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Herbstblumen: Die 10 schönsten für Ihren Garten

Der Frühling ist die Zeit der Blumen? Falsch gedacht! Wir zeigen Ihnen zehn Blumen, die auch noch im Herbst ihren Blütenzauber verbreiten.

Korb mit Kürbissen und Blumen im Herbst auf Terasse

Auch im Herbst sind Blumen ein Hingucker [Foto: Nika Art/ Shutterstock.com]

Der Herbst ist ja schon von allerlei Farben geprägt: Vor allem die bunten Büsche und Bäumen sorgen in den Gärten für einen optischen Hingucker. Doch zwischen den vielen bunten Blättern vergessen viele, dass auch die Blumen im Herbst nicht untätig sind. Tatsächlich entfalten viele Blumen ihre ganze Schönheit erst, wenn auch die ersten Blätter fallen. Nachfolgend finden Sie die 10 besten Herbstblumen für Ihren Garten.

10. Herbstblume: Herbst-Astern

Herbstaster rosa im Garten

Herbstastern sind die Herbstblumen schlechthin [Foto: Wicked Digital/ Shutterstock.com]

Egal, ob klassisches Weiß oder aufregendes Rot: Astern (Symphyotrichum) sind die Herbstblumen schlechthin. Dabei variiert ihre Blüte aber beträchtlich. Je nach Sorte blühen sie vom Frühling bis in den November hinein. Mit der richtigen Sortenwahl können Sie so beinahe das ganze Jahr die wunderschönen Blumen in ihrem Beet blühen sehen. Die Alpen-Aster (Aster alpinus) beginnt beispielsweise bereits im Mai zu blühen, die Berg-Aster (Aster amellus) übernimmt dann den Sommer. Doch ist und bleibt der Herbst die Jahreszeit der Aster: Myrten-, Kissen-, oder Raublatt-Aster (Symphyotrichum ericoides, Aster dumosus und Symphyotrichum novae-angliae) sorgen jetzt für bunte Beete und bieten auch noch Insekten eine der letzten Nahrungsquellen vor dem Winter. Gleichzeitig sind Astern auch noch überaus pflegeleicht – was wünscht man sich mehr?

9. Herbstblume: Chrysanthemen

Chrysanthemen weiß im Garten

Chrysanthemen leuchten im Herbst besonders schön [Foto: plg photo/ Shutterstock.com]

Besonders farbenfroh leuchten im Herbst die Chrysanthemen (Chrysanthemum) und machen damit fast den bunten Herbstblättern selbst Konkurrenz. Dabei ist besonders die Topfchrysantheme (Chrysanthemum frutescens) als Balkonpflanze beliebt. Aber auch im Beet macht sie keine schlechte Figur. Doch damit die Chrysantheme auch ihre ganze Pracht entfalten kann, ist die richtig Pflege wichtig: So sollte die Pflanze täglich gegossen werden, ansonsten hängen ihre großen Blätter schnell schlapp herab. Nach der Blüte sollten die Pflanzen dann zurückgeschnitten und die Wurzelballen mit Laub oder Tannenzweigen vor Frost geschützt werden. Im Sommer freut sich die Chrysantheme über etwas Dünger und belohnt Sie zum Herbst wieder mit ihrer schönen Blüte.

8. Herbstblume: Dahlien

rote und gelbe Dahlien im Garten

Dahlien blühen bis zum ersten Frost [Foto: Galina Gutarin/ Shutterstock.com]

Mit zigtausenden verschiedenen Arten ist die Dahlie (Dahlia) wohl eine der vielfältigsten Pflanzengattungen überhaupt. Bei den Dahlien gibt es dabei fast nichts, was es nicht gibt. Ob weiß, gelb oder pink, als einfache Blume, runder Ball oder stacheliger Kaktus: Die Vielfalt an Formen und Farben ist einfach überwältigend. Im Garten blühen die bunten Pflanzen von Juni bis zum ersten Frost und verzaubern so nicht nur den Herbst. Leider sind Dahlien aber nicht winterhart: Nach dem ersten Frost sollten daher die oberirdischen, verblühten Pflanzenteile auf etwa 6 cm gekürzt und die Knolle ausgegraben werden, welche im Haus überwintern kann.

7. Herbstblume: Fetthenne

Fetthenne im Garten

Die Fetthenne entfaltet erst im Herbst ihre volle Schönheit [Foto: Flower_Garden/ Shutterstock.com]

Der Name Fetthenne (Sedum) hört sich alles andere als elegant und schön an – in Wirklichkeit ist die Fetthenne aber ein richtiger Hingucker. Mit ihren zahlreichen kleinen Blüten, die erst im Herbst ihre volle Schönheit entfalten, stiehlt die Fetthenne manch anderer Pflanze die Show. Doch nicht nur das macht die Fetthenne zu einer perfekten Pflanze für das herbstliche Blumenmeer. Die Fetthenne ist zusätzlich noch sehr robust und genügsam und gedeiht auch mit wenig Pflege unwahrscheinlich gut. Außerdem ist eine Vielzahl von Sorten mehrjährig sowie winterhart und verschönert so über viele Jahre unsere Beete.

6. Herbstblume: Herbst-Anemonen

rosa Herbst-Anemone im Garten bei Sonnenschein

Herbst-Anemonen sind ein Muss unter den Herbstblumen [Foto: ranmaru/ Shutterstock.com]

Filigran und wunderschön: Die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) ist einfach ein Muss unter den Herbstblumen. Ihre zarten Blüten erstrahlen dabei von Juli bis in den Oktober in Weiß, Rosa oder Rot. Auch die weißen Fruchtstände, die viele Sorten im Herbst bilden, sind äußerst dekorativ. Im Gegensatz zu vielen anderen Herbstpflanzen mögen die Herbst-Anemonen einen halbschattigen Standort, können aber auch in der Sonne gedeihen. Wichtig für sie ist vor allem eine ausreichende Versorgung mit Wasser – Staunässe sollte trotzdem vermieden werden. Ansonsten sind die Herbst-Anemonen jedoch recht robust. Beim Wachstum ist die Herbst-Anemone (am Anfang) recht langsam: Beinahe zwei Jahre braucht sie, um richtig anzuwachsen. Danach bildet die Herbst-Anemone aber Ausläufer und kann sich relativ schnell großflächig ausbreiten, wenn man sie nicht regelmäßig teilt.

5. Herbstblume: Silberkerze

Silberkerzen im Garten

Die Silberkerze kann bis zu 2m hoch werden [Foto: yakonstant/ Shutterstock.com]

Auch wenn die Silberkerze (Actaea) im Volksmund schnöde „Wanzenkraut“ oder „Frauenwurzel“ genannt wird, ist die Pflanze alles andere als ein fades, unauffälliges Gewächs. Besonders Freunde von klassischer Eleganz verzaubert die Silberkerze mit ihrer weißen, creme oder rosa Farbe und den filigranen Blüten. Doch trotz ihrer unauffälligen Grazie sticht die Silberkerze mit einer Wuchshöhe von 120 bis 200 cm und ihren wunderschönen Blütenkerzen sofort jedem Menschen ins Auge. Je nach Sorten zeigen die Silberkerzen ihre schönen Blüten von Juni bis in den Oktober. Ihre Pflege ist für eine solche Schönheit dagegen eher unkompliziert: Die Silberkerze ist sehr ausdauernd sowie robust und braucht daher nur wenig Aufmerksamkeit.

4. Herbstblume: Wasserdost

Wasserdost mit Schmetterling

Wasserdost zieht Bienen und Schmetterlinge magisch an [Foto: onlyChange Photography/ Shutterstock.com]

Beim Wasserdorst (Eupatorium) ist der Name Programm: Besonders als Teich- oder Randbepflanzung wird er gerne verwendet. Bei über 40 bekannten Sorten, ist aber für jeden Garten etwas dabei: So variiert die Größe der Pflanzen von 80 cm bis zu 300 cm. Aber auch bei den Farben ist von zartem Rosa über reines Weiß bis zum kräftigen Blau alles vorhanden. Aus den filigranen Einzelblüten bilden sich dabei röhrenförmige Blütenkörbchen, welche sich wiederum doldenartig zusammensetzten und die Pflanze zu einem echten Blickfang verwandeln. Auch nützliche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge werden vom Wasserdost beinahe magisch angezogen. So ist der Wasserdost nicht nur eine wunderschöne Herbstblume, sondern hilft auch den kleinen Insekten, ihre Wintervorräte aufzustocken.

3. Herbstblume: Zinnien

Zinnien bunt im Garten

Zinnien ähneln ein wenig den Dahlien [Foto: unverdorben jr/ Shutterstock.com]

Zwar sind die Zinnien (Zinnia) nicht so bekannt wie viele andere Herbstblumen – ihr Äußeres steht diesen jedoch in Nichts nach. Zinnien gibt es in allerlei Farbvariationen und ähneln mit ihrer Blütenform Ball-Dahlien oder Chrysanthemen. Gerade für farbenfrohe Gärten ist die Zinnie damit ein absolutes Muss. Aber auch sonst mach die sonnenliebende Pflanze eine gute Figur: Von Juli bis Oktober blühen die schönen Blumen in all ihrer Pracht und verschönern so wirklich jeden Garten. Auch ist die Zinnie sehr pflegeleicht und lässt sich ohne Probleme anbauen. Nur Staunässe mag sie gar nicht, mit Trockenheit kommt sie dagegen gut aus. Leider ist die Zinnie aber nicht winterhart und muss jedes Jahr neu eingesät werden, um den Garten zu verschönern.

2. Herbstblume: Sonnenblume

Sonnenblumen

Sonnenblumen blühen bis in den Oktober hinein [Foto: Saori Baba/ Shutterstock.com]

Wer den langen Sonnenschein aus dem Sommer jetzt schon vermisst, kann sich einfach eine kleine Sonne in den Garten holen. Die Sonnenblume (Helianthus annuus) ist wohl jedem Kind bekannt und strahlt auch bei trübem Wetter fast so schön wie ihre Namensgeberin. Besonders ihre kräftig gelben Blüten, aber auch ihre stattliche Höhe von bis zu 3 m macht die Sonnenblume zu einer der Herbstblumen schlechthin. So blüht sie von Juni bis in den Oktober hinein. Aber nicht nur im Garten macht die Sonnenblume eine gute Figur: Auch als Ausgangsmaterial für Dekorationen ist die Sonnenblumen heiß begehrt. Und in der Küche entfaltet die Blume dann ihr volles Potenzial – im September können die leckeren Sonnenblumenkerne geerntet werden, die als Müsli, Brot aber auch als Knabberei für Zwischendurch hervorragend schmecken.

1. Herbstblume: Heiden

Heiden Erica Ericaceae

Die Blüten der Heide bleiben im Knospenstadium und blühen nicht auf [Foto: rame435/ Shutterstock.com]

Sie zählen zwar nicht zu den Pflanzen mit den größten Blüten, trotzdem gehört Heide in jeden guten Herbstgarten. Das liegt nicht nur daran, dass die Pflanze äußerst dekorativ ist – Sorten wie die Glocken-Heide (Erica gracilis) blühen erst dann, wenn die meisten Blumen schon ihre Köpfe hängen lassen. Von September bis in den Dezember leuchtet die Heide mit ihren kleinen Blüten und verschönert jedes Beet. Aber auch die Besenheide (Calluna vulgaris) ist für einen schönen Herbstgarten nicht zu verachten. Ihre Blüte beginnt im August und dauert bis in den November. Das Besondere dabei: Die Blüten bleiben im Knospenstadium und blühen nicht auf. Folglich können die kleinen Farbtupfer auch nicht verblühen und sind selbst an trüben Tagen ein echter Lichtblick.

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