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Kapuzinerkresse: Sorten und Artenvielfalt

Flammende Blüten und würzige Schärfe machen den Reiz der Kapuzinerkresse aus. Wir haben die schönsten Sorten für Ihren Garten zusammengestellt.

Kapuzinerkresse mit Blüten an einem Zaun im Garten

Die leuchtenden Farben der Kapuzinerkresse kommen an einem Zaun besonders gut zur Geltung [Foto: CarolineCC BY 2.0]

Am reizvollsten an verschiedenen Sorten ist die Farbvielfalt, denn ab Juli überzieht Kapuzinerkresse den Garten mit einem wahren Blütenmeer. Unaufhörlich erscheinen immer weitere Knospen bis in den Herbst hinein. Erst durch die ersten Nachtfröste wird dem Farbenspiel ein jähes Ende bereitet, denn gegen Kälte ist die gebürtige Südamerikanerin äußerst empfindlich.

Die Blüten der meisten Züchtungen leuchten in den Farben des Sonnenuntergangs – strahlende Gelbtöne, flammende Rot- und Orangetöne und samtiges Weinrot. Manche Sorten überraschen sogar mit verschiedenfarbigen Blüten an einer Pflanze, sodass die Farbvielfalt nicht unter etwaigem Platzmangel leiden muss! Besonders geeignet für den Anbau im Topf sind Sorten der Kleinen Kapuzinerkresse (Tropaeolum minor), die im Gegensatz zu ihrer großen Verwandten nur ca. 30 cm hoch und eher buschig wächst. Die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) dagegen bildet 1 bis 3 m lange Ranken.

  • Banana Split: Attraktive, bananengelbe Blüten und ein überhängender Wuchs machen diese Sorte zur perfekten Topfpflanze auf Terrasse und Balkon.
  • Black Velvet: Diese Sorte besticht durch ihre samtigen, schwarzroten Blüten.
  • Milkmaid: Cremeweiße Blüten zieren diese Sorte und geben ihr ein zartes Erscheinungsbild.
  • Phoenix: Phoenix ist echte Augenweide: Ihre Blüten bestechen mit gelben, roten und apricot-farbenen Tönen und einer außergewöhnlichen Form mit gefransten Blütenblättern.
  • Variegated Queen: Ihren Titel trägt diese Sorte nicht umsonst, denn ihr Anblick ist wirklich königlich! Sie besitzt weiß-grün gesprenkeltes Laub und die Farbpracht der Blüten reicht von strahlendem Sonnengelb bis hin zu kräftigem Rot.
  • Vesuvius: Historische Sorte mit buschigem Wuchs und lachsrosa Blüten.
  • Whirlybird Rose: Rosafarbene, halbgefüllte Blüten und ein buschiger Wuchs machen den Reiz dieser Sorte aus.

Daneben finden sich häufig zwei weitere Arten der Kapuzinerkresse im Handel:

  • Kanarische Kapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum): Die gefransten Blüten in leuchtendem Gelb und die handförmig gelappten Blätter machen diese Art zu einer Augenweide. Im Vergleich zur Großen Kapuzinerkresse ist sie kletterfreudiger und kann bis zu vier Meter hoch werden. Ihren Namen verdankt sie großen Wildbeständen auf den Kanarischen Inseln.
  • Knollige Kapuzinerkresse (Tropaeolum tuberosum): Eine echte Rarität ist die Knollige Kapuzinerkresse. Diese wird in Südamerika als genügsames Knollengemüse angebaut, das jedoch erst nach Frosteinwirkung genießbar ist. Gärtner, die nur am Zierwert der Knolligen Kapuzinerkresse interessiert sind, können die Knollen ähnlich wie Dahlien frostfrei überwintern und ab April wieder einpflanzen.

Simon

Ich bin Student der Gartenbauwissenschaften und ein richtiges Dorfkind. Neben Kräutern- und Naschobst auf einem Balkon baue ich in meiner kleinen Parzelle am Ortsrand Gemüse an. Ich genieße die Zeit draußen in meinem Gemüsegarten, in dem ich ausschließlich biologische Dünge- und Pflanzenschutzmittel einsetze. Neben meiner Liebe zur Natur schreibe ich leidenschaftlich gerne und beschäftige mich auch mit Grundlagen der Psychologie und Ethik.

Lieblingsobst: Holunder und Himbeeren.
Lieblingsgemüse: Schwarzkohl, Artischocken und Spargel.

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