Wasserüberraschungsaktion“ einige Male wiederholt werden. Dies kostet viel Zeit und Mühe. Man möchte ja nicht ständig hinter einem Busch lauern und warten, bis der ungebetene Gast wieder einmal durch den Garten streift.

Katzenschreck mit Duft

Weniger zeitraubend sind da Duftmittel, um die Katzen gern einen Bogen machen. Zum Beispiel kann man einige Tropfen Minzöl mit Wasser in eine Sprühflasche geben. Mit dieser Mischung werden die Flächen besprüht, auf denen man die Katze nicht haben möchte. Beim nächsten Regenguss ist der Katzenschreck-Effekt allerdings wieder verflogen.

Katzenschreck mit Pflanzen

Aber auch verschiedene Pflanzen können als „Duftabschrecker“ dienen. Neben der Pfefferpflanze, der wilden Pfefferminze und dem Zitronengras, wird auch gern die „Verpiss-Dich-Pflanze“ im Garten positioniert. Für den Menschen ist sie nahezu geruchlos, doch für Katzen und Hunde sind ihre Duftstoffe äußerst unangenehm. Über ihre Nesseln sondert die Pflanze nämlich ätherische Öle ab. Dieses Menthol-Aroma mögen die vierbeinigen Gartenbesucher gar nicht.

Katzenschreck mit Ultraschall

Viele Gartenbesitzer greifen inzwischen auch gern zu Ultraschall-Bewegungsmeldern, um Katzen und andere ungebetene Streuner aus dem Garten zu vertreiben.

Bei diesen Geräten mit akustischer Abwehrmethode, ist es möglich, verschiedene Ultraschall-Frequenzen zu wählen, die für Menschen kaum wahrnehmbar sind.

Der Bewegungsmelder des Tiervertreiber-Gerätes erfasst die Tiere und die Ultraschallabwehr wird automatisch gestartet. Zusätzlich zu den Schallwellen kann der Anwender auch einen Lichtblitz auswählen. Dieser kann vor allem in der Dunkelheit für einen besonders schnellen Vertreibungseffekt sorgen.

Ultraschallgerät zur Katzen Vertreibung

Auch mit Ultraschall kann man Katzen vertreiben [Foto: Megathone/ Shutterstock.com]

Wer allerdings einen Hund hat, sollte nur diese optische Variante wählen, um seinen vierbeinigen Freund nicht mit den Frequenzen zu stören. Die sensiblen Bewegungsmelder erfassen die Tiere in einer Entfernung von bis zu acht Metern und einem Winkel von gut 100 Grad. Die verschiedenen Frequenzen sollten schon bald dafür sorgen, dass die unerwünschten Besucher Ihr Grundstück meiden.

Übrigens: Es gibt noch eine dritte Variante, die mithilfe eines Bewegungsmelders arbeitet und Wasser versprüht, sobald sich etwas in seinem Umfeld bewegt. Die Gehäuse aller Geräte sind wetterfest und können problemlos an einer Wand oder mithilfe eines Erdspießes im Beet angebracht werden.

Katzenschreck mit Solar

Einige Firmen bieten Ultraschall-Katzenschreck-Geräte bereits solarbetrieben an. Bei Bedarf kann das Gerät aber auch über USB aufgeladen werden.

Gerade diese Ausführung schneidet in unabhängigen Tests durchweg mit „gut“ bis „sehr gut“ ab und eignet sich besonders in den Sommermonaten.

Spray mit Duftstoffen gegen Katzen

Der Geruch des Sprays beeinflusst den Geruchssinn von Katzen [Foto: Kovalchuk Oleksandr/ Shutterstock.com]

Katzenschreck: Spray und Granulat

Katzenfernhaltesprays sollen die Vierbeiner von unerwünschten Orten in Haus und Garten fernhalten. Der Geruch des Sprays beeinflusst sowohl den Geruchs- als auch den Geschmackssinn der Katze, was die Tiere überhaupt nicht mögen.  Zu kaufen gibt es diese Sprays sowohl in einer handelsüblichen, manuell zu bedienenden Spraydose, als auch als automatisches Sprühgerät, das wiederum mit einem Bewegungsmelder ausgestattet ist.

Bei Katzenschreck-Granulat ist der katzenvertreibende Duftstoff an ein Granulat aus Tonmineralien gebunden. Je nach Witterung verliert sich die Wirkung nach 3 bis 4 Wochen. 200 Gramm Granulat sind ausreichend für circa 50 m2. Das für Menschen wohlriechende Granulat unterdrückt das Revierverhalten der Katzen.

Katzenschreck Test: Unser Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um Katzen aus dem eigenen Garten zu vertreiben beziehungsweise gleich fernzuhalten. Egal, ob sich ein ungebetener Besucher regelmäßig auf Ihr Grundstück verirrt oder ob Sie nur für den Fall der Fälle vorbeugen möchten. Jeder muss wohl für sich selbst entscheiden, welche Art von Tiervertreibungsmitteln sich am besten für seine Gartensituation eignet.

fauchende Katze im Garten

Fazit: jeder muss selbst entscheiden, wie er mit Katzen im Garten umgeht [Foto: Nevena Marjanovic/ Shutterstock.com]

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