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Pflanzen für dunkle Räume: Welche Zimmerpflanzen brauchen wenig Licht

Pflanzen benötigen Licht, um Fotosynthese zu betreiben. Einige kommen aber auch mit weniger Sonnenstrahlung zurecht. Welche Pflanzen für dunkle Räume geeignet sind, erfahren Sie hier.

Pflanzen für dunkle Räume
Auch in dunklen Räumen können bestimmte Zimmerpflanzen hervorragend gedeihen [Foto: Pixel-Shot/ Shutterstock.com]

Dunkle Ecken hat so gut wie jede Wohnung. Düster muss es jedoch auf keinen Fall aussehen! Mit ein paar Zimmerpflanzen, die wenig Licht benötigen, hübschen Sie Ihre Räumlichkeiten auf. Da selbst dunkle Räume unterschiedlich hell sind, stellen wir Ihnen im Folgenden eine große Auswahl an Pflanzen vor, die in halbschattigen bis schattigen Räumen ohne direktes Sonnenlicht gut gedeihen.

Kleine Zimmerpflanzen für dunkle Räume

1. Bubikopf

Der Bubikopf (Soleirolia soleirolii), ursprünglich von Sardinien und Korsika stammend, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die kriechend als Bodendecker oder hängend in Töpfen gehalten werden kann. Die fädigen Stängel werden bis zu 50 cm lang und können sich auf bis zu 25 cm Höhe buschig auftürmen.

Bubikopf in einer Blumenampel
Der dicht bewachsene Bubikopf macht sich gut in einer Blumenampel [Foto: Amelia Martin/ Shutterstock.com]

Standort: Flur, Schlafzimmer, Treppenhaus

  • Hell bis halbschattig
  • Luftig
  • Zimmertemperatur und kühler, im Winter mindestens 5 °C, im Sommer optimalerweise maximal 15 °C
  • Hochwertige Blumenerde mit organischem Nährstoffvorrat wie zum Beispiel unsere
    Plantura Bio-Universalerde

Pflege:

  • Durch regelmäßiges Gießen stets feucht halten, dabei Blätter nicht benetzen
  • Von März bis August alle 4 Wochen mit organischem Flüssigdünger versorgen
  • Umtopfen im Frühjahr in breite, flache Gefäße oder Ampel-Töpfe mit gutem Wasserabfluss

Schadbilder:

  • Lange Triebe durch allzu dunklen sowie zu warmen Standort
  • Absterbende Spitzen wegen trockener Erde
  • Mittig verkahlende Pflanzen sind überaltert und können im Frühjahr geschnitten werden

Vermehrung: Im Frühjahr teilen oder Stecklinge gemeinsam in lockere, leicht saure Erde eintopfen

Tipp: Trockenheit und Staunässe vermeiden! Um die Kugelform zu behalten, kann man den Bubikopf bei Bedarf schneiden.

2. Efeutute

Die Efeutute (Epipremnum aureum) ist eine immergrüne Kletterpflanze, die Luftwurzeln ausbildet. Sie gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) und blüht nur selten. Epipremnum aureum ist eine wunderbare Hängepflanze für Standorte mit wenig Licht.

Efeutute als Hängepflanze
Die Efeutute stammt aus der Pazifik-Region [Foto: Riyan prastyo / Shutterstock.com]

Standort: Schlafzimmer, Küche, Bad, Wohnzimmer

  • Hell bis schattig, Zimmertemperatur und wärmer, nie unter 16 °C
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Normale Zimmerpflanzenerde

Pflege:

  • Feucht halten
  • Alle 2 bis 3 Jahre umtopfen
  • Einfacher Rückschnitt möglich

Schadbilder:

  • Gelbwerdende Blätter in geringem Umfang normal
  • Vergrünt und kümmert bei zu starkem Lichtmangel

Vermehrung: Im Frühjahr mehrere Stecklinge zusammenpflanzen oder in Wasser stellen, sie bewurzeln sehr leicht

Tipp: Auch die dekorative Gefleckte Efeutute (Scindapsus pictus) ist für schattige Räume geeignet.

3. Grünlilie

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Sie ist eine sogenannte horstbildende Pflanze. Das bedeutet, dass viele Triebe eng aneinanderwachsen. Die aus Afrika stammende Grünlilie wächst bis zu 60 cm hoch und ist auch in Australien und den USA verwildert. Angeblich kann sie die Luft von Formaldehyd, Xylolen und Toluol reinigen, allerdings wurde dies bisher noch in keinem Versuch mit belastbarer Auswertung bestätigt.

Grünlilie
Grünlilien lassen sich einfach vermehren [Foto: Danny Hummel/ Shutterstock.com]

Standort: Überall

  • Hell bis halbschattig
  • Ganzjährig mäßig warm, tolerant gegenüber Temperaturwechseln (12 bis 22 °C)
  • Substrat kräftig humos, nährstoffreich, leicht sauer, gut eignet sich eine voll vorgedüngte, torffreie Erde wie unsere Plantura Bio-Universalerde

Pflege:

  • Kurze Trockenperioden stellen kein Problem dar, Staunässe vermeiden, im Winter wenig gießen
  • Von Frühjahr bis Herbst alle 8 bis 14 Tage düngen
  • Umtopfen, wenn sich Wurzeln nach oben drücken

Schadbilder:

  • Braune Blattspitzen durch trockene Erde oder Luft
  • Geknickte Blätter bei erhöhter Wärme oder Lichtmangel

Vermehrung: Gut bewachsene Kindel abtrennen und einpflanzen oder in Wasser bewurzeln lassen

Tipp: Die Grünlilie ist stresstolerant und hat angeblich eine luftreinigende Wirkung.

4. Kolbenfaden

Die Blätter des buschigen Halbstrauchs können mit bis zu 30 cm recht groß werden. Sie sind teilweise bunt panaschiert, graugrün oder silbrig. Blüten bildet der Kolbenfaden (Aglaonema commutatum) nur selten, die sich daraus entwickelnden roten Beeren bekommt man daher auch kaum zu Gesicht.

Buntblättriger Kolbenfaden
Der buntblättrige Kolbenfaden stammt von den Philippinen und Sulawesi [Foto: SimplyAdrienne/ Shutterstock.com]

Standort: Schlafzimmer, Küche, Bad

  • Hell bis halbschattig, keine pralle Sonne
  • Zimmertemperatur oder wärmer, nicht unter 18 °C
  • Warmer Boden
  • Feuchte Luft
  • Flache, breite Pflanzgefäße, da der Kolbenfaden ein Flachwurzler ist
  • Substrat humusreich, locker und durchlässig, etwa eine Blumenerde wie unsere Plantura Bio-Blumenerde mit Blähton für langfristig lockere Struktur, Hydrokultur

Pflege:

  • Gleichmäßig feucht, Staunässe vermeiden
  • Kalkarmes, temperiertes Wasser sprühen
  • Im Sommer einmal die Woche düngen, im Winter wenig gießen und nur alle 2 bis 3 Wochen düngen
  • Bei Bedarf im Frühjahr umtopfen

Schadbilder:

  • Braune Blattflecken oder eingerollte Blattränder durch zu hohe Sonneneinstrahlung
  • Welke Blätter wegen zu viel oder wenig Wasser
  • Selten Befall von Thripsen, Blattläusen und Spinnmilben

Vermehrung: Teilung und Ableger am besten bei Umtopfen im Frühjahr

5. Glücksfeder

Die immergrüne Glücksfeder, auch unter dem Namen Zamioculcas bekannt, ist eine pflegeleichte Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf. Die Zimmerpflanze erreichte uns vor rund zwanzig Jahren aus den Wäldern Ostafrikas. Blüten bildet die Glücksfeder quasi nie.

Glücksfeder
Um Wasser zu sparen, kann die Glücksfeder ihre Blätter abwerfen [Foto: Violettaviovi/ Shutterstock.com]

Standort: Flur, Wohnzimmer

  • Halbschattig bis schattig
  • Temperatur zwischen 17 °C und 22 °C, auch im Winter nicht unter 16 °C
  • Verträgt trockene Luft, Heizungsnähe möglich
  • Palmenerde oder Gemisch aus Zimmerpflanzenerde und Tongranulat. Mischen Sie beispielsweise unsere Plantura Bio-Blumenerde mit 20 % Blähtonkugeln: Sie ist durch bereits enthaltenes Tongranulat locker, leicht und sorgt damit für gesunde Wurzeln der Glücksfeder
  • Drainage für guten Wasserabfluss einrichten

Pflege:

  • Eher weniger als zu viel Wasser, auch 4-wöchige Trockenzeit wird überstanden, Staunässe unbedingt vermeiden
  • Mäßig düngen von April bis September, etwas weniger als auf dem Düngeetikett angegeben, beispielsweise mit unserem Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger: Dieser enthält besonders viel Kalium und weniger Stickstoff, was vor allem in dunkleren Zimmerecken förderlich für die Gesundheit von Grünpflanzen ist
  • Kein Schnitt notwendig

Schadbilder: Vergilbung unterer Blätter oder Wurzelfäule bei Wasserüberschuss

Vermehrung: Teilung, Blattstecklinge

6. Schusterpalme

Die Schusterpalme (Aspidistra elatior) ist ein genügsamer Vertreter der Spargelgewächse (Asparagaceae). Sie stammt aus Ostasien, ist temperaturtolerant, kommt gut mit wenig Licht zurecht und benötigt, anders als viele andere Zimmerpflanzen, keine hohe Luftfeuchtigkeit.

Gefleckte Schusterpalme
Weiß-bunt gefleckte Schusterpalmen mögen einen etwas wärmeren Standort [Foto: mizy/ Shutterstock.com]

Standort: Flur, Schlafzimmer, Wohnzimmer

  • Hell bis schattig, keine direkte Sonne
  • 10 bis 20 °C
  • Keine hohe Luftfeuchtigkeit
  • Universalpflanzenerde mit 30 % Sandbeigabe
  • Drainage einrichten

Pflege:

  • Selten aber durchdringend gießen, oberflächliches Abtrocknen ermöglichen, Staunässe vermeiden
  • Umtopfen alle 3 bis 4 Jahre im Frühling
  • Geringer Nährstoffbedarf, während Wachstumsperiode einmal pro Monat düngen

Schadbilder:

  • Bei Trockenheit Schildläuse, Spinnmilben und Thripse
  • Gelbe Blätter bei Staunässe
  • Sonnenbrand bei direkter Sonneneinstrahlung

Vermehrung: Teilung des Wurzelstocks im Frühjahr

Tipp: Weiß-bunte Varietäten benötigen immer etwas mehr Wärme als ihre Verwandten.

Bäume, Sträucher und Palmen für dunkle Räume

Als große Pflanzen für dunkle Räume sind verschiedene Palmen, Bäume und Sträucher geeignet. Wir zeigen Ihnen im Folgenden drei verschiedene Exemplare.

1. Calathea

Die Korbmarante (Calathea spec.) gehört zur Familie der Pfeilwurzgewächse (Marantaceae) und wird leicht mit der Gattung Maranta verwechselt. Beide bewegen ihre Blätter im Tagesverlauf entsprechend dem Lichteinfall. Calathea ist eine pflegeleichte Pflanze für dunkle Räume und wächst buschig bis zu 50 cm hoch.

Kolumbianische Korbmarante
Hier zu sehen ist die Kolumbianische Korbmarante (Calathea ornata) [Foto: Omkoi/ Shutterstock.com]

Standort: Bad, Küche, Schlafzimmer

  • Hell bis halbschattig, keine direkte Sonne
  • Möglichst 20 bis 24 °C während der Vegetationsperiode, immer über 18 °C, Bodenkälte unbedingt vermeiden
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Lockere Grünpflanzenerde, zum Beispiel unsere Plantura Bio-Universalerde: Sie ist durch ihre organische Langzeitdüngung perfekt für die pflegeleichte Calathea geeignet und durch ihre torffreie Herstellung auch für die Umwelt ein Gewinn
  • Unbedingt eine Drainage-Schicht am Topfboden einrichten

Pflege:

  • Gleichmäßig feucht halten, bevorzugt kalkarmes, temperiertes Wasser auf Blätter sprühen, um die Luftfeuchtigkeit hochzuhalten
  • Von April bis Oktober alle 3 bis 4 Wochen düngen

Schadbilder: Spinnmilben bei trockener Luft

Vermehrung: Ableger oder Teilung im Frühjahr

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2. Kentia-Palmen

Die Kentia-Palme (Howea) ist eine aufrecht wachsende Palme mit einfach gefiederten, überhängenden Blättern. Sie stammt von einer Insel östlich von Australien.

Kentia-Palmenblatt
Die Kentia-Palme ist ideal für Einsteiger geeignet [Foto: glebchik/ Shutterstock.com]

Standort: Überall

  • Hell bis schattig, keine direkte Sonne
  • Jungpflanzen bei über 18 °C, ältere können kühler stehen
  • Luftig
  • Hohe Luftfeuchtigkeit
  • Im Sommer auch im Freiland möglich
  • Substrat gut durchlässig und leicht sauer, Universalerde 1:1 mit Sand mischen oder Hydrokultur
  • Drainage am Topfboden einrichten

Pflege:

  • Einmal wöchentlich gießen, wenn das Substrat angetrocknet ist, im Winter seltener wässern, jedoch nicht austrocknen lassen
  • Geringe Düngermenge wöchentlich zwischen April und September
  • Umtopfen höchstens alle 4 Jahre notwendig
  • In eher trockeneren Räumen mit kalkarmem Wasser besprühen

Schadbilder:

  • Schildläusen, Spinnmilben, Wollläusen, Thripse, Rote Spinne bei zu trockener Luft

Vermehrung: Samen, jedoch anspruchsvoll

Tipp: Die Kentia-Palme bevorzugt zwar eine hohe Luftfeuchtigkeit, verträgt aber auch eine gewisse Lufttrockenheit.

3. Strahlenaralie

Die Heimat der Strahlenlilie (Schefflera arboricola), auch Schefflera genannt, ist Taiwan. Dort tritt sie als hoher, wenig verzweigter Baum auf. Im Handel sind einfarbige und gelblich panaschierte Arten erhältlich.

Schefflera-Blätter
Schefflera-Arten wachsen im Jahr bis zu 30 cm [Foto: D_Ravie/ Shutterstock.com]

Standort: Bad, Schlafzimmer

  • Hell bis halbschattig am Ost- oder Westfenster, wenige Stunden direktes Licht genügen der Strahlenaralie
  • Luftig, ohne Zugluft
  • Nicht unter 12 °C, kühlere Temperaturen in der Nacht als am Tage empfehlenswert
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Humoser und durchlässiger Boden wie beispielsweise unsere strukturstabile, gut benetzbare Plantura Bio-Universalerde: Sie kann lange verwendet werden, denn durch ihre Torffreiheit bleibt sie stets wasseraufnahmefähig

Pflege:

  • Mäßig feucht halten, Staunässe unbedingt vermeiden, kaltarmes und temperiertes Wasser verwenden, häufig besprühen
  • Von März bis Oktober wöchentlich düngen, im Winter alle 4 Wochen
  • Junge Pflanzen jährlich umtopfen, ältere alle 2 bis 3 Jahre

Schadbilder:

  • Spinnmilben, Woll- oder Schildläusen, Blattläuse bei Trockenheit und/ oder zu hohen Temperaturen
  • Blattabfall bei zu niedrigen Temperaturen

Vermehrung: Abmoosen, Aussaat

Tipp: Auch im Winter benötigt die Strahlenaralie ein paar Stunden Sonnenlicht. Sie sollte daher so hell wie möglich gestellt werden.

4. Zimmeraralie

Die Zimmeraralie (Fatsia japonica) wächst schnell und kann innerhalb von drei Jahren stattliche 1,5 m hoch werden.

Zimmeraralie
Dunkle und kühle Räume sind passende Standorte für die Zimmeraralie [Foto: Amelia Martin/ Shutterstock.com]

Standort: Flur, Küche, Treppenhaus

  • Hell bis schattig, pralle Sonne vermeiden
  • Luftig, aber zugfrei
  • Mäßig warm, eher etwas kühler, im Winter unbedingt kühler stellen bei 6 bis 10 °C
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Humose und nährstoffreiche Erde

Pflege:

  • Mäßig feucht halten, im Sommer hoher Wasserbedarf
  • Häufig düngen, beispielsweise mit unserem Plantura Bio-Zimmer- & Grünpflanzendünger, der zusätzlich mit Mikroorganismen angereichert ist: Diese schützen die Pflanze vor Wurzelkrankheiten, die gerade bei Staunässe an der Zimmeraralie auftreten können
  • Alle 2 Jahre in ein größeres Gefäß umtopfen, alte Pflanzen seltener

Schadbilder:

  • Spinnmilben, Schildläuse und Thripse bei Lufttrockenheit sowie hohen Temperaturen
  • Pilzinfektion der Wurzeln bei Staunässe
  • Hängende Blätter bei zu warmer sowie trockener Luft

Vermehrung: Stecklinge, Abmoosen, Samen

Tipp: Der Rückschnitt junger Pflanzen begünstigt ihre Verzweigung.

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Kakteen und Sukkulenten für dunkle Räume

Kakteen und Sukkulenten sind an Wassermangel angepasst. Trockene Standorte sind meist jene, an denen ein hoher Sonneneinfall herrscht. Pflanzen dieser Art, die schattige Plätze tolerieren, gibt es daher nicht so viele. Einige Stunden an Licht sollten sie täglich auf jeden Fall abbekommen. Immerhin sind einige Arten halbwegs schattentolerant und müssen nicht dauerhaft bestrahlt werden.

1. Bärentatze

Die dickfleischigen Blätter der Bärentatze (Cotyledon tomentosa) sind behaart und weisen an den gezackten Spitzen bräunliche Verfärbungen auf. Die bis zu 50 cm hochwachsende Pflanze blüht orange-rot bis gelb.

Bärentatze
Die Bärentatze toleriert weniger Licht, präferiert jedoch einen sonnigen Standort [Foto: HarmonyAzul/ Shutterstock.com]

Standort: Flur, Wohnzimmer

  • Sonnig bis halbschattig
  • Temperaturen über 15 °C
  • Wasserdurchlässiger Boden mit Dränage – beispielsweise eine nährstoffarme, lockere Kräutererde wie unsere Plantura Bio-Kräuter- und Aussaaterde
  • Trockentolerant, verträgt eher zu wenig als zu viel Wasser

Pflege:

  • Geringer Wasserbedarf, vor nächster Wassergabe Erde gut antrocknen lassen
  • Einmal im Monat von März bis August düngen
  • Überwinterung bei circa 15 °C und möglichst hell

Schadbilder: Schmier- und Wollläuse, vor allem im Winter

Vermehrung: Blattstecklinge

2. Bogenhanf

Der pflegeleichte Bogenhanf (Sansevieria) gehört der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) an. Meist bildet er größere Horste und keinen Stamm. Die Blätter sind recht lang und lanzettförmig mit gelben oder weiß-silbrigen Musterungen.

Sanseviera im Topf
Die Blätter mancher Sansevieria-Arten werden für die Faserproduktion genutzt [Foto: Marina Kaiser/ Shutterstock.com]

Standort: Schlafzimmer, Wohnzimmer, Flur

  • Optimal sonnig bis halbschattig, aber robust und tolerant gegenüber Abweichungen
  • Temperatur im Sonner idealerweise zwischen 21 und 24 °C, höher wird auch toleriert, im Winter nicht unter 15 °C
  • Zugluft meiden
  • Als Substrat Zimmerpflanzenerde im Verhältnis 1:1 mit Sand vermischen oder Kakteen- und Sukkulentenerde verwenden
  • Drainage einbauen

Pflege:

  • Lieber trocken als zu feucht
  • Im Sommer schwach düngen

Schadbilder: Fäulnis durch Nässe

Vermehrung: Teilung oder Blattstecklinge, genaue Infos finden Sie im Artikel Bogenhanf vermehren

Tipp: Da Bogenhanf mit dem sogenannten CAM-Stoffwechsel arbeitet, gibt er vor allem während der kühlen Dämmerungs- und Nachtstunden Sauerstoff über seine Spaltöffnungen ab, während diese bei Hitze am Tag geschlossen sind.

3. Zebrakaktus

Die Gattung Haworthia ist eine nahe Verwandte der Aloe. Sie hat dicke Blätter, die häufig streifig gemustert sind, daher auch der Name Zebrakaktus.

Zebrakaktus
Der Zebrakaktus ist eine anpassungsfähige Pflanze [Foto: TaOuu/ Shutterstock.com]

Standort: Wohnzimmer, Küche, Flur

  • Hell bis halbschattig
  • Substrat nährstoffarm und durchlässig, etwa Kräutererde gemischt mit Bims- und Lavasplitt sowie Quarzsand im Verhältnis 3:2:1
  • Drainage einrichten
  • Flachen, breiten Topf verwenden
  • Verträgt trockene Luft

Pflege:

  • Wenig gießen, von unten, Staunässe vermeiden, Erde abtrocknen lassen, kein Gießen von Juli bis August aufgrund der Ruhepause
  • Im Winter nicht düngen, restliches Jahr alle 2 bis 3 Monate
  • Umtopfen erst notwendig, wenn die Pflanze den gesamten Topf bedeckt
  • Überwinterung bei 5 bis 15 °C

Schadbilder:

  • Wurzel- und Blattfäule bei Staunässe oder Wasser in Rosetten
  • Selten Schmier-, Wurzel und Schildläuse

Vermehrung: Abtrennung bewurzelter Ableger, unbewurzelte Ableger circa 3 Tage trocknen lassen und anschließend an Bruchstelle in Erde stecken, ebenso Aussaat möglich

Tipp: Je wärmer es ist, desto heller sollte der Standort des Zebrakaktus sein.

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4. Zwergpfeffer

Die aus dem tropischen Südamerika stammende Gattung Peperomia hat dickfleischige Blätter und variiert innerhalb der Arten stark. Sie wachsen entweder kriechend auf dem Boden oder in Bäumen. Peperomia caperata bildet lange Blütenstände aus. Ebenso bekannt ist Peperomia obtusifolia mit gelb-grünlichen Blättern, die teilweise leicht rötlich panaschiert sind.

Peperomia
Unter den rund hundert Arten von Pepermonia sind nur wenige auf dem Markt erhältlich [Foto: ArtCreationsDesignPhoto/ Shutterstock.com]

Standort: Schlafzimmer, Küche, Badezimmer

  • Hell bis halbschattig, kein direktes Sonnenlicht
  • Zimmertemperatur oder wärmer, auch im Winter immer mindestens 18 °C
  • Erhöhte Luftfeuchtigkeit
  • Erde humos, leicht sauer
  • Drainage einrichten

Pflege:

  • Immer mäßig feucht halten
  • Im Sommer etwas düngen und Luftfeuchtigkeit durch Sprühen hochhalten, oder Wassergefäß zur Verdunstung in die Nähe der Pflanzen stellen
  • Nach Bedarf umtopfen

Schadbilder: Spinnmilben bei trockener Luft, erhöhte Feuchtigkeit und niedrige Temperaturen führen zu Fäulnis der Wurzeln, Blätter und Triebe

Vermehrung: Im Frühjahr Kopf- oder Blattstecklinge

Falls Sie sich auch für besonders anspruchsloses Grün interessieren, legen wir Ihnen unseren Artikel zu besonders pflegeleichten Pflanzen ans Herz.

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