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Kürbissorten: Essbare, giftige & altbewährte Sorten (Übersicht)

Es gibt mehr als den klassischen Halloween-Kürbis. Von essbaren Kürbissen zum Kochen bis zum giftigen Zierkürbis – wir stellen alle Sorten vor.

Jetzt, wo die Tage wieder kürzer und die Bäume bunter werden, beginnt die von vielen langersehnte Zeit der Kürbisse. Die meisten denken da natürlich sofort an den klassischen Halloween-Kürbis zum Schnitzen. Dabei hat die Art der Kürbisse (Cucurbita) noch so viel mehr zu bieten: Ob nun oranger, grüner, weißer oder gelber Kürbis, essbar wie der Butternut- oder Hokkaido-Kürbis, oder mit Bitterstoffen versehene Zierkürbisse. Um bei all den verschiedenen Kürbissorten den Überblick zu behalten, haben wir für Sie nachfolgend eine Übersicht zusammengestellt. Hier finden Sie für jeden Verwendungszweck die richtige Sorte – egal, ob Sie nun eine leckere Kürbissuppe kochen oder zu Halloween ein geschnitztes Kürbisgesicht als Dekoration aufstellen wollen.

Kürbissorten: Essbare Speisekürbisse

Gerade, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt und der Herbst auf dem Vormarsch ist, fallen einige exotische Lebensmittel, die eher dem Sommer angehören, aus unserem Speiseplan. Doch für Bedauern gibt es keinen Grund: Schließlich ist es jetzt Zeit für den Kürbis. Ob als leckere Kürbissuppe, im Kuchen oder einfach als Ofengemüse – Kürbis ist universell einsetzbar und überzeugt mit seinem feinen Geschmack und seiner schönen Farbe jeden Hobbykoch. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen die besten essbaren Kürbissorten zum Kochen.

Essbare Kürbissorten: Cucurbita moschata

Diese Unterart der Kürbisfamilie stammt ursprünglich aus Amerika. Mittlerweile hat sich aber eine Vielfalt an unterschiedlichsten Sorten gebildet. Die Farben reichen von Orange, Gelb bis zu Grün.

Kürbissorte Olga

Die Kerne der Ölkürbissorte Olga sind besonders schmackhaft [Foto: Nadezhda Kharitonova/ Shutterstock.com]

  • Quintale: Sehr groß und rund mit einer leichten Rippung; orange Schale mit essbarem Fruchtfleisch; 130-150 Tage.
  • Trompete von Albenga (auch: Tromba d’Albenga): Verschlungene Form; hellgrüner Farbton; gelbbraunes Fruchtfleisch; essbar, aber eher zur Deko geeignet; 130-150 Tage bis zur Ernte.
  • Violina: Italienische Sorte mit länglicher Fruchtform und gelbbraun-gerippter Schale; aromatisch und gut konservierbar; 130-150 Tage bis zur Ernte.
  • Rugosa Friulana: Frühreife, italienische Sorte mit länglichen, gelben und unebenen Früchten; Typ: Butternutkürbis.
  • Butternut/Avalon: Große, glockenförmige Früchte mit blasser Schale und einem intensiven süß-aromatischen Geschmack.
  • Muscat de Provence: Besonders aromatischer Speisekürbis; besitzt flachrunde, tief gerippte Früchte mit helloranger bis bräunlicher Schale; das feste Fruchtfleisch ist kräftig orange gefärbt und sehr schmackhaft; Sorte zeichnet sich auch durch lange Lagerfähigkeit aus.
  • Solor: Sehr robuste Sorte, die sich vor allem im Bio-Anbau bewährt hat; der hohe Carotingehalt färbt Früchte und Fruchtfleisch tief orange, daher auch beliebter Deko-Kürbis; festes und nussig-kernig schmeckendes Fruchtfleisch; Typ: Hokkaido.
  • Olga: Ölkürbissorte mit weicher, grün-gelber Schale; die schmackhaften Samen sind hüllenlos und enthalten hochwertiges Kürbiskernöl; die Kerne sollen eine heilende Wirkung auf Blasenleiden und Prostatabeschwerden haben.
  • Rocket F1: Speisekürbis mit handlichen, runden Früchten; leuchtend orange Farbe; ideal zur Dekoration geeignet; orange-gelbes Fruchtfleisch; zum Einmachen geeignet.
  • Big Max: Riesenkürbis mit hartschaligen, orangen Früchten; ideal zum Schnitzen von Kürbislaternen.
  • Atlantic Giant: Riesen-Speisekürbis; kann Rekordgewichte erbringen (Europarekord 2009 mit ca. 650 Kilo); hellorange Früchte; gelbes, wohlschmeckendes Fruchtfleisch; gut zum Einmachen geeignet.
  • Early Butter Nut F1: Speisekürbis mit blassen, glockenförmigen Früchten; süß-aromatisches Fruchtfleisch.
  • Sweet Jack F1: Runde, tieforange Früchte mit dunklem Fruchtstiel; schmackhaftes Fruchtfleisch.
  • Tiana F1: Mini-Butternut-Kürbissorte mit blassgelben, glockenförmigen Früchten; dunkles, wohlschmeckendes Fruchtfleisch; auch als Dekoration sehr beliebt.
  • Honeynut: „Kleiner Butternut“ mit glockenförmigen Früchten; feste, orange Schale erhöht seine Feldresistenz; das orange Fruchtfleisch ist äußerst süß im Geschmack; resistent gegen Mehltau.
  • Futsu Black: Kleine, plattrunde Früchte mit tiefer Rippung und vereinzelten Warzen; die Schale ist zunächst dunkelgrün, später beige mit grauem Überzug; köstliches oranges Fruchtfleisch.
  • Longue De Nice: Keulenförmige Früchte, die bereits im grünen Zustand gegessen werden können; ausgereift ist die Schale beige gefärbt; hervorragendes Fruchtfleisch.
  • Serpente Di Sicilia: Italienische Sorte mit sehr länglichen Früchte und hellgrüner Schale; gelbes, festes Fruchtfleisch; früh- bis mittelfrüh reif.

Essbare Kürbissorten: Lagenaria siceraria

Diese Flaschenkürbisart gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und ist zum Essen bestens geeignet.

  • Herkuleskeule Snake: ausgefallene Kletterpflanze aus Süditalien mit bis zu 2 m langen, flaschenförmigen Früchten; sehr wohlschmeckend Fruchtfleisch, lässt sich wie Schmorgurken oder Zucchini zubereiten.
  • Weinheber Kittenberger: Sorte kommt ursprünglich aus der Steiermark; Frucht wie ein Weinheber geformt; die jungen Früchte sind essbar; getrocknet kann die Frucht auch als Gefäß oder Musikinstrument verwendet werden.

Essbare Kürbissorten: Cucurbita pepo

Der Gartenkürbis ist eine der am häufigsten verwendeten Kürbisarten und fällt vor allem durch sein kletterndes oder kriechendes Wachstum auf. 2005 wurde er zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Auch der Klassische Halloween-Kürbis zum Schnitzen fällt in diese Klasse.

Viele Kürbisse der Sorte Bush delicata

Die länglichen Früchte der Bush Delicata sind sehr geschmackvoll [Foto: Terence Mendoza/ Shutterstock.com]

  • Pyza (auch: Spaghettikürbis): Hellgelbe, ovale Fruchtform mit hellgelbem Fruchtfleisch, das nach dem Kochen in einzelne, Spaghetti-ähnliche Fasern zerfällt; ertragreiche Sorte; ideal zur Begrünung von Komposthaufen geeignet.
  • Tiana: Birnenförmige Gestalt und hellgelbem Farbton; festes und schmackhaftes Fruchtfleisch; widerstandsfähig gegen Echten Mehltau; definitiv anbauwürdig; Typ: Butternutkürbis.
  • Vegetable Spaghetti: Italienische Sorte; länglich-ovale Früchte mit blassoranger Farbe und hellem Fruchtfleisch.
  • Gleisdorfer Ölkürbis: Kleiner runder Kürbis mit gelber Schale und unregelmäßigen grünen Streifen; besonders beliebt sind die nussig schmeckenden Kerne, da diese keine Schale besitzen; auch als Prostata-Heilmittel eingesetzt.
  • Mandarin: Zier- und Speisekürbis mit gelb-oranger Schale und tiefer Rippung; äußerst aromatisches Fruchtfleisch; lange haltbar.
  • Tom Fox: Der klassische Halloween-Kürbis; Früchte wachsen in unterschiedlichen Formen und können bis zu 8 kg wiegen; ideal zum Schnitzen geeignet.
  • Spaghettikürbis: der Gartenspeisekürbis Vegetable Spaghetti hat seinen Namen auf Grund der Spaghetti-ähnlichen Fasern; Schale und Fruchtfleisch sind blassgelb gefärbt; ideal zur Begrünung von Komposthaufen geeignet.
  • Baby Bear: Perfekter Mini-Kürbis mit satter oranger Schale; äußerst schmackhaftes Fruchtfleisch; auch für die Kultivierung im Topf oder auf dem Balkon geeignet.
  • Mikrowellenkürbis SC 415 F1: Tiefgelbe Früchte mit orangen Streifen, sehr dekorativ; hoher Speisewert; nachdem die Samen herausgelöffelt wurden, kann der Kürbis für 5 Minuten in der Mikrowelle gegart und dann serviert werden.
  • Bush Delicata: Buschförmig wachsende Sorte mit kleinen, länglichen Früchten und gelb-grüner, gestreifter Schale; sehr geschmackvolle Kürbissorte.
  • Pâtisson Blanc: Flachrunde, blütenartige Früchte mit auffallender Schale in Schneeweiß.
  • Rondini: Kleine, runde Früchte mit dunkelgrüner Schale und gelbem Fruchtfleisch.
  • Jack O’Lantern: Klassischer Halloween-Kürbis; bestens zum Aushöhlen geeignet; auch als Suppe hervorragend im Geschmack.
  • Herakles: Runde Ölkürbissorte mit gelber, gerippter Schale und blassen, grünen Streifen; bildet viele, schalenlose Kerne, die sich zum Direktverzehr oder zur Herstellung von Kürbiskernöl eignen.

Essbare Kürbissorten: Cucurbita maxima

Die Unterart der Riesenkürbisse liefert die größten Früchte im gesamten Pflanzenreich. Aber nicht nur der dekorative Wert dieser Riesen ist beachtlich, sondern auch die geschmackliche Vielfalt. Diese Kürbisart eignet sich nämlich auch zum Verzehr.

Riesenkürbisse Berrettina Piacentina

Die Sorte Berrettina Piacentina gehört zu den Riesenkürbissen [Foto: Korrakit Pinsrisook/ Shutterstock.com]

  • Green Delicious: Alte Sorte, die vom Verein Arche Noah erhalten und vermehrt wird; sehr aromatisches, tiefgelbes Fruchtfleisch; definitiv anbauwürdig.
  • Delica (F1): Frühreife italienische Kürbissorte, mit grünen, runden Kürbissen; ertragreich, gut lagerbar und schmackhaft.
  • Berrettina Piacentina: Italienische Kürbissorte mit grün-grauer Schale und gelb-orangem Fruchtfleisch; früh- bis mittelfrühreif und extrem lange lagerbar.
  • Lunga Di Napoli: Italienische Sorte mit länglichen Früchten; dunkelgrüne Schale mit hellgrünen Mustern; festes, oranges Fruchtfleisch.
  • Marina Di Chioggia: Altbewährte, italienische Kürbissorte; sehr warzige, unebene Schale mit grau-grüner Färbung.
  • Gialla Quintale: Italienische Sorte; glatte, orange Schale; gelbes und süßliches Fruchtfleisch.
  • Sweet Dumpling: Äußerst dekorativer Speisekürbis mit cremeweißer Schale und dunkelgrünen Streifen; gelboranges Fruchtfleisch hat einen kastanienähnlichen Geschmack.
  • Harvest Princess F1: Der klassische Halloween-Kürbis im Miniformat.
  • Rouge tres hativ d`Etampes: Flach-runde, breit gerippte Früchte mit leuchtend oranger Schale; besonders zartes, orangefarbenes Fruchtfleisch; Typ : Roter Zentner.
  • Rouge vif d’Etampes: Altbewährte Sorte aus dem Süden Frankreichs; 5 – 7 kg schwere, plattrunde Früchte mit tief gerippter, oranger Schale; äußerst dekorativ; wegen ihres aromatischen Fruchtfleischs in der Küche sehr beliebt.
  • Uchiki Kuri: Kleine, zwiebelförmige Früchte; glatte, leuchtend orange gefärbte Schale; das orangerote Fruchtfleisch schmeckt nach Maronen; Typ: Hokkaido.
  • Crown Prince F1: Die blaugraue Schale der plattrunden Früchte ist ein absoluter Hingucker für jeden Garten; das Fruchtfleisch ist hellorange gefärbt und überzeugt durch ein nussig-süßes Aroma.
  • Roter Zentner: Eine der beliebtesten Speisekürbissorten mit großen, plattrunden Früchten; die Schale ist ansprechend rotorange gefärbt; das rote Fruchtfleisch ist sehr schmackhaft und lange haltbar.
  • Laternenkürbis St. Martin: Ovale, orange gefärbte Früchte; ideale Sorte zum Aushöhlen für Halloween-Laternen ; durch das feste und schmackhafte Fruchtfleisch auch sehr gut als Speisekürbis geeignet.
  • Gelber Zentner: Einmachsorte mit großen, gelben Früchten; sehr lange haltbar und mit leuchtend gelbem Fruchtfleisch.
  • Orange Agro: Blassgelber, keulenförmiger Speisekürbis mit tieforangem Fruchtfleisch
  • Red Kuri (auch: Hubbard, Carotakürbis): Die tropfenförmige Früchte leuchten auffallend orange; auch das Fruchtfleisch ist wegen des hohen Carotingehalts kräftig orange gefärbt und schmeckt herrlich nussig; Typ: Hokkaido.
  • Amoro: Kleine, tiefgerippte Früchte; orange Schale ist sehr dünn und lässt sich leicht abschälen; das Fruchtfleisch ist sehr zart und aromatisch; auch zur Kultivierung in großen Kübeln oder Hochbeeten geeignet; Typ: Hokkaido.
  • Bischofsmütze (auch: Türkenturban): Ungewöhnliche Form bestehend aus einem runden, orangen Unterbau und einer Art grün-gestreiftem Hütchen obendrauf; sehr schmackhaft.
  • Blue Ballet: Eher kleine, tropfenförmige Früchte mit graugrüner Schale; das gelborange Fruchtfleisch hat ein delikates Maroni-Aroma; sehr gut lagerfähig.
Viele Kürbisse der Sorte Uchiki Kuri Hokkaido

Die Kürbissorte Uchiki Kuri schmeckt nach Maronen [Foto: Bernhard Richter/ Shutterstock.com]

  • Buttercup: Abgeflachte, leicht eckige Früchte mit dunkelgrüner, harter Schale; Fruchtfleisch ist leuchtend orange, sehr cremig und hat ein leicht nussiges Aroma.
  • Green Hokkaido:  Kleine, plattrunde Sorte mit grüner Schale und gelborangem Fruchtfleisch.
  • Solor: Vergleichbar mit ‚Red Kuri‘, jedoch kleinere Früchte; Typ: Hokkaido.
  • Golden Hubbard: Sehr feste, längliche Früchte mit vielen Warzen; Schale und Fruchtfleisch sind leuchtend orange gefärbt; sehr gut lagerfähig.
  • Vert Olive: Sorte wurde schon vor 1885 in Frankreich gezüchtet; tropfenförmige, olivenähnliche Früchte mit glatter, dunkelgrüner Schale; festes Fruchtfleisch, bekannt für seinen exzellenten Geschmack.
  • Gran Gigante: Gewinnersorte der größten Speisekürbisse im Guinness-Buch der Rekorde; die Schale der runden Früchte ist orange gefärbt und gerippt; festes, gelboranges Fruchtfleisch mit hohem Wasseranteil.
  • Yellow Pumpkin: Runder Riesenkürbis mit glatter, blassoranger Schale und einem Gewicht von ca. 30 kg; gelbes, festes Fruchtfleisch mit sehr hohem Wasseranteil; bestens zum Einlegen oder für Suppen geeignet.
  • Mini Hokkaido Zora: Kompakter Wuchs ideal für Kultivierung im Topf; Fruchtfleisch hat ausgezeichnetes Aroma.
  • Jaune gros de Paris: Runder Riesenkürbis mit glatter, blassgelber Schale; besonders geeignet für Nasskonservierung und zum Einlegen.
  • Fictor: Speisekürbis, der äußerlich sehr der Sorte ‚Solor‘ ähnelt.

Zierkürbissorten: Giftige Sorten zum Dekorieren

Bei Zierkürbissen sollte stets beachtet werden, dass sich diese Kürbissorten lediglich für dekorative Zwecke eignen und nicht verzehrt werden dürfen. Alle Zierkürbisssorten enthalten den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin und sind somit nicht essbar. Trotzdem lohnt sich der Anbau, da sie mit ihrer farbenfrohen Vielfalt jeden Garten bereichern und auch im Haus ein herbstliches Flair verbreiten. Folgende Kürbissorten eignen sich hervorragend zum Dekorieren.

Verschiedene Zierkürbisse

Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet [Foto: Ondrej Klofac/ Shutterstock.com]

Zierkürbissorten: Cucurbita pepo

Diese Kürbisart wurde schon vor 9000 Jahren in Südamerika kultiviert. Damals galt das Hauptinteresse natürlich vor allem dem Anbau als Nutz- und Speisepflanze. Neben den bereits genannten essbaren Sorten gibt es mittlerweile jedoch auch zahlreiche Zierkürbisssorten der Art Cucurbita pepo, die sich zwar nicht gut auf dem Teller, aber trotzdem gut auf dem Tisch machen.

  • Bicolor Pear: Birnen- und flaschenförmige Kürbisse mit Streifen; zur Hälfte dunkelgrün, zur Hälfte leuchtend gelb gefärbt; sehr dekorativ.
  • Warzen Mix: Einige Saatgutfirmen bieten unter dieser Bezeichnung eine Mischung aus verschiedenen Kürbissen mit einer sehr warzigen, unebenen Schale an.
  • Turbanmischung: Mischung aus Turbankürbissen, die besonders zur Dekoration im Herbst sehr beliebt sind.
  • Schwanenhals: Tiefgelb leuchtende, unebene, warzige Schale; birnenähnliche Form mit gekrümmtem Hals.
  • Speckled Swan: Sorte gehört zu den Flaschenkürbissen; Zierkürbis aus den Tropen mit mattgrüner Schale und dekorativen silbrigen Flecken; entwickelt den charakteristischen gebogenen Schwanenhals.
  • Kronenförmige Mischung: Mischung aus krallen- und kronenähnlichen Früchten in verschiedenen, äußerst dekorativen Farben.
  • Indianische Mischung: Prachtmischung mit kleinen Früchten in verschiedener Formen und Farben; perfekt zum Dekorieren.
  • Autumn Wings: Zierkürbismischung mit skurril geformten Früchten in auffälligen Farben; perfekt zur Herbstdekoration geeignet.
  • Malkürbis-Mischung: Attraktive Dekoration ohne Schnitzen mit Messern; auf der glatten Schale dieser Mischung lassen sich kinderleicht Gesichter und Figuren malen.
  • Villa Kunterbunt: Zierkürbismischung aus farbenfrohen und formenreichen Sorten.
  • Flaschenkürbis-Mischung: Enthält viele verschiedene kuriose und flaschenförmige Früchte.

Giftige Kürbissorten: Sorten mit gefährlichen Bitterstoffen

viele Zierkürbisse bunt

Zierkürbisse enthalten gefährliche Bitterstoffe [Foto: Tatiana Grozetskaya/ Shutterstock.com]

Viele der oben genannten bunten Zierkürbissorten sind definitiv nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten gefährliche Bitterstoffe (Cucurbitacine). Auch bei selbstgezogenen Speisekürbissen aus dem eignen Garten sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie bei Ihrer Ernte einen bitteren Geschmack feststellen. Durch Rückmutationen oder Kreuzungen mit Wildsorten können die ausschlaggebenden Gene für die Bitterstoffe nämlich wieder in der Pflanze auftreten. In diesem Fall sollten Sie den Kürbis auf keinen Fall essen. Das Verzehren von Früchten mit hohem Bitterstoffanteil kann zu Übelkeit, Erbrechen und Darmbeschwerden führen. Grundsätzlich sind alle gängigen Zierkürbissorten nicht essbar, folgende Sorten sind aber besonders giftig.

Giftige Kürbissorten:

Essbare Kürbissorten: Sorten zum Kochen

Aufgeschnittener Hokkaido auf Küchenbrett

Die meisten Kürbissorten eignen sich bestens zum Kochen [Foto: melima/ Shutterstock.com]

Trotz der Gefahr der Bitterstoffe, sind die meisten Kürbissorten eigentlich essbar und bestens zum Kochen geeignet. Von der Supermarktware, die meistens zur Art der Gartenkürbisse zählt, geht grundsätzlich keine Gefahr aus. Bei Kürbissen aus dem eigenen Anbau empfiehlt es sich, auf bitteren Geschmack zu achten. Bei geringsten Anzeichen von Bitterstoffen würden wir immer empfehlen, den Kürbis lieber nicht zu essen und das bittere Stück Ihrer Gesundheit zuliebe sofort auszuspucken. Um eine Kreuzung verschiedener Kürbisarten zu vermeiden, ist es ratsam, Speise- und Zierkürbisse im Garten nicht nah beieinander anzubauen. So können Ihnen die gefährlichen Bitterstoffe nicht zum Verhängnis werden. Folgenden Sorten können Sie bedenkenlos kochen und verzehren.

Essbare Kürbissorten:

Steffi

Ich studiere momentan im schönen Weihenstephan Agrarwissenschaften. Neben dem Gärtnern (ich baue vor allem Gemüse und Kräuter an) schlägt mein Herz auch besonders für die Tierwelt. Egal, ob Hund, Meerschwein, Igel oder Biene – alle sollen sich in meinem Garten wohlfühlen.
Lieblingsobst: Wassermelonen und Himbeeren
Lieblingsgemüse: Kartoffeln

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