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Hortensien: Expertentipps zum Pflanzen, Pflegen & Schneiden

Hier erfahren Sie alles Wichtige zum Pflegen und Schneiden von Hortensien im Topf und im Beet. Außerdem zeigen wir unsere Experten-Tipps zur Sortenwahl.

Die Gattung der Hortensien (Hydrangea) umfasst über 70 verschiedene Arten, die zumeist ursprünglich aus ostasiatischen Gebieten stammen. Bei sämtlichen Arten handelt es sich um verholzende Pflanzen, die auf verschiedene Art wachsen können – beispielsweise als Strauch oder sie erobern kletternd luftige Höhen.Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Hortensie.

Hortensien

Die Blüten der Hortensie sind meist in Rispen oder doldenartigen Blütenständen angeordnet. Dabei sind die augenscheinlichen, größeren Blüten, die den eigentlichen Zierwert ausmachen, lediglich sogenannte Scheinblüten. Die wirklichen Blüten, welche zur Samenentwicklung beitragen, liegen im Inneren der Blütenstände verborgen und sind auf den ersten Blick nicht sichtbar. Im Folgenden wollen wir die Hortensie genauer unter die Lupe nehmen und stellen Ihnen von der Sortenwahl über das Pflanzen und Pflegen der Hortensie alles Wichtige vor.

Hortensien-Arten und -sorten

Bei allen relevanten Arten handelt es sich um sommergrüne Sträucher, das heißt, dass sie im Sommer belaubt sind und zum Winter hin ihr Blätterkleid abwerfen. Der Star unter den Hortensien ist die ursprünglich aus Japan stammende Art Hydrangea macrophylla – auch besser als Bauern-Hortensie bekannt. Ihre charakteristischen Blütenstände sind entweder kugelförmig, können jedoch auch flach wie ein Teller und weniger stark mit den großen zierenden Blüten gespickt sein. Neben der Bauern-Hortensie ist auch die Rispen-Hortensie (Hydrangea paniculata) und die Schneball-Hortensie (Hydrangea arborescens) sehr beliebt. Wer nicht nur auf schöne Blüten, sondern auch auf ein besonderes Blattwerk setzen möchte, ist bei den Eichenblatt-Hortensien (Hydrangea quercifolia) genau richtig. Neben der sogenannten Samt-Hortensie (Hydrangea sargentiana), deren Name von ihren weichen Blättern stammt, gibt es außerdem Kletter-Hortensien (Hydrangea petiolaris) und Japanische Tee-Hortensien (Hydrangea serrata).

In diesem Artikel stellen wir Ihnen zu den genannten Arten verschiedene Hortensiensorten im Überblick vor.

Hortensie Grandiflora
Die Hortensie ‘Grandiflora’ trägt besonders große rispenförmige Blüten [Foto: JRJfin/ Shutterstock.com]

Hortensien pflanzen

Im Folgenden erfahren Sie, welcher Standort und welche Bodenverhältnisse die Hortensie benötigt. Außerdem zeigen wir, welche Unterschiede es beim Einpflanzen von Hortensien in Topf und Beet gibt.

Hortensien im Beet pflanzen

Was den Boden anbelangt, in den die Hortensie ihre Wurzeln schlagen soll, so muss dieser den etwas speziellen Ansprüchen gerecht werden. Liegt der pH-Wert zwischen 4 und 5, so ist er optimal. Sollen die Hortensien in kräftigem Blau oder Lila erstrahlen, so darf der pH-Wert des Bodens generell etwas niedriger sein als für rosa, rote oder weiße Hortensiensorten. Ist der pH-Wert etwas alkalischer, so hat dies zwar keine lebensbedrohlichen Auswirkungen auf das Wachstum der Hortensie, es kann aber zu Mangelerscheinungen oder nicht zu der gewünschten Farbausbildung führen. Neben dem richtigen pH-Wert benötigen Hortensien außerdem eine ausreichende Wasserversorgung, ansonsten kann es schnell zu Trockenschäden kommen. Deshalb ist es von Vorteil, einen Standort auszuwählen, an dem der Boden gute Wasserspeicherfähigkeiten aufweist. Allerdings darf der Untergrund auch nicht zu Staunässe neigen, denn das könnte schnell zu Wurzelfäule und dem Absterben der Hortensie führen.

Hortensie ins Beet pflanzen
Hortensien können sowohl ins Beet als auch in einen Topf gepflanzt werden [Foto: SutidaS/ Shutterstock.com]

Ist der passende Standort gefunden, so sollte man zunächst das weitere Vorgehen durchdenken. Bei Böden mit einem zu hohen pH-Wert kann es sich anbieten, ein etwas größeres Loch auszuheben. So ist Platz für etwas Substrat mit passendem pH-Wert wie etwa Rhododendronerde. Vor und nach Pflanzen sollte die Hortensie gut gewässert werden. Um die Pflanzung herum kann der Boden etwas aufgelockert werden, um der Hortensie das Einwurzeln zu erleichtern. Keinesfalls sollte der aufgelockerte Boden um die Hortensie mit energischen Tritten verdichtet werden, um ihr zu Halt im Boden zu verhelfen.

Hortensien im Topf pflanzen

Hinsichtlich der Standortansprüche macht es keinen Unterschied, ob die Hortensie in ein Gefäß oder ins Beet gepflanzt wird. Gerade im Topf freut sie sich, wenn ihr Wunsch nach einem halbschattigen Standort erfüllt werden kann. Denn bei der Kultur im Topf muss die Hortensie häufiger gegossen werden, als dies im Beet der Fall ist. Deshalb ist das Pflanzgefäß auch nicht zu klein auszuwählen. Auch hier empfiehlt es sich, Rhododendronerde für das Pflanzen zu verwenden. Für eine optimale Wasserversorgung von Anfang an kann die Hortensie vor dem Pflanzen in einen mit Wasser gefüllten Eimer getaucht werden. Die Pflanze wird dabei so lange komplett unter Wasser gehalten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Nach dem Einpflanzen sollten Sie die Hortensie nochmals gut anzugießen, damit sich das aufgelockerte Substrat setzt und die Wurzeln Zugang zu Wasser und Nährstoffen haben.

Genauere Informationen zum Pflanzen von Hortensien finden Sie in unserem Spezial-Artikel.

Hortensie im Kübel
Das Pflanzgefäß für Hortensien sollte nicht zu klein sein [Foto: Peter Turner Photography/ Shutterstock.com]

Hortensien auf dem Balkon

Haben Sie Ihre Hortensie in einen Topf gepflanzt, so können Sie die dekorative Pflanze auch gut auf den Balkon stellen. Da Hortensien schattige Standorte bevorzugen, ist ein Ost-, West- oder Nordbalkon die richtige Wahl. Wenn Sie Ihre Hortensie auf einem Südbalkon halten möchten, sollten Sie sie in der Mittagssonne beschatten und auf ausreichende Wasserversorgung achten.

Hortensien pflegen

Hortensien sind zuverlässig blühende Klassiker im Garten – allerdings nur mit der richtigen Pflege. Vom Gießen über das Düngen bis hin zum Schnitt erfahren Sie alles über die richtige Handhabung der schönen Hortensien. Allgemeine Tipps zur richtigen Pflege von Hortensien finden Sie außerdem hier in unserem Pflege-Artikel.

Hortensien gießen

Hortensien haben Durst und müssen regelmäßig gegossen werden. Vor allem bei sommerlich heißen Temperaturen kann es vorkommen, dass Hortensien im Topf mehrmals täglich gegossen werden müssen. Auch Hortensien, die ins Beet ausgepflanzt sind, können dann vor Wassermangel ächzen und sollten regelmäßig gegossen werden, um unerwünschte Trockenschäden wie vertrocknete Blätter und Blüten zu vermeiden. Genauere Informationen zum Gießen von Hortensien finden Sie in unserem Spezial-Artikel.

Hortensien werden gegossen
Hortensien freuen sich über ausreichend Regenwasser aus der Gießkanne [Foto: Marina Andrejchenko/ Shutterstock.com]

Hortensien düngen

Jede Art von Hortensie kann sich mit der richtigen Düngung zu einer gesunden und kräftig blühenden Schönheit entwickeln. Zusätzlich wird bei den beliebten Bauern-Hortensien (Hydrangea macrophylla) der Grundstein für die Blütenfarbe gelegt. Diese wird vor allem vom Boden-pH-Wert und in geringerem Maße von der Düngung beeinflusst.

Schon bei der Pflanzung der Hortensie sollte ein organischer Langzeitdünger eingearbeitet werden. Die langsam freigesetzten Nährstoffe und die Aktivierung des Bodenlebens sind eine gute Grundlage für die Etablierung der Neupflanzung am neuen Standort. Übrigens werden Hortensien entweder im Frühjahr (März – Mai) oder im Herbst (Oktober – November) gepflanzt. Etablierte Hortensien werden im Freiland einmal jährlich gedüngt, im Topf wegen des kleineren Substratvolumens zweimal jährlich. Um einen solchen organischen Langzeitdünger handelt es sich auch bei unserem Plantura Bio-Hortensiendünger. Er basiert auf tierfreien Rohstoffen aus der Lebens-, Genuss- und Futtermittelindustrie sowie mineralischen Komponenten, die auch im Biolandbau verwendet werden und versorgt Ihre Hortensie optimal mit allen wichtigen Nährstoffen.

Plantura Bio-Hortensiendünger
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Weitere Informationen zum Düngen von Hortensien und eine genaue Anleitung finden Sie in diesem Artikel zum Thema.

Welchen Einfluss Substrat und Düngung auf die Blütenfarbe der Hortensie haben kann und wie man die Blüten sogar blau färben kann, erfahren Sie hier.

Hortensien schneiden

Für prächtige Blüten ist der richtige Schnitt unabdingbar. Hortensien können entweder im Herbst oder im Frühjahr geschnitten werden. Um den richtigen Zeitpunkt festzustellen, sollte man zunächst wissen, um welche Hortensien-Art es sich handelt. Denn Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) und Eichenblatt-Hortensien (Hydrangea quercifolia) bilden ihre Blütenanlagen für das nächste Jahr bereits im Herbst aus. Sie blühen also am vorjährigen Holz. Wird hier zu stark zurückgeschnitten, kann das den Verlust der schönen Blüte bedeuten. Rispen- (Hydrangea paniculata) oder Schneeball-Hortensien (Hydrangea arborescens) blühen hingegen am sogenannten einjährigen Holz – das heißt, sie bilden ihre Blüten im gleichen Jahr, in dem sie blühen. So zählen diese beiden beliebten Hortensien zu den Arten, die unbehelligt zurückgeschnitten werden können.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Schneiden Ihrer Hortensie.

Hortensie schneiden Nahaufnahme
Für prächtige Hortensienblüten ist der richtige Schnitt entscheidend [Foto: S.O.E/ Shutterstock.com]

Hortensien überwintern

In der Regel kann man sich darauf verlassen, dass alle in Deutschland angebotenen Hortensien-Arten einigermaßen winterhart sind. Einigermaßen heißt in diesem Fall, dass Frostschäden leider durchaus möglich sind und auch die Blüte beeinträchtigen können. Um dies zu vermeiden sollten Sie Folgendes beachten:

  • Bereits bei der Pflanzung sollte ein geschützter Platz im Halbschatten gewählt werden.
  • Ein Winterschutz aus Laub, einem Jutesack, Tannenzweigen oder Mulch schützt die Pflanze. Bedecken Sie vor allem immer auch die bodennahen, äußeren Triebe.
  • Eine Düngung mit mineralischem Stickstoff ist ab Mitte Juli Tabu. Organische Dünger können bis in den August hinein verwendet werden.
  • Der verwendete Dünger sollte einen ausreichend hohen Kaliumgehalt aufweisen, da dieser für die Frostresistenz unerlässlich ist.
  • Auch wenn die Temperaturen steigen, sollten Sie bis zum Verstreichen der Eisheiligen (11. bis 15. Mai) den Winterschutz noch nicht vollständig entfernen. Halten Sie für frostige Nächte den Jutesack bereit. Selbstverständlich ist ein Freilegen der Pflanze in den ersten warmen Wochen möglich und wichtig.
  • Hortensien in Töpfen werden genauso geschützt wie ihre Verwandten im Freiland. Zusätzlich sollten sie den Winter in geschützte Gartenbereichen verbringen. Gefäße mit einem Durchmesser von weniger als 35 Zentimeter werden besser frostfrei (3 – 5 °C) in einem Schuppen oder einer Garage überwintert.

Zusätzliche Informationen zur Überwinterung von Hortensien finden Sie in diesem Spezial-Artikel.

Vertrocknete Hortensienblüte im Schnee
Für eine erfolgreiche Überwinterung benötigen Hortensien in der Regel einen Frostschutz [Foto: Mariev Rodrig/ Shutterstock.com]

Hortensien vermehren

Für die vegetative Vermehrung von Hortensien (Hydrangea) benötigt man bereits Zugang zu einer Hortensien-Pflanze, die man vermehren möchte. Dementsprechend erzeugt man durch die vegetative Vermehrung Klone von der geliebten Hortensie aus dem eigenen Garten. Grundsätzlich können Hortensien entweder durch Teilung vermehrt werden, über Absenker oder über Stecklinge.

Wie die genannten Methoden zur Vermehrung von Hortensien genau funktionieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Schädlinge und Krankheiten an Hortensien

Bei guter Pflege sind Hortensien in der Regel nicht besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Falls Ihre Hortensie dennoch betroffen ist, stellen wir Ihnen vor, was Sie gegen gelbe Blätter und Wollläuse an Hortensien unternehmen können.

Wenn sich die Blätter Ihrer Hortensie gelb verfärben, kann die Ursache ein Eisenmangel, auch Chlorose genannt, sein. Gerade bei Hortensien ist eine solche Chlorose häufig anzutreffen. Ursache dafür ist meistens ein Nährstoffmangel. Der fehlende Nährstoff ist bei Hortensien fast ausschließlich Eisen, obwohl davon fast immer genug im natürlichen Boden vorliegt. Grund für den Mangel ist also nicht fehlendes Eisenvorkommen im Boden, sondern, dass die Hortensie das vorhandene Eisen nicht aufnehmen kann. Wie ein solcher Eisenmangel behoben werden kann, erfahren Sie hier.

Wollläuse (Pseudococcidae) werden auch oft Schmierläuse genannt und setzen sich besonders gerne auf unsere Hortensien. Sie sind sehr einfach zu erkennen, da sie von einem weißen Gespinst umgeben sind, das winzigen weißen Haaren oder Fusseln ähnelt. Die Wollläuse saugen sich an den Pflanzen fest und nehmen dann den Pflanzensaft auf, wobei sie schädliche Viren auf die Pflanzen übertragen können. Durch das Saugen werden die befallenen Blätter gelb und fallen schließlich ab. Wenn der Befall mit Wollläusen sehr stark ist, können die Hortensien sogar absterben. Wie Sie Wollläuse an Hortensien bekämpfen können, erfahren Sie hier.

Hortensien-Blütezeit: Was tun, wenn die Hortensie nicht blüht?

Wenn die romantische Blütenpracht im Garten ausbleibt, kann das verschiedene Ursachen haben. Meist liegt das Problem in der Pflege oder dem Standort und kann mit wenig Aufwand wieder behoben werden. Blüht Ihre Hortensie nicht, lohnt es sich erst einmal, Standort und Nährstoffzufuhr zu überprüfen. Für schöne Blüten sind ein niedriger pH-Wert und eine ausreichende Nährstoffversorgung, mit Betonung auf Stickstoff, Kalium und Spurenelemente, besonders wichtig. Speziell auf Hortensien abgestimmte Dünger liefern die beste Versorgung für die Pflanzen. Für eine Blühhemmung kann aber auch eine mangelhafte oder übermäßige Wasserversorgung verantwortlich sein.

Weitere Gründe für das Ausbleiben der Blüte können in verschiedenen Pflegemaßnahmen, wie einem falschen Rückschnitt, oder in einem ungenügenden Frostschutz liegen. Die meisten Hortensien legen ihre neuen Knospen bereits im Herbst an und sollten deshalb in diesem Zeitraum am besten nur von totem Holz und alten Blütenständen befreit werden. Was Frost betrifft, ist vor allem der Spätfrost im Frühjahr für die Blüten gefährlich. In dieser Zeit öffnen sich bereits die Hüllblätter und die Blüte ist dem Frost unweigerlich ausgeliefert. Deswegen ist es ratsam, die Pflanzen bei niedrigen Temperaturen mit einem Vlies abzudecken. Bei falschem Schnitt oder Frostschäden sind die Blüten meist nicht zu retten und Sie müssen sich für ein weiteres Jahr gedulden, die schönen Blüten zu bewundern. Genauere Tipps zur Hortensienblüte finden Sie hier.

Hortensien trocknen

Die eindrucksvollen Blüten der Hortensie können konserviert werden und so als tolles Deko-Element dienen. Durch das Trocknen können die dekorativen Blüten zum dauerhaften Begleiter in der Wohnung werden – auch in Monaten außerhalb der Hortensien-Saison. Wichtig ist, dass die Blüten in voller Pracht und vor Eintritt des Verwelkens geerntet werden. Achten Sie dabei darauf, dass an dem Trieb, von dem Sie die Blüte ernten, im folgenden Jahr wahrscheinlich keine Blüte wachsen wird. Je tiefer Sie den Trieb abschneiden, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit für eine Blüte im nächsten Jahr. Drei verschiedene Tipps, wie Sie Hortensien-Blüten aus dem eigenen Garten am besten trocknen können, finden Sie in diesem Spezial-Artikel.

Getrocknete bunte Hortensien
Getrocknete Hortensien-Blüten eignen sich hervorragend als Deko [Foto: Rinafoto/ Shutterstock.com]

Sind Hortensien bienenfreundlich?

Wie erwähnt liegen die eigentlichen Blüten der Hortensie in der Mitte der schönen Scheinblüten. Diese weisen prinzipiell ein eher mäßiges Angebot an Pollen und Nektar auf. Leider handelt es sich bei den zahlreichen Hybridformen und Sorten der Hortensie häufig um umgezüchtete, geschlechtslose Formen, die für Bestäuber gänzlich uninteressant sind. Das liegt daran, dass sich die Züchtung auf die Zierblätter und nicht die nährenden Blüten fokusiert.

Wir von Plantura empfehlen für Hortensien folgende Produkte:

  • Floragard Endless Summer Hortensienerde rosa & weiß: Spezialerde für gesunde und kräftige Hortensien. Das Tongranulat verbessert die Luft- und Wasserzirkulation.
  • Floragard Endless Summer Hortensienerde blau: Spezialerde für gesunde und kräftige Hortensien. Durch Aluminiumdünger wird langfristig die kräftig leuchtend blaue Blüte erhalten. Das Tongranulat verbessert die Luft- und Wasserzirkulation.
  • Floragard Kompost-Erde: Spezialerde aus unkrautfreiem Edelkompost und ausgesuchten Torfqualitäten. Sie versorgt Ihre Pflanzen lang anhaltend und gleichmäßig mit allen wichtigen Nährstoffe und der hohe Humusgehalt macht leichte und schwere Böden fruchtbar.

Ist die Hortensie giftig?

Hortensien enthalten verschiedene Stoffe, die bei übermäßigem Verzehr oder bei einer Allergie durch Kontakt zu Beschwerden führen können. Dazu zählen das Glykosid Hydrangin, Saponine, das Iso-Cumarin Hydrangenol und die Blausäure. Mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen können Hortensien jedoch trotzdem ohne Probleme im Garten angepflanzt werden. Wichtig ist es, auf Kinder stets ein wachsames Auge zu haben und sie darüber aufzuklären, dass die bunten Blüten zwar eine wunderschöne Dekoration, nicht aber essbar sind. Da Hortensien auch auf Tiere giftig wirken, können auch ein unzugänglicher Standort oder ein Zaun gute Vorsichtsmaßnahmen sein.

Trotzdem gilt auch bei der Hortensie: In der Dosis liegt das Gift. Nur wenn große Mengen verzehrt werden, kommt es in der Regel zu ernsthaften Vergiftungen. Da die Blüten und Blätter, die die größte Konzentration der Giftstoffe ausweisen, jedoch sehr bitter schmecken, werden meist keine großen Mengen konsumiert. Anders ist es bei Menschen oder Tieren, die empfindlich oder allergisch auf Hortensien reagieren. Bei einer Kontaktallergie reagiert das Immunsystem übermäßig stark und die betroffene Hautstelle beginnt beispielsweise zu jucken oder zu brennen. Typische Symptome bei übermäßigem Verzehr von Hortensien sind Schwindel, Beklemmung, Atemnot, Krämpfe oder Kreislaufprobleme. Treten diese Symptome auf, sollte auf jeden Fall ein Notarzt gerufen werden, aber auch bei leichten Symptomen empfiehlt es sich vorsichtshalber, einen Arzt aufzusuchen.

Genauere Informationen zur Giftigkeit von Hortensien finden Sie hier.

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