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Salbei pflegen, zurückschneiden und umpflanzen

Salbei ist ein beliebtes Küchenkraut im eigenen Garten. Ab und an muss Salbeipflanze jedoch verjüngt, sprich zurückgeschnitten werden. Wir geben Tipps!

Salbei und Thymian im Topf vor einer Hauswand
Der wärmeliebende Salbei kann auch gut an Steinwänden gezogen werden. [Foto: Cristina SanvitoCC BY 2.0]

Salbei schneiden

Ähnlich wie Lavendel tendiert Salbei zum Verholzen. Die älteren Triebe werden holzartig und bilden keine frischen Blätter aus. Während den Wintermonaten können diese recht starren Triebe bei Schneelast leicht abbrechen. Aus diesem Grund sollte man nicht nur der Optik wegen die eigene Salbeipflanze einmal pro Jahr in Form bringen. Fachleuten sprechen hier vom sogenannten Formschnitt. Dieser folgt am besten im zeitigen Frühjahr oder direkt nach der Blüte.

Beim Schnitt sollte man darauf achten, dass man eine scharfe Gartenschere verwendet, die im Optimalfall noch vorab desinfiziert wurde. Denn über Schnittwunden verbreiten sich Krankheiten besonders schnell. Zur Desinfektion bietet sich beispielsweise hochprozentiger Alkohol oder Reinigungsmittel wie Sagrotan an. Auch ein Abflammen der Klingen ist möglich. Beim Zurückschneiden des Salbeis muss darauf geachtet werden, dass die Triebe nicht um mehr als 50% gestutzt werden. Generell sollte man nicht bei extremer Hitze und auch nicht bei langen Schlechtwetterperioden schneiden.

Hält man sich an diese Regeln und sorgt auch für ein ausreichendes Nährstoffangebot, dankt dies der Salbei über viele Jahre hinweg mit einer reichen Ernte, einer prachtvollen Blüte und einem schönen, buschigen Wuchs.

Salbeitriebe mit Knospen kurz vor Blüte
Knospige Triebe kurz vor der Blüte. [Foto: Isaac Wedin]

Salbei umpflanzen

Immer wieder erreichen uns Fragen, wann Salbei am besten umgepflanzt werden soll. Generell gilt: ein Umpflanzen ist eigentlich nicht nötig, wenn der Standort bei Pflanzung richtig gewählt wurde. Will man die schon ältere Salbeipflanze aus dem eigenen Garten beispielsweise bei einem Umzug umsiedeln, bietet sich hierfür der Spätherbst oder das sehr zeitige Frühjahr an. Der Stock muss hierbei möglichst großflächig ausgegraben werden. Es gilt so wenige Wurzeln wie möglich zu verletzten. Anschließend werden die Wurzeln feucht eingeschlagen. Hierzu bietet sich Stroh oder Sägemehl an. Am neuen Standort angekommen, sollte die Pflanze möglichst schnell in den Boden gebracht werden. Eine hochwertige Kräutererde – zum Beispiel die Plantura Bio-Kräuter- & Aussaaterde – ist hierfür ideal. Ein gutes Einschlämmen des Pflanzloches ist empfehlenswert.

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Eine Übersicht über die besten Salbei-Sorten findet Ihr auch auf unserer Pinterest-Seite.


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