Kürbissorten: neue & altbewährte Sorten im Überblick

Die Kürbissorten Vielfalt ist groß: Von essbaren Sorten zum Kochen bis zum giftigen Zierkürbis geht es hier zur Liste zum Bestimmen und Erkennen der Sorten.

verschiedene Sorten an Zierkürbissen und Speisekürbissen

Die Auswahl an Speise- und Zierkürbissen ist riesig! [Foto: VasenkaPhotography]

Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, beginnt die große Zeit der Kürbisse. Wenn Sie sich fragen, was es für Sorten gibt, lautet die Antwort enorm viele. Denn die Vielfalt an Kürbissorten ist sehr groß: Von essbaren Sorten wie dem Butternut oder dem Hokkaido Kürbis bis hin zu den Zierkürbissen, die nicht essbar sind, da sie giftige Bitterstoffe enthalten. Um die verschiedenen Kürbissorten gut bestimmen zu können, haben wir für Sie eine Liste angelegt, die auch mit Bildern der unterschiedlichen Sorten ausgestattet ist. Dort finden Sie orangefarbene, gelbe und grüne Kürbissorten, die zum Kochen oder auch zum Schnitzen für Halloween geeignet sind. Besonders in der kälteren Jahreszeit erfreut sich bestimmt fast jeder an einer wärmenden Kürbissuppe. Doch auch zur klassischen Herbst-Dekoration gehören die Kürbisse einfach dazu. Durch die Bilder, Fotos und Beschreibungen können Sie die verschiedenen Sorten gut erkennen und vielleicht wachsen dann auch in Ihrem Garten bald schmackhafte Kürbisse heran. Jedes Jahr erreichen uns zahlreiche Anfragen, wo Samen der Kürbissorten gekauft werden können. Deshalb haben wir zu den jeweiligen Sorten gleich eine Verlinkung erstellt, wo sie passendes Saatgut gleich online bestellen können.

Speisekürbissorten: neue & altbewährte

Cucurbita moschata

Diese Unterart der Kürbisfamilie stammt ursprünglich aus Amerika. Mittlerweile hat sich aber eine Vielfalt an unterschiedlichsten Sorten gebildet. Die Farben reichen von Orange, Gelb bis zu Grün.

  • Quintale: sehr groß und rund mit einer leichten Rippung; orangene Schale mit essbarem Fruchtfleisch; 130-150 Tage.
  • Trompete von Albenga: verschlungene Form in einem hellgrünen Farbton; gelbbraunes Fruchtfleisch; essbar, aber eher zur Deko geeignet; 130-150 Tage. (Syn. Tromba D’Albenga)
  • Violina: italienische Sorte mit länglicher Fruchtform und gelbbrauner, gerippten Schale; aromatisch und gut konservierbar; 130-150 Tage.
  • Rugosa Friulana: frühreife, italienische Sorte mit länglichen, gelben und unebenen Früchten; Typ: Butternutkürbis.
  • Butternut/Avalon: große, glockenförmige Früchte mit blasser Schale und einem intensiven süß-aromatischen Geschmack.
  • Muscat de Provence: besonders aromatischer Speisekürbis; besitzt flachrunde, tief gerippte Früchte mit helloranger/bräunlicher Schale; das feste Fruchtfleisch ist kräftig orange gefärbt und sehr schmackhaft; Sorte zeichnet sich auch durch lange Lagerfähigkeit aus.
  • Solor: Kürbissorte vom Typ Hokkaido; sehr robuste Sorte, die sich v.a. im Bio-Anbau bewährt hat; der hohe Carotingehalt färbt Früchte und Fruchtfleisch tief orange, daher auch beliebter Deko-Kürbis; festes und nussig-kernig schmeckendes Fruchtfleisch.
  • Olga: Ölkürbissorte mit weicher, grün-gelber Schale; schmackhafte Samen sind hüllenlos und enthalten hochwertiges Kürbiskernöl; Kerne sollen eine heilende Wirkung auf Blasenleiden und Prostatabeschwerden haben.
  • Rocket F1: Speisekürbis mit handlichen, runden Früchten; leuchtend orangene Farbe; ideal für Deko; orangegelbe Fruchtfleisch ist bestens zum Einmachen geeignet.
  • Big Max: Riesenkürbis mit hartschaligen, orangen Früchten; ideal zum Schnitzen von Laternen.
  • Atlantic Giant: Riesen-Speisekürbis; kann Rekordgewichte erbringen (der Züchter Dill gewann mit dieser Sorte mehrere Rekorde z. B. Europarekord 2009 mit ca. 650 Kilo); gelbes Fruchtfleisch der hellorangen Früchte ist sehr wohlschmeckend; gut zum Einmachen geeignet.
  • Early Butter Nut F1: Speisekürbis mit blassen, glockenförmigen Früchten; süß-aromatisches Fruchtfleisch.
  • Sweet Jack F1: runde, tieforangene Früchte mit dunklem Fruchtstiel; schmackhaftes Fruchtfleisch.
  • Tiana F1: Mini-Butternut-Kürbissorte mit blassgelben, glockenförmigen Früchten; dunkles, wohlschmeckendes Fruchtfleisch; auch als Dekoration sehr beliebt.
  • Honeynut: der „Kleine Butternut“ mit kleinen, glockenförmigen Früchten; feste, orangene Schale erhöht seine Feldresistenz; das orangene Fruchtfleisch ist äußerst süß im Geschmack; resistent gegen Mehltau.
  • Futsu Black: kleine, plattrunde Früchte mit tiefer Rippung und vereinzelten Warzen; die Schale ist zunächst dunkelgrün und färbt sich später beige mit grauem Überzug; das orangene Fruchtfleisch ist sehr wohlschmeckend.
  • Longue De Nice: keulenförmige Früchte, die bereits im grünen Zustand gegessen werden können; ausgereift ist die Schale beige gefärbt; hervorragendes Fruchtfleisch.

Lagenaria vulgaris

  • Serpente Di Sicilia: italienische Sorte mit sehr länglichen Früchte und hellgrüner Schale; gelbes, festes Fruchtfleisch; früh- bis mittelfrüh.

Lagenaria siceraria

Diese Flaschenkürbisart gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und ist zum Essen bestens geeignet.

  • Herkuleskeule Snake: ausgefallene Kletterpflanze aus Süditalien mit bis zu 2 m langen, flaschenförmigen Früchten; sehr wohlschmeckend Fruchtfleisch, lässt sich wie Schmorgurken oder Zucchini zubereiten.

Cucurbita pepo

Der Gartenkürbis ist eine häufig verwendete Kürbisart, die durch ihr kletterndes oder kriechendes Wachstum auffällt. 2005 wurde sie zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Auch der Klassische Halloween Kürbis zum Schnitzen fällt in diese Klasse.

  • Pyza: auch als Spaghettikürbis bezeichnet; hellgelbe, ovale Fruchtform mit hellgelbem Fruchtfleisch, das nach dem Kochen in einzelne, Spaghetti-ähnliche Fasern zerfällt; ertragreiche Sorte.
  • Tiana: Sorte des Butternutkürbisses mit birnenförmiger Gestalt und hellgelbem Farbton; festes und schmackhaftes Fruchtfleisch; widerstandsfähig gegen Echten Mehltau; definitiv anbauwürdig!
  • Vegetable Spaghetti: länglich-ovale Früchte mit blassorangener Farbe und hellem Fruchtfleisch; italienische Sorte.
  • Gleisdorfer Ölkürbis: kleiner runder Kürbis mit gelber Schale und unregelmäßigen grünen Streifen; besonders beliebt sind die nussig schmeckenden Kerne, da diese keine Schale besitzen; auch als Prostata-Heilmittel eingesetzt.
  • Mandarin: Zier- und Speisekürbis mit gelb-oranger Schale und tiefer Rippung; lange haltbar und äußerst aromatisches Fruchtfleisch.
  • Tom Fox: der „klassische“ Halloween-Kürbis; Früchte wachsen in unterschiedlichen Formen und können bis zu 8 kg wiegen; ideal zum Schnitzen geeignet!
  • Spaghettikürbis: der Gartenspeisekürbis Vegetable Spaghetti hat seinen Namen auf Grund der Spaghetti-ähnlichen Fasern; Schale und Fruchtfleisch sind blassgelb gefärbt; ideal zur Begrünung von Komposthaufen geeignet.
  • Baby Bear: der „perfekte“ Mini-Kürbis mit satter orangener Schale; äußerst schmackhaftes Fruchtfleisch; auch für die Kultivierung im Topf oder auf dem Balkon geeignet.
  • Mikrowellenkürbis SC 415 F1: die tiefgelben Früchte mit orangenen Streifen sind äußerst dekorativ; gleichzeitig hoher Speisewert; nachdem die Samen herausgelöffelt wurden, kann der Kürbis für 5 Minuten in der Mikrowelle gegart und serviert werden.
  • Bush Delicata: buschförmig wachsende Sorte mit kleinen, länglichen Früchten und gelbgrün gestreifter Schale; sehr geschmackvolle Kürbissorte.
  • Pâtisson Blanc: flachrunde, blütenartige Früchte mit auffallender Schale in Schneeweiß.
  • Rondini: kleine, runde Früchte mit dunkelgrüner Schale und gelbem Fruchtfleisch.
  • Jack O’Lantern: klassischer Halloween-Kürbis; bestens zum Aushöhlen geeignet; auch als Suppe hervorragend im Geschmack.
  • Herakles: runde Ölkürbissorte mit gelber, gerippter Schale und blassen grünen Streifen; bildet viele, schalenlose Kerne zum Direktverzehr oder zur Herstellung von Kürbiskernöl.

Cucurbita maxima

Die Unterart der Riesenkürbisse liefert die größten Früchte im gesamten Pflanzenreich. Nicht nur der dekorative Wert dieser Riesen ist beachtlich, sondern auch die geschmackliche Vielfalt.

  • Green Delicious: alte Sorte, die vom Verein Arche Noah erhalten und vermehrt wird; sehr aromatisches, tiefgelbes Fruchtfleisch; definitiv anbauwürdig!
  • Delica (F1): frühreife Kürbissorte, mit grünen, runden Kürbissen; ertragreich, gut lagerbar und schmackhaft; italienische Sorte.
  • Berrettina Piacentina: italienische Kürbissorte mit grün-grauer Schale und gelb-orangenem Fruchtfleisch; früh- bis mittelfrühreif und extrem lange lagerbar.
  • Lunga Di Napoli: längliche, dunkelgrüne Schale mit hellgrünen Mustern; festes, orangenes Fruchtfleisch; italienische Sorte.
  • Marina Di Chioggia: sehr warzige, unebene, grau-grüne Schale; festes und tieforangenes Fruchtfleisch; altbewährte, italienische Kürbissorte.
  • Gialla Quintale: glatte, orangene Schale; gelbes und süßliches Fruchtfleisch; italienische Sorte.
  • Sweet Dumpling: äußerst dekorativer Speisekürbis mit cremeweißer Schale und dunkelgrünen Streifen; gelborangenes Fruchtfleisch hat einen kastanienähnlichen Geschmack.
  • Harvest Princess F1: der klassische Halloween-Kürbis im Miniformat.
  • Rouge tres hativ d`Etampes: flach-runde, breit gerippte Früchte vom Typ Roter Zehner mit leuchtend oranger Schale; besonders zartes und orangenes Fruchtfleisch.
  • Uchiki Kuri: Sorte vom Typ Hokkaido mit kleinen zwiebelförmigen Früchten; glatte, leuchtend orange gefärbte Schale; das orangerote Fruchtfleisch schmeckt köstlich nach Maronen.
  • Rouge vif d’Etampes: altbewährte Sorte aus dem Süden Frankreichs; die 5-7 kg schweren Früchte sind nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch wegen ihres aromatischen Fruchtfleischs in der Küche sehr beliebt; Früchte sind plattrund, die orangene Schale tief gerippt.
  • Crown Prince F1: die blaugraue Schale der plattrunden Früchte ist ein absoluter Hingucker für jeden Garten; das Fruchtfleisch ist hellorange gefärbt und überzeugt durch ein nussig-süßes Aroma.
  • Roter Zentner: eine der beliebtesten Speisekürbissorten mit großen plattrunden Früchten; die Schale ist ansprechend rotorange gefärbt; das rote Fruchtfleisch ist sehr schmackhaft und lange haltbar.
  • Laternenkürbis St. Martin: ovale, orange gefärbte Früchte; ideale Sorte zum Aushöhlen für Laternen oder zu Halloween; durch das feste und schmackhafte Fruchtfleisch auch sehr gut als Speisekürbis geeignet.
  • Gelber Zentner: Einmachsorte mit großen, gelben Früchten; sehr lange haltbar und mit leuchtend gelbem Fruchtfleisch.
  • Orange Agro: blassgelber, keulenförmiger Speisekürbis mit tieforangem Fruchtfleisch.
  • Red Kuri: Kürbissorte vom Typ Hokkaido, auch als Hubbard oder Carotakürbis bezeichnet; tropfenförmige Früchte leuchten auffallend orange; auch das Fruchtfleisch ist wegen des hohen Carotingehalts kräftig orange gefärbt und schmeckt herrlich nussig.
  • Amoro: kleine tiefgerippte Früchte vom Typ Hokkaido; orangene Schale ist sehr dünn und lässt sich leicht abschälen; das Fruchtfleisch ist sehr zart und aromatisch; auch zur Kultivierung in großen Kübeln oder Hochbeeten geeignet.
  • Bischofsmütze: auch bekannt als Türkenturban; charakteristische Form und die außergewöhnliche Färbung macht diesen Kürbis sehr dekorativ; auch sehr schmackhaft.
  • Blue Ballet: eher kleine, tropfenförmige Früchte mit graugrüner Schale; gelborangenes Fruchtfleisch hat ein delikates Maroni-Aroma; sehr gut lagerfähig.
  • Buttercup: abgeflachte, leicht eckige Früchte mit dunkelgrüner und harter Schale; Fruchtfleisch ist leuchtend orange, sehr cremig und hat ein leicht nussiges Aroma.
  • Green Hokkaido: kleine, plattrunde Sorte vom Hokkaido-Typ mit grüner Schale und gelborangem Fruchtfleisch.
  • Solor Db: Kürbissorte vom Hokkaido-Typ mit kleineren Früchten als Red Kuri.
  • Golden Hubbard: sehr feste, längliche Früchte mit vielen Warzen; Schale und Fruchtfleisch sind leuchtend orange gefärbt; sehr gut lagerfähig.
  • Vert Olive: tropfenförmige, olivenähnliche Früchte mit glatter, dunkelgrüner Schale; die Sorte wurde schon vor 1885 in Frankreich gezüchtet; festes Fruchtfleisch bekannt für seinen exzellenten Geschmack.
  • Gran Gigante: Gewinner der größten Speisekürbisse im Guinness-Buch der Rekorde; die Schale der runden Früchte ist orange gefärbt und gerippt; festes, gelborangenes Fruchtfleisch hat einen hohen Wasseranteil.
  • Yellow Pumpkin: runder Riesenkürbis mit glatter blassoranger Schale und einem Gewicht von ca. 30 kg; gelbes, festes Fruchtfleisch hat einen sehr hohen Wasseranteil; bestens zum Einlegen oder für Suppen geeignet.
  • Mini Hokkaido Zora: kompakter Wuchs ideal für Kultivierung im Topf; Fruchtfleisch hat ausgezeichnetes Aroma.
  • Jaune gros de Paris: runder Riesenkürbis mit glatter, blassgelber Schale; besonders geeignet für Nasskonservierung und zum Einlegen.
  • Fictor: Speisekürbis, der äußerlich sehr der Sorte „Solor“ ähnelt.

Zierkürbissorten: farbenfrohe, essbare & giftige

verschiedene Zierkürbisse Kürbisausstellung in Seegräben

Zierkürbisse sind in den verschiedensten Formen und Farben erhältlich [Foto: Mark Longair]

Cucurbita pepo

Bei den Zierkürbissen ist darauf zu achten, dass diese Sorten lediglich für dekorative Zwecke verwendet werden können und nicht zum Verzehr geeignet sind. Somit zählen sie nicht zu den essbaren Kürbissen, da sie den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin enthalten können.

  • Bicolor Pear: sehr dekorative, zweifarbige, birnen-, flaschenförmige Kürbisse; ideal zum Dekorieren.
  • Warzen Mix: einige Saatgutfirmen bieten unter dieser Bezeichnung eine Mischung aus verschiedenen Kürbissen mit einer sehr warzigen, unebenen Schale an.
  • Turbanmischung: Mischung aus Turbankürbissen, die besonders zur herbstlichen Dekoration sehr beliebt sind.
  • Schwanenhals: tiefgelb leuchtende, unebene, warzige Schale; birnenähnliche Form mit einem gekrümmten Hals.
  • Speckled Swan: Zierkürbis aus den Tropen mit mattgrüner Schale und dekorativen silbrigen Flecken; Sorte gehört zu den Flaschenkürbissen und entwickelt den charakteristischen gebogenen Schwanenhals.
  • Lagenaria siceraria: wächst in verschiedenen flaschenartigen Formen; nach dem Verholzen können die Früchte zu Vogelhäusern, Spielzeug usw. verarbeitet werden; speziell für ungünstige Klimate gezüchtet und im Topf kultivierbar.
  • Kronenförmige Mischung: Mischung aus krallen- und kronenähnlichen Früchten in verschiedenen, äußerst dekorativen Farben.
  • Indianische Mischung: Prachtmischung mit kleinen Früchten verschiedener Formen und Farben; perfekt zum Dekorieren.
  • Autumn Wings: Zierkürbis Mischung mit skurril geformten Früchten in auffälligen Farben; perfekt zur Herbstdekoration geeignet.
  • Malkürbis-Mischung: attraktive Dekoration ohne Schnitzen mit Messern; auf der glatten Schale dieser Mischung lassen sich kinderleicht Gesichter und Figuren malen.
  • Villa Kunterbunt: Zierkürbismischung aus farbenfrohen und formenreichen Sorten.
  • Flaschenkürbis-Mischung: enthält viele verschiedene kuriose, flaschenförmige Früchte.

Kürbissorten giftig: Sorten mit gefährlichen Bitterstoffen

Viele der kleinen, bunten Zierkürbissorten sind definitiv nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten gefährliche Bitterstoffe (Cucurbitacine). Auch bei selbstgezogenen Speisekürbissen aus dem eignen Garten sollten Sie vorsichtig, wenn Ihre Ernte einen bitteren Geschmack aufweist. Durch Rückmutationen oder Kreuzungen mit Wildsorten können die ausschlaggebenden Gene für die Bitterstoffe wieder in der Pflanze auftreten. In diesem Fall sollten Sie den Kürbis auf keinen Fall mehr essen. Wenn Früchte, die diese Bitterstoffe in hohem Maße enthalten, verzehrt werden, reagiert der menschliche Körper mit Übelkeit, Erbrechen und Darmbeschwerden. Anbei eine kurze Liste mit giftigen Kürbissen:

Folgende Kürbissorten sind giftig:

Kürbissorten essbar: Sorten ohne giftige Bitterstoffe

Trotz der Gefahr der Bitterstoffe, sind an sich die meisten Kürbissorten essbar und bestens zum Kochen geeignet. Von der Supermarktware (meisten zur Kürbisart “Gartenkürbis” zählend) geht grundsätzlich keine Gefahr aus. Und bei Kürbissen aus eigenem Anbau empfiehlt es sich, auf bitteren Geschmack zu achten. Bei geringsten Anzeichen von Bitterstoffen würden wir immer empfehlen, den Kürbis nicht zu essen und das bittere Stück sofort auszuspucken. Es geht schließlich um Ihre Gesundheit! Ebenfalls ist es ratsam, Speise- und Zierkürbisse im Garten nicht nah beieinander anzubauen, um eine Kreuzung der beiden Arten zu vermeiden. Befolgen Sie diese Tipps sollten die gefährlichen Bitterstoffe nicht zum Problem werden.

Folgende essbare Kürbissorten sind besonders beliebt:

Ein besonderer Dank an die Photographen: VasenkaPhotography, Urs Steiner, Adrian Scottow, Gwen Sylvester, Mark Longair, George P. Macklin, Lance Cheung (USDA), Vancouver Film School, Paula R. Lively, Mike McKay, Mark Longair, Amy G, VasenkaPhotography, Tim Sackton und David Boyle

Steffi

Die Studentin der Agrarwissenschaften hat sich schon sehr früh für regionale und saisonale Ernährung interessiert. Deswegen versucht sie sich auch im Anbau von Gemüse und Kräutern im eigenen Garten - mit Erfolg. Als begeisterte Hobbyköchin probiert sie gerne neues und exotisches aus.