Gartentrends 2024: Die besten Trends im Überblick

Alina
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Seit mehreren Jahren pflanze ich hobbymäßig in meiner Freizeit viel verschiedenes Gemüse an, wodurch ich letztendlich zu dem Studiengang Gartenbau an der Hochschule in Freising gefunden habe. Ich bin davon fasziniert, die Pflanzen vom Samen bis zur Frucht wachsen zu sehen und am Ende die Ernte zu verarbeiten.

Lieblingsobst: Kirschen und Erdbeeren
Lieblingsgemüse: Kartoffeln, Tomaten und Knoblauch

Wir stellen die Top 10 Gartentrends für das Jahr 2024 vor und zeigen, was in der neuen Gartensaison angesagt ist – von Nützlingen als Schädlingsbekämpfung über digitale Helfer bis hin zum XXL-Indoor-Dschungel.

Gemüse aus dem Garten
Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Selbstversorgung aus dem Garten [Foto: Jacob Lund/ Shutterstock.com]

Eine neue Gartensaison bringt immer spannende Trends mit sich. Dabei geht es 2024 unter anderem um mehr Nachhaltigkeit durch das Unterstützen der Artenvielfalt und den Verzicht auf Torf oder synthetische Dünger. Aber auch das Anlegen eines eigenen Selbstversorgergartens oder das Gestalten eines möglichst naturnahen Gartens sind große Themen im Jahr 2024.

1. Indoor-Dschungel XXL

Der Trend vom Indoor-Dschungel ist zugegebenermaßen nicht neu. In diesem Jahr erreicht er aber noch einmal ganz neue Dimensionen – und zwar in der Form von XXL-Zimmerpflanzen. Diese Riesen unter den Zimmerpflanzen sind die perfekte Ergänzung für eine gemütliche Wohnung.

Frau in Wohnzimmer mit XXL-Geigenfeige
XXL-Zimmerpflanzen lassen das Zuhause zum Leben erwecken

In unserem Online Shop können Sie eine Auswahl von XXL-Zimmerpflanzen kaufen, die Ihre Wohnung mit ihrer beeindruckenden Größe in ein grünes Paradies verwandeln: Von der majestätischen Geigenfeige, über die tropische Baumstrelitzie, bis zum charmanten Fensterblatt.

2. Naturnaher Garten: Der Natur ihren Lauf lassen

Naturnahe Gärten stellen nicht nur aus ökologischer Sicht eine Bereicherung dar, da sie die Artenvielfalt und die Biodiversität fördern – sie können zusätzlich so gestaltet werden, dass der Pflegeaufwand sehr gering ausfällt. Also sollten sich auch diejenigen, die nicht viel Zeit für größere Gartenarbeiten haben, überlegen, ihren Garten der Natur anzupassen und ihr gegebenenfalls sogar zu überlassen. Bienenfreundliche Bodendecker können zum Beispiel eingesetzt werden, um größere oder kleinere Flächen abzudecken und diese pflegeleicht zu gestalten. Generell ist es sinnvoll, verschiedene, insektenfreundliche Wildstauden und Wildgehölze zu verwenden.

Trockensteinmauer im Garten
Auch eine Trockensteinmauer bietet Unterschlupf für Tiere und Insekten [Foto: Yolanta/ Shutterstock.com]

Wer der Natur im Garten freien Lauf lassen möchte, sollte sich mit dem Blackbox Gardening beschäftigen. Dabei werden Pflanzen ausgewählt, die sich selbst vermehren und im Garten verbreiten. Zu einem Naturgarten gehört ebenso das Schaffen von Rückzugsorten für Tiere und Insekten. Nistkästen oder Insektenhotels selbst zu bauen, ist nicht schwer. Auch ein kleiner Steinhaufen, in dem sich Blindschleichen und bestimmte Insekten gerne einquartieren, ist schnell angelegt. Im Herbst sollte das Falllaub auf einem Haufen liegen gelassen werden, um Igeln einen Unterschlupf zu bieten. Wie Sie Ihren Naturgarten im Herbst noch verbessern können, haben wir in einem weiteren Artikel ausführlich beschrieben.

3. Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung

Es ist nichts Neues, dass unter dem Einsatz bestimmter Pflanzenschutzmittel auch Nützlinge wie Bienen leiden, weil sie die Insektizide zum Beispiel über den Nektar aufnehmen. Eine effektive und sinnvolle Alternative ist die biologische Schädlingsbekämpfung mit Nützlingen. Hierbei werden weder Menschen noch Bienen oder Pflanzen geschädigt. Außerdem muss man sich beim späteren Verzehr des Gemüses keine Gedanken über mögliche Rückstände von giftigen Pflanzenschutzmitteln machen. In unserem Online Shop, können Sie Nützlinge kaufen, die gegen verschiedenste Schädlinge eingesetzt werden können. Gegen Blattläuse (Aphidoidea) werden zum Beispiel die Larven des Marienkäfers (Coccinella septempunctata) oder der Marienkäfer selbst eingesetzt. Gegen Trauermücken (Sciaridae) hilft der Einsatz von Nematoden (Steinernema feltiae), welche über das Gießwasser ausgebracht werden. Auch vorbeugend können die Nematoden zum Einsatz kommen: Unsere Plantura Nematoden-Kapseln legt man einfach in 2 cm tiefe Löcher in die Pflanzerde. Über mehrere Wochen hinweg lösen sich die Kapseln auf und die Nematoden werden Stück für Stück befreit – und parasitieren dann die vorhandenen Trauermückenlarven.

Nematoden-Kapseln zur Trauermücken-Prävention
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Um ein paar dieser nützlichen Insekten in Ihren Garten zu locken, empfiehlt es sich, ein Insektenhotel aufzustellen. Dieses bietet den kleinen Helfern Unterschlupf und Wohnraum.

Insektenhotel aus Holz
Insektenhotels lassen sich ganz einfach selbst basteln und sehen auch noch nett aus [Foto: Halfpoint/ Shutterstock.com]

4. Digitale Helfer nutzen

Für Hobbygärtner und im professionellen Bereich steht eine immer besser entwickelte Technik zur Verfügung, die Sie beim Anbau unterstützt. Zum Beispiel lässt sich eine Anbauplanung praktisch über Programme oder Apps erledigen. Selbst Anwendungen, die beim Erkennen von Pflanzen helfen, werden immer besser. Unsere kostenlose Plantura App verwandelt Ihr Handy in Sekundenschnelle in einen Pflanzenscanner, mit dem Sie unbekannte Gewächse bestimmen können. Darüber hinaus gibt es in unserer App noch viele weitere, spannende Funktionen und täglich neue Inspiration. In der Anwendung lassen sich zum Beispiel Erinnerungen an die To-dos Ihres Gärtneralltags einstellen. Außerdem können Sie sich ständig neu von unseren Artikeln inspirieren lassen – und das alles kostenlos und immer griffbereit.

Plantura App
Mit unserer Plantura App sind die relevanten Gartenarbeiten immer griffbereit

5. Balkon-Oase gestalten

Wer keinen Garten sein Eigen nennen kann, muss noch lange nicht auf eine Pflanzen-Oase zu Hause verzichten! Auch auf dem Balkon kann man sich seinen grünen (oder farbenfrohen) Ort der Entspannung schaffen und mit zahlreichen Blumen und Sträuchern den Außenbereich in ein duftendes Paradies verwandeln. Wer keine Lust auf Zierpflanzen hat, kann sich stattdessen einen leckeren Naschbalkon pflanzen. Zahlreiche Gemüsearten oder Beeren lassen sich nämlich ebenfalls wunderbar auf dem Balkon anbauen. Inspiration zu passenden Pflanzen für den eigenen Balkon können Sie in unserem Online Shop finden. Dort können Sie eine große Auswahl an Balkonpflanzen kaufen – egal ob schmackhafte Beeren oder reich blühende Blumen, da ist für jeden das Richtige dabei.

 Balkon voller Blühpflanzen
Der eigene Balkon kann durch Balkonblumen und weiteren Pflanzen zur echten Wohlfühl-Oase werden [Foto: Isa Long/ Shutterstock.com]

6. Auf Torf und Mineraldünger verzichten

Wer mit gutem Gewissen gärtnern möchte, sollte bei der Wahl von Erden und Düngern ein paar Punkte beachten. Besonders die Nutzung von torffreien beziehungsweise torfreduzierten Substraten kann große Mengen CO2 einsparen. Denn die Moore, welche beim Abbau von Torf zerstört werden, sind wertvolle CO2-Speicher und damit unbedingt schützenswert. Glücklicherweise gibt es alternative Materialien wie Kokosmark, Holzfasern oder Kompost für den Gartenbedarf. Auch unsere Plantura Bio-Erden sind selbstverständlich torffrei oder torfreduziert und sparen so im Vergleich zu herkömmlichen Erden bis zu 60 % CO2 ein.

Plantura Bio-Tomatendünger
Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an vornehmlich organischen Düngern

Beim Düngerkauf lohnt es sich, auf vornehmlich organische Produkte zu setzen. Diese fördern im Gegensatz zu mineralisch-synthetischen Düngern wie Blaukorn den Humusaufbau sowie ein aktives und vielfältiges Bodenleben. Zudem ist eine zu hohe Dosierung von organischen Düngern kaum möglich. Bei den schnellwirkenden Kunstdüngern hingegen können überschüssige Nährstoffe ins Grundwasser ausgewaschen werden und auch den Pflanzen selbst schadet eine Überdosierung. Unsere Plantura Bio-Dünger sind deshalb alle vornehmlich organisch oder rein organisch und zudem für den biologischen Landbau zugelassen.

7. Gartentiere unterstützen

Nicht nur im Sinne des Umweltschutzes lohnt es sich, Gartentiere zu unterstützen. Finden sich beispielsweise zahlreiche Insekten im Garten ein, so können diese die Befruchtungsrate der Nutzpflanzen erhöhen oder ungewollte Schädlinge vertreiben. Wer eine Nützlingswiese im Garten anlegt, unterstützt Bienen, Schmetterlinge und Co. mit reichlich Futter und einem wertvollen Lebensraum. Dafür eignen sich beispielsweise unsere Plantura insektenfreundlichen Saatgutmischungen hervorragend, die sogar auf dem Balkon ausgesät werden können.

Plantura Bienenweide
Eine Bienenweide ist nicht nur nützlich, sondern auch ein wunderschöner Anblick

Wildvögel sind ebenfalls regelmäßige Besucher in heimischen Gärten und fühlen sich dort mitunter richtig wohl. Außerdem spielen Vögel bei der Bekämpfung oder bei der Kontrolle von Schadinsekten eine sehr wichtige Rolle. Bereits mit wenigen Kniffen verwandeln Sie Ihren Garten in einen reichen Lebensraum für die kleinen, bunt gefiederten Tiere und unterstützen dadurch die Wildvogelpopulation.

Durch das Angebot von vogelfreundlichen Pflanzen, Nistkästen oder einer Wasserstelle können Sie zahlreiche Gartenvögel anlocken und ihnen ein Zuhause geben. Insektenfressende Arten wie beispielsweise die Mehlschwalbe oder die Mönchsgrasmücke profitieren außerdem von einem lebendigen und insektenfreundlichen Garten. Samenfressende Vögel wie Stieglitz oder Grünfink kann man mit zusätzlichem Vogelfutter unterstützen. Unser Plantura Ganzjahresfutter zum Beispiel ist speziell für die ganzjährige Fütterung entwickelt worden und bietet einer Vielzahl an Gartenvögeln eine ausgewogene und energiereiche Ernährung.

8. Auf Vielfalt setzen

Der Garten ist mehr als nur ein Ort voller Pflanzen – er bietet auch einen Lebensraum sowie Nahrung für verschiedenste Insekten. Mit einer vielfältigen Auswahl an unterschiedlichen Pflanzen erschafft man also nicht nur ein farbenfrohes Zuhause, sondern unterstützt auch maßgeblich Bienen, Schmetterlinge und Co.

Schmetterling auf rosa Sonnenhut-Blüte
Durch einen vielfältig gestalteten Garten bietet man vielen verschiedenen Insekten ein Zuhause [Foto: Media Marketing/ Shutterstock.com]

9. Selbstversorgergarten starten

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten ernten zu können, bringt einige Vorteile mit sich: Man kann seine Nahrung nach eigenen Prinzipien, also zum Beispiel ökologisch und unbehandelt, anbauen und lernt, das Essen wertzuschätzen, wenn man es selbst erzeugt hat. Gerade in Zeiten, in denen in der Gesellschaft Unsicherheiten wegen hoher Preise für Lebensmittel oder wegen Engpässen bei der Versorgung bestehen, gibt ein Selbstversorger-Balkon oder -Garten etwas Sicherheit, da man ein wenig unabhängiger ist.

Garten zur Selbstversorgung
Der Anbau des eigenen Gemüses kann außerdem Spaß machen [Foto: Gardens by Design/ Shutterstock.com]

Bevor man mit dem Gemüseanbau beginnt, ergibt es Sinn, die eigenen Vorstellungen zuerst einmal in Form eines Anbauplans auf einem Blatt Papier festzuhalten. Dazu gehören Überlegungen, welche Kulturen man eigentlich anbauen möchte und auf wie viel Fläche. Wer noch wenig Erfahrung mit dem Anbau von Gemüse hat, startet am besten mit anfängerfreundlichen Kulturen wie zum Beispiel Bohnen (Phaseolus vulgaris), Radieschen (Raphanus sativus var. sativus), Knoblauch (Allium sativum), Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina), Kräutern und Kartoffeln (Solanum tuberosum). Worauf es beim Anlegen der Gemüsebeete ankommt, erfahren Sie in unserem Artikel darüber. Für diejenigen, die gerne Eier essen, spielt womöglich auch der Gedanke an Hühnerhaltung eine Rolle. Was dabei alles beachtet werden muss und ob es in Ihrer Situation überhaupt sinnvoll ist, Hühner zu halten, lesen Sie in unserem Artikel über Hühner im Garten. Ein paar Beerensträucher oder Obstgehölze ergänzen den Selbstversorgergarten sehr gut und lassen sich mit einer guten Anleitung erfolgreich pflanzen.

10. Gemeinsam gärtnert es sich besser

Das Gärtnern verbindet Menschen jeden Alters und schafft eine besondere Gemeinschaft. Ob durch das liebevolle Gestalten von Straßenbeeten oder das gemeinschaftliche Gärtnern im Hinterhof mit Nachbarn – diese Aktivität fördert nicht nur die Verbundenheit zur Natur, sondern auch das Miteinander in der Nachbarschaft. Es ist ein Hobby, das Groß und Klein zusammenbringt, gegenseitige Unterstützung ermöglicht und die Vielfalt der Natur in unseren Alltag integriert.

Familie bepflanzt gemeinsam ein Hochbeet
Gemeinsames Gärtnern ist nicht nur im Garten ersichtlich, sondern bringt auch auf persönlicher Ebene viele Vorteile mit sich [Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock.com]

Zum Abschluss wünschen wir Ihnen ein schönes neues Gartenjahr und sind schon gespannt, wie sich unsere 10 Gartentrends für 2024 in Ihren Gärten durchsetzen werden.

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