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Pflegeleichte Hecken: Unsere Top 6 als Sichtschutz

Nie wieder neugierige Blicke – wir zeigen Ihnen sechs Hecken, die nicht nur ein Sichtschutz sind, sondern auch noch besonders pflegeleicht.

Bank vor Hecke im Garten grün

Wir zeigen Ihnen besonders pflegeleichte Hecken [Foto: jason cox/Shutterstock.com]

Hecken sind doch etwas Schönes: Sie schützen vor neugierigen Blicken, begrenzen unsere Gärten und sehen auch noch gut aus. Wäre da bloß nicht die ganze Arbeit. Schließlich müssen Hecken geschnitten werden, brauchen regelmäßig Dünger und Wasser und sowieso viel Pflege. Dann doch lieber zum Zaun greifen? Nein, diese sechs Hecken bieten eine grüne Alternative zum Gartenzaun, sind besonders pflegeleicht und sehen dabei sogar noch gut aus.

Pflegeleichten Hecken als Sichtschutz

Graue Betonwände und nackte Gartenzäune sind oft das Einzige, was man vom Grundstück des Nachbarns erkennen kann. Dabei gibt es doch so viele Möglichkeiten, sich ein bisschen Privatsphäre zu schaffen, ohne sich gleich hinter dicken Mauern zu verstecken. Wir stellen sechs verschiedene Heckenvarianten vor, die für mehr Grün in ihrem Zuhause sorgen und gleichzeitig sehr pflegeleicht sind.

6. Hainbuchen

Die Hainbuche ist in Wirklichkeit ein Schwindler – sie ist gar keine Buche sondern ein Birkengewächs und deswegen viel robuster und anspruchsloser als ihr Namensvetter. So kann sie sowohl in der Sonne als auch im Schatten gedeihen und verträgt sogar zeitweilige Trockenheit und Staunässe. Die grüne Hecke wird bis zu vier Meter hoch und kann jährlich bis zu zwei Mal geschnitten werden, um in Form zu bleiben. Aber auch das Ausfallen eines Schnittes verträgt die Buche gut, obwohl sie dann dank ihres starken Wachstums etwas wilder aussieht.

Hainbuchen Hecke grün

Die Hainbuche verträgt es auch, wenn sie einmal nicht geschnitten wird [Foto: Heller Joachim/Shutterstock.com]

5. Ilex

Der Ilex (auch Stechpalme genannt) ist eine ganz schön stachelige Angelegenheit. Trotzdem eignet sich die immergrüne Waldpflanze hervorragend als Hecke. Am besten wächst der Ilex auf halbschattigen Standorten mit humusreichen Böden. Mittlerweile gibt es sogar frostharte Sorten, die auch in Deutschland gut gedeihen. Im Sommer schmücken die Hecke zusätzlich rote Beeren, was sie nochmal besonders attraktiv macht. Das langsame Wachstum dagegen ist sowohl Vor- als auch Nachteil der Pflanze: Um in Form zu bleiben, braucht sie nur einen Schnitt im Jahr, ist deswegen aber auch relativ teuer.

Ilex hecke rote beeren

Ilex wächst sehr langsam und muss nur einmal im Jahr geschnitten werden [Foto: EvgeniiAnd/ Shutterstock.com]

4. Glanzmispel

Die Glanzmispel stellt zwar Forderungen an ihren Standort, gibt man ihr aber einen geschützten Ort im Halbschatten in einer wintermilden Region, verwandelt sie sich zu einer sehr pflegeleichten Zeitgenossin. Die Glanzmispel verträgt Trockenheit und Hitze und trägt als Hecke von ein bis zwei Metern Höhe immergrüne Blätter. Besonders schön sind buntblättrige Sorten wie die „Pink Marbel“ oder „Red Robin“, welche die Pflanze zu mehr als nur einem langweiligen Sichtschutz machen. Nachteile der Pflanze sind nur ihre geringe Frosthärte und eine Anfälligkeit für Feuerbrand, einer meldepflichtigen Pflanzenkrankheit.

Red Robin rote hecke

Die Sorte “Red Robin” ist ein besonderer Hingucker [Foto: Rtimages/ Shutterstock.com]

3. Japanische Lavendelheide

Die Japanische Lavendelheide (auch als Schattenglöckchen bekannt) gehört mit ihrem immergrünen Laub, dem dichten Wuchs und den glöckchenartigen Blumen wohl zu einer der schönsten Heckenarten. Obwohl sie in Deutschland noch eher unbekannt ist, eignet sie sich hervorragend für den Garten: Sie ist anspruchslos an den Boden, wächst langsam und braucht deshalb nur wenige Schnitte, die sie aber gut verträgt. Außerdem ist sie winterhart und verliert nur wenig Laub. Am liebsten hat sie halbschattige bis schattige Standorte. Als einzige regelmäßige Pflegemaßnahme sind das Gießen in trockenen Perioden sowie das Verteilen von ab und zu einer Hand voll Dünger zu nennen.

Japanische Lavendelheide hecke blüten

Die Japanische Lavendelheide trägt glöckchenförmige Blüten [Foto: Hattanas/ Shutterstock.com]

2. Liguster

Die Liguster ist ein wahrer Überlebenskünstler: Sie kommt mit fast allen Standorten und Böden klar. Der heimische Strauch ist außerdem sehr robust und man kann sich zwischen sommer- und immergrünen Sorten entscheiden. Zusätzlich wächst und vermehrt die Liguster sich sehr schnell. Das kann genutzt werden, indem man die Hecke einfach durch Steckholz vermehrt, anstatt sie teuer im Laden zu kaufen. Auch radikale Rückschnitte verträgt die Pflanze gut: Im Regelfall sollte die Liguster zwei Mal im Jahr geschnitten werden, um die richtige Form zu behalten. Gleichzeitig sorgt sein enorme Wachstum auch für Probleme: Schnell bilden sich Ausläufer und dichtes Wurzelwerk, die anderen Pflanzen Probleme bereiten.

Liguster Hecke gartentor

Die Liguster kommt mit fast allen Standorten und Böden klar [Foto: Simon Annable/ Shutterstock.com]

1. Eibe

Immergrün, schnittverträglich und robust – was möchte man mehr von einer Heckenpflanze? Die Eibe ist eine ideale Pflanze für ein bis vier Meter hohe Hecken. Dabei kommt sie mit Sonne genauso gut klar wie mit Schatten und selbst stark durchwurzelten, nicht allzu trockene Böden sind für sie kein Problem. Auch starke Rückschnitte bis auf das Holz verträgt die Pflanze ohne Schäden. Außerdem ist die Eibe sehr langlebig – bei guter Pflege sind 1000 Jahre ein Kinderspiel für diese Hecke. Ein Manko hat die Eibe jedoch: Alle Teile ihrer Pflanze sind giftig und können bei Verzehr gesundheitliche Schäden verursachen.

Eibenhecke grün als Labyrinth geschnitten

Die Eibenhecke ist sehr langlebig [Foto: Petr Zbranek/ Shutterstock.com]

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